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Zu langsam? Olympus Superzoom Bridge-Kamera mit 20 fach Zoom-Objektiv SP-565 UZ

26. 8. 2008 · 6 Reaktionen


olympus-superzoom-sp-565uz-20-fach-zoom.jpg

Wenn eine sog. Bridge-Kamera den Namen Superzoom verdient dann die Olympus SP-565 UZ mit 20 fach Zoom-Objektiv. Die auf deutsch etwas ungelenke und nichtssagende Bezeichnung Bridge-Kamera (also die eine Brücke zwischen Kompakt- und Spiegelreflexkameras bildet) war dem zeitgeist eh nichts. Superzoom bezeichnet hingegen den Vorteil nicht nur der Olympus sondern der ganzen Sparte: Ein eingebautes bzw. fest verbautes Objektiv mit ungeheuer Vergrößerung sprich Heranzoomen also eigentlich Annäherung denn Kameras sind weder Mikroskope noch Teleskope.

Wer braucht so etwas? So ein Kamera ist nicht wirklich professionell wie eine SLR und pass dennoch nicht in die Handtasche, anders als eben die kleinen Kompaktkameras.

Olympus versucht diese Frage zu beantworten indem das zweite 20 fach Zoom-Modell, neben der SP-570, etwas abgespeckt wurde. Somit ist der Preis gerade noch erschwinglich und minimal unter den günstigen SLR-Kameras.

Alle berichten einhellig aus der Olympus-Pressemitteilung zitierend doch nirgends fällt der Begriff Auslöseverzögerung der bei der Digitalfotografie zumeist das zentrale Manko ist und ja, das Problem des Vormodells war eine viel zu lange Auslöseverzögerung von 1,2 Sekunden, was eine Ewigkeit ist, jegliches bewegliche Motiv ist damit futsch. Alles was über einer halben Sekunde liegt ist schon zu langsam.

Da Olympus sich nicht damit brüstet diese den Superzooms (je länger der Zoom desto länger eben die Zeit es auszurichten) eigene Schwierigkeit überwunden zu haben ist leider davon auszugehen, dass die Aulöseverzögerung imer noch nicht zufriedenstellend ist. Mit 18 fach Zoom gibt es ja eine Reihe von Alternativen nicht zuletzt von Nikon und FujiFilm.

Der zeitgeist favorisiert derzeit allerdings die Sony Cyber-shot DSC-H50 mit „lediglich“ 15 fachem Zoom. Allerdings ist sie mit 300 Euro deutlich günstiger (fast 150 Euro) und steht in der Chip-Bestenliste auch weit oben. Vor Allem aber hat sie eine recht geringe Auslöseverzögerung und ist somit auch für Schnappschüsse geeignet.

Dafür muss der Fotograf aber mit den Sony-typischen exotischen Speichermedien vorlieb nehmen. Die sind teurer bei gleichzeitig geringerer Speicherkapazität. Die Olympus unterstützt hingegen sowohl XD-Karten als auch das gängigere SD(HC)-Standard.

Tags: Alternative · kaufen · Preis

6 Reaktionen ↓

  • 1 gh // 26. 8. 2008 um 14:10

    „Alle berichten einhellig aus der Olympus-Pressemitteilung zitierend doch nirgends fällt der Begriff Auslöseverzögerung der bei der Digitalfotografie“

    Falsch, erstens sind wir nicht „Alle“ und zweitens berichten wir nicht aus der Pressemitteilung, wir haben sie übernommen, was ja auch dran steht.

    Würden wir die Kamera testen, wäre die Auslöseverzögerung natürlich ein Thema. Siehe Test der SP 560 UZ auf Digiklix.de.

    „Die Olympus unterstützt hingegen sowohl XD-Karten als auch das gängigere SD(HC)-Standard.“

    Ja, endlich unterstützt sie auch (mittels Adapter) ein anders Speicherkarten-Format als XD…

  • 2 zeitgeist // 26. 8. 2008 um 15:10

    Nein, Sie sind nicht „Alle“ aber alle anderen haben noch weniger beigetragen außer der PM. Wenn Sie außer PM’s „übernehmen“ nichts ihren Lesern mitteilen können dann versuchen Sie das nicht dadurch zu übertünchen, dass Sie hier den Experten raushängen lassen.

    Freuen Sie sich, dass Sie einen Link bekommen haben und benehmen Sie sich. Ansonsten versuchen Sie einfach mal einen Blog zu machen anstatt einen Produktkatalog und dazu gehört auch der kritische Blick auf eine PM.

