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10 Zoll Tablets: Samsung, HP, Hanvon und Viewsonic iPad Alternativen

15. 2. 2011 · 1 Reaktion

Das Tablet ist das neue Netbook nur besser, da scheint es kein Problem zu sein, dass eine echte Tastatur fehlt, wobei per USB leicht eine angeschlossen werden kann, außer natürlich beim iPad der nicht mal USB hat.

Es gibt etliche Hersteller die inzwischen Tablet Computer anbieten oder solche planen für 2011. Heute möchte ich vier 10 Zoll Tablets von

  1. Samsung
  2. HP (Hewlett Packard)
  3. Hanvon
  4. Viewsonic

vorstellen die viel versprechend klingen und das iPad vom Format her direkt angreifen.

Diese Tablet PCs können das was das iPad kann und noch mehr, zudem haben sie weitere Vorteile:

Samsung Tablet:


Das erste Samsung Tablet hatte 7 Zoll und machte trotzdem schon Furore als ernsthafte iPad-Alternative. Es war kleiner, leichter, besser ausgestattet und irgendwie fertiger als das auf die Grundfunktionen beschränkte iPad. Das Samsung Galaxy Tab 10.1 entspricht der Größe nach nun dem iPad wiegt aber dennoch spürbar weniger. Es bringt gleich das neueste Android 3.0 mit und eine Kamera mit sage und schreibe 8 Megapixel. Das iPad 2.0 hat da nur 0,5 soweit ich weiß. Da Samsung auch schon bei den Netbooks mit die besten Geräte baut wird dieses Tablet eines der wichtigsten Alternativen zum iPad werden.

HP Tablet:

Das HP Touchpad ist vom Display her etwas kleiner als die andern 10 Zoll Geräte, es hat 9,7 Zoll statt der üblichen 10,1 Zoll. Ansonsten sieht es fast haargenau so wie das iPad aus. Es bringt als Betriebssystem das von Palm übernommene PalmOS mit. Wer also nicht noch ein neues OS ausprobieren will ist bei diesem Tablet schon mal außen vor. Anders als das iPad hat das HP natürlich eine Kamera. Zudem haben sich die Ingenieure von HP noch ein Paar Tricks überlegt die das Leben vereinfachen sollen, etwa „IstantON“ um das langwierige hochfahren zu umgehen und ein eigenes Office-Paket. Auch Apps von Google Text und Tabellen oder Box.net sind standardmäßig mit an Bord. Mehr bei HP selbst.

Hanvon Tablet:


Das Hanvon TouchPad existiert schon in der einen oder anderen Form schon sei einigen Monaten. Der chinesische Hersteller bietet bereits mehrere Varianten mit abweichenden Prozessoren und Ausstattungen an. So ist etwa das TouchPad BA10E aus hochwertigen Aluminium und Magnesium. Das Touchpad B10 wurde bei ITPresso schon getestet. Dem Windows 7 basierten Tablet PC fehlen zwar ein Paar iPad-Gimmicks aber dafür hat er zwei USB-Buchsen und alle normalen Programme laufen darauf wie auf jedem anderen Windows-Rechner. Dem im Test befindlichen Gerät fehlen allerdings UMTS und GPS, es ist also nicht ganz so auf unterwegs angelegt wie mancher Konkurrent.

Viewsonic Tablet:


Das Viewsonic Viewpad 10 Pro Tablet wartet mit einem besonderen Clou auf: es hat zwei Betriebssysteme mit an Bord. Was zunächst unnötig klinge mag ist geradezu ein Geniestreich! Warum zwischen Android und Windows entscheiden? Das Viewsonic Tablet ermöglicht eine einfache Umschaltung zwischen den beiden. Das ist doch ganz klar ein Vorteil. Während auf Windows die ganze Arbeitsumgebung zu finden ist mit Office-Programmen und dergleichen kann etwa das Android OS für Spiele in der Freizeit dienen. So ist eine Trennung zwischen Arbeit und Vergnügen besser gewährleistet und das eine kollidiert nicht mit dem anderen.

Interessant ist, dass auch unbekannte Hersteller wie Hanvon oder Viewsonic auf den Tablet-Markt zustreben. Das ist aber nicht verwunderlich, denn Tablets werden wie andere Computer fast ausschließlich in China hergestellt.

Apple macht es vor: 80h Woche zu chinesischen Mindestlohn verspricht mehr Gewinn als Produktion Made in Germany oder USA.

So ist sogar nahe liegend ein Gerät direkt von einem chinesischen Hersteller ohne Namen zu kaufen, denn bei diesen Noname-Tablets zahlen Kunden nicht für die Marke. Apple-Produkte sind ja maßlos überteuert wegen dem geradezu beängstigenden Kult um die Marke. Eine ganze Generation bezieht ihre Identität von einer Firma die eigentlich nichts selbst macht außer eben den Kult zu propagieren, selbst das Design ist entweder abgekupfert oder wird von Drittanbietern entworfen.

So ist es nur logisch, dass Hersteller wie Hanvon oder Viewsonic auf den Markt drängen um sich die Gewinne nicht abschöpfen zu lassen von Briefkasten-Firmen aus dem Westen die oft nur den Namen und den Schein liefern aus dem Westen zu stammen. Für uns ist das klar ein Vorteil, die Geräte sind billiger und das Geld kommt direkt den Leuten zugute die dran arbeiten.

Viewsonic Viewpad 10Pro
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Tags: Alternative · Tablets, Netbooks

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