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iPad Preis: In Deutschland für 499+ Euro zu kaufen

12. 5. 2010 · 10 Reaktionen

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iPad Preise für Deutschland

Der iPad Preis für Deutschland war bis zuletzt unklar wegen der Unsicherheit bezüglich der GEMA-Abgabe von rund 15 Euro. Nun wurden die iPads unter 40GB als nicht GEMA-pflichtig eingeordnet während die mit dem größeren Speicher doch etwas mehr kosten.

So wird es das billigste iPad mit 16GB und one 3G aka UMTS für 499 Euro zu kaufen geben.

Apple gibt die GEMA-Kosten ganz selbstverständlich an die Käufer weiter.

Auch die Umrechnung von 1 Dollar = 1 Euro verwundert. Kennt Apple keine Wechselkurse? Das erinnert mich irgendwie an die DDR wo Ostmark gegen D-Mark 1 zu 1 getauscht wurden ungeachtet des wahren Wertes der jeweiligen Währung.

Umgerechnet nach aktuellen Kurs wäre 499 Dollar gerade mal 393,66 Euro. Warum müssen Deutsche über 100 Euro mehr zahlen als Amerikaner?

Wir in Deutschland sind Käufer zweiter Klasse. Nicht nur müssen wir länger auf Apple-Produkte warten, auch müssen wir mehr dafür bezahlen.

Dabei werden die iPads eh in China hergestellt, nicht etwa in den USA.

Kostet der Transport aus China nach Deutschland mehr als in die USA? Ich glaube kaum. Apple manipuliert den Markt und somit auch die Preise wie es beliebt. Wer dumm genug ist 100 Euro mehr zu zahlen ist also selber schuld.

Doch Apple-Käufer schauen eh nicht auf die Preise. Nicht mal auf die Ausstattung oder Testberichte die besagen, dass das iPad nichts taugt. Die wenigsten ziehen die vielen guten Alternativen in Betracht.

Der Preis ist egal denn auf dem häuslichen Altar muss ein Apple-Produkt stehen.

Alles andere wäre Götzenanbetung. Nun hat Prophet Jobs auch unser Flehen erhört und und wird uns iPads kaufen lassen.

Das iPad kostet 499, 599 und 714 Euro jeweils it 16, 32 und 64GB. Der Preis für für die 3G version also die mit UMTS bzw. schnellen Internet erhöht sich noch einmal um 100 Euro. Ganz zu schweigen von den monatlichen UMTS Gebühren um die 30 Euro per Flatrate.

Demnächst auf zeitgeist: Die 12 besten iPad Alternativen. Bis dahin schon mal

ansehen. Das sind wenigstens richtige Computer. Das iPad kann nicht mal zwei Programme auf einmal laufen lassen. Wer als ins Internet will und dabei Musik hören: Fehlanzeige.

Jedes Netbook zum halben Preis kann mehr. Anbeten wird es aber keine/r.

Übrigens, wer sich wundert: Die Preise und das Datum ab wann es das iPad in Deutschland gibt haben sich mehrfach zu unseren Ungunsten verändert. Die meisten Artikel bei Google zu dem Thema sind veraltet.

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Tags: Apple · Deutschland · kaufen · Preis · Tablets, Netbooks

10 Reaktionen ↓

  • 1 Andre // 12. 5. 2010 um 13:59

    Das ist aber zu oberflächlich. Zum Kaufpreis in den USA kommt immer die Sales Tax.

  • 2 zeitgeist // 12. 5. 2010 um 14:47

    Im Shop steht am Ende 499$ wie am Anfang auch. Nichts von extra „Tax“. Offenbar verheimlicht Apple das.

    Ausserdem beträgt diese Steuer ganze 4 bis 7 % in den meisten Staaten, umgerechnet also 20 bis 35 Dollar bei 499% Modell. Damit ist das iPad immer noch über 100$ billiger als hier, selbst wenn die Steuer erst nachträglich hinzugefügt wird.

  • 3 Andre // 13. 5. 2010 um 16:34

    üblich sind 8-9% je nach Bundesstaat. Diese wird generell in den USA in Online/Offline Shops nie ausgewiesen und ist additiv zum beworbenen Preis.

    Kleines Beispiel eines deutschen Herstellers für ein in Deutschland hergestelltes Produkt:
    BMW 135 Cabrio DE 44850€
    BMW 135 Cabrio US 40350$ (32000€)

    Wobei die US-Variante auch noch deutlich besser ausgestattet ist als das deutsche Basismodell.

    Ein deutscher Hersteller verschifft also ein deutsches Produkt für ca30% weniger in die US.