  • 3 gh // 26. 8. 2008 um 21:59

    Ihre Angriffe sind unter der Gürtellinie, wobei ich Sie doch garnicht angegriffen, sondern nur korrigiert habe. Scheinbar macht es ihnen mächtig Spaß, wegen Kleinigkeiten einen großen Baum aufzustellen, davon zeugen Ihre Beiträge hier. Benehmen, dass habe ich gelernt, Sie scheinbar nicht.

    Digiklix.de basiert auf einer Blogsoftware, versteht sich aber als „Informationsdienst“ und nicht als Blog in Ihrem Sinne. Mündige Leser können und sollen sich selber ein Urteil bilden. Manche PMs der Hersteller lesen sich wie Realsatire, warum sollte man das nicht vermitteln. Zudem finden sich auf Dgiklix.de, wie bereits gesagt, auch Tests und Artikel, die über die Pressemitteilungen hinausgehen.

    Nur eins versuche ich nicht zu machen: pseudo investigativen Journalismus zu betreiben.

    Sie können meinen Beitrag jetzt gerne löschen, wie diese von den dummen PR-Leuten, die regelmäßig Ihren weltbewegenden Blog besuchen.

  • 4 matze // 26. 8. 2008 um 23:05

    koestlich!

  • 5 DeÄbblFreak // 27. 8. 2008 um 00:47

    Sehr geehrter „zeitgeist“. Es hat den Anschein, dass Sie digiklix.de weder kennen, noch lesen, sondern lediglich ein einziges Posting nutzen, um sich ein Urteil zu bilden. Wer digiklix.de kennt und liest – ich tue das seit über einem Jahr – der kann nur feststellen, dass ihre Vorwürfe haltlos sind. Sehr oft publiziert digiklix.de ausführliche und gründlich erarbeitete Testberichte über Kameras. Und dort, wo Pressemitteilungen zitiert werden ist dies auch sehr deutlich kenntlich gemacht. Wer lesen kann ist nicht nur klar im Vorteil, sondern erkennt dies auch problemlos. Ihre Aussage „Wenn Sie außer PM’s “übernehmen” nichts ihren Lesern mitteilen können dann versuchen Sie das nicht dadurch zu übertünchen, dass Sie hier den Experten raushängen lassen.“ ist nichts weiteres als verbale Effekthascherei.
    Mit freundlichen Grüssen
    DeÄbbleFreak

  • 6 Rolfo // 23. 6. 2009 um 20:12

    Zum Thema Auslöseverzögerung würde ich ganz gerne
    auch mal was loswerden. Diese im Rahmen eines Ver-
    gleichstests über zu bewerten, ist grober Unfug. Jede
    nur halbwegs moderne Digicam hat eine Auslöseverzögerung im mitunter nicht meßbaren Milli-sekundenbereich und ist ausreichend schnell.
    Diese kursierenden Angaben rechnen immer noch die
    Fokussiergeschwindigkeit ein. Und schließlich kann das wiederum nur ein Mittelwert sein, da abhängig von Licht, Objektivstellung etc. Über die Menge der Daten, die beim Auslösevorgang auf dem
    Sensor berechnet werden, muß denke ich nicht eingegangen werden. Diese Dinge kann der Fotograf
    dem Chip auch abnehmen. Heißt, Belichtung messen,Lichtsituation im Auge behalten, in den manuellen Modus wechseln, Belichtung, Weißabgleich, geg. Korrektur und Iso wählen.Danach auf den Auslösepunkt scharfstellen
    Motiv mit halb gedrücktem Auslöser verfolgen und
    abdrücken.Braucht der ein oder Andere etwas mehr Übung, funktioniert aber und ist für Leute die fotografieren können schon seit Analogzeiten ein alter Hut. Ich mache damit mit der Olympus SP 560 UZ gute Bilder auf dem Sachsenring zum Motorrad GP. Es interessiert nicht, ob eine Kamera eine angegebene Auslöseverzögerung von 0,3 oder 0,8 Sek. oder darüber hat. Würde der Nichtkundige Knipser den Auslöser betätigen ohne
    zu fotografieren wie oben beschrieben, wäre es egal,
    ob der Rennfahrer 20m oder schon 50m aus dem Bild gefahren ist. Der Fotograf der seine Technik beherrscht und die Grundlagen der Fotografie macht den Unterschied. Fazit: Deshalb sind Vergleiche der Auslöseverzögerung Nonsens. Und wer sowas schreibt, dem ist wohl auch das Fotografische abhanden gekommen. Schnappschußtauglich sind in diesem Sinne alle Superzooms der Moderne. Denn bei einer solchen Rennsportveranstaltung bei diesen Geschwindigkeiten gute Bilder zu machen, liegt einzig beim Fotografen. Wer es damit nicht hin bekommt, vermag es auch mit der teuren Spiegelreflex nicht.