    Da sind die Apples mit 15% ja richtig „günstig“ :-)

  • 4 zeitgeist // 13. 5. 2010 um 17:07

    Andre: Das stimmt so nicht. 4 bis 7% sind üblich.
    Hier ist eine Sales Tax Tabelle
    http://www.usa-sales-use-tax-e-commerce.com/table_sales_rates.asp
    Außerdem macht Dell das anders als Apple. Statt es im Kleingedruckten zu verstecken steht da
    „Enter your Zip for Shipping and Tax Calculation“
    und ein Rechner berechnet je nach Postleitzahl die endgültige Summe.
    Übrigens, in Polen sind die Neuwagen auch weit billiger als hier. Je nachdem was sich die Käufer gefallen lassen.

  • 5 Produkttests » iPad Versand in Deutschland beginnt // 22. 5. 2010 um 15:38

    […] Versandlogistik damit, die ersten Bestellungen zu versenden. Lange war gerätselt worden, wie der Preis des iPads in Deutschland gestaltet wird, diese eigenartigen 15 Euro über dem vollen Hunderter (angeblich […]

  • 6 Christoph // 15. 6. 2010 um 14:09

    iPad – Der blaublanke Wahnsinn hat einen Namen. Wenn iPad, dann schon mit UMTS und nicht kleiner als 32 GB was mit 699,- EUR zu Buche schlägt. Sinnvoller wäre gleich das Topmodell da sich der Speicher des iPad nicht aufrüsten lässt, kostet auch nur 814,- EUR. Und was bekommt man für 814,- EUR ein Designerstück das weder Flash beherrscht (betrifft auch Flash-Video) noch einen USB Anschluß besitzt. Des weiteren fehlt eine Webcam, ein Cardreader vielleicht noch ein HDMI Anschluß und ein austauschbarer Akku. Schön wäre auch wenn die vielen APPs des iPhone die Auflösung des iPad nutzen würden. Aber wer braucht das alles schon, viel wichtiger sind doch die neidischen Blicke der Freunde und Bekannten, das lässt man sich dann auch gerne mal was kosten. Herzlichen Glückwunsch Apple!

  • 7 zeitgeist // 16. 6. 2010 um 16:06

    Christoph: Du sprichst mir aus der Seele. Ich habe mich ja desöfteren über das iPad geäußert. Meist negativ.
    Aber der Kunde ist ja König und wenn alle das wollen, wer bin ich dann um gegen die Apple-Gehirnwäsche ala „magisch“, „revolutionär“ anzuschreiben?

  • 8 norcalhippie // 10. 7. 2010 um 13:38

    Zeitgeist, bei aller berechtigten Kritik am iPad, die Sales Tax in den USA besteht i.d.R. nicht nur aus der von dir angeführten state (!) tax sondern die counties und Staedte erheben auch nochmal Steuern, 8% sind daher schon realistisch, zumal in den Ballungsgebieten wo die meisten Amerikaner leben (CA, NY/NJ, IL usw) schon eher hohe Steuern erhoben werden. Ergo, es ist schlicht unmöglich in den USA den Preis inklusive Steuer anzugeben. Der Vorwurf, Apple wuerde die tax verheimlichen ist ziemlich lächerlich. Jeder Supermarkt „verheimlicht“ das weil es einfach üblich ist Preise erstmal ohne Steuer auszuzeichnen. Andere Länder, andere Sitten. Abgesehen davon wird im Online Store sehr wohl an Ebde die Tax berechnet, gebe ich am Ende z.B. meinen alten ZIP code an komme ich auf eine Steuer von 48.65 Dollar, das sind knapp 10%. Dafür, dass wir in D 20% MwSt zahlen kann Apple nichts…

    Ansonsten hast du Recht, an dem Ding ist nichts magisch oder revolutionaer, es ist einfach ein schickes Lifestyle-Produkt.

  • 9 zeitgeist // 12. 7. 2010 um 16:41

    Vielen Dank für die Erläuterung. Allerdings ist auf der Dell-Website gleich unter dem Preis ein Tax-Rechner wo einfach die Postleitzahl eingebeben wird. Geht also soch.

  • 10 Adam Tablet zum Preis von 320+ € kaufen // 16. 12. 2010 um 16:57

    […] Das Warten hat sich gelohnt, seit ein Paar Tagen lässt sich das Adam Tablet direkt beim Hersteller Notion Ink in Indien bestellen zu einem Preis von ca. 320 Euro aufwärts. Die Preise sind in US Dollar angegeben, aber bestellt werden darf auf der ganzen Welt. Prompt sind die besten Modelle, also die mit dem neuartigen Pixel Qi-Display ausverkauft. Der Adam Tablet PC überbietet das iPad technisch bei Weitem und unterbietet es beim Preis ebenso deutlich. Selbst das teuerste Adam ist noch günstiger als billigste iPad. […]