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Notebook-Kühler helfen wenn Laptop überhitzt oder Lüfter versagt

14. 7. 2010 · 1 Reaktion

notebook-kuehler-zalman-zm-nc1000-silber Notebook-Kühler Zalman ZM-NC1000

In Notebooks verbaute interne Lüfter sind im Sommer oft überfordert. Insbesondere bei einer Hitzewelle wie in diesen Juli. Oft versagen sie gänzlich, gern schlicht durch Verstopfung. Doch selbst korrekt funktionierende Lüfter zeigen oft nach unten und wenn das Laptop auf dem Tisch steht sind sie notwendigerweise zugedeckt.

Wenn das Notebook überhitzt kann es aber gefährlich werden.

So ein Rechner kann durchaus mal explodieren oder zumindest zu brennen anfangen. Auch können die Temperaturen an der Unterseite andere Dinge entzünden, etwa Papier. Im Bestfall schaltet es sich einfach aus. Was tun?

Sog. Notebook-Kühler helfen in all diesen Fällen. Einerseits kühlen sie, sie sind quasi externe Lüfter, andererseits wirken sie oft wie eine Unterlage die den Abzug der heißen Luft erlaubt.

Die gute Nachricht: Jeder kann sich einen solchen Notebook-Kühlen leisten.

Die Preise bewegen sich irgendwo zwischen günstigen 10 und 40 Euro normalerweise.

Ich habe auf Yopi einige externe Notebook-Lüfter angeschaut und ein Paar Testberichte herausgesucht.

Die Kühler funktionieren alle sehr ähnlich. Über einen USB-Anschluss beziehen sie Strom vom Rechner um damit die sich drehenden Lüfter anzutreiben. Gleichzeitig wird die heiße Luft vom Laptop abgeleitet. Das kann allerdings auch Probleme verursachen. Ich habe seit einigen Jahren einen Notebook-Kühler der so einen starken Luftstrom erzeugt und diesen dann seitlich ableitet, dass die kühle Luft zu Schmerzen an meinem Handgelenk führen. Meine Hand liegt quasi permanent im Zug.

Es ist also darauf zu achten, dass der Benutzer nicht ständig angepustet wird. Zudem sind die Notebooks natürlich alle unterschiedlich. So kann es passieren, dass der Lüfter an der falschen Stelle untergebracht ist während die Metallplatte des Kühlers wie eine Tischplatte des eingebauten Laptop-Lüfter verdeckt.

Am besten es wird also ein Kühler verwendet der gleichmäßig seine Luft verteilt.

Der Zalman ZM-NC1000, der um die 35 Euro kostet tut das. Er hat sage und schreibe 679 Frischluftlöcher. Laut dem Testbericht versieht er seinen Dienst mit Erfolg. Auch ist der Abluftkanal an der Seite weit oben und die Luft wird daher nicht auf die Hände des Benutzers geleitet. Der Hersteller selbst vermag die Vorteile wohl am besten darzustellen.

Der Revoltec RNC-3000 kostet zwar normalerweise auch um die 35 Euro aber derzeit sehe ich zwei Angebote die mit einem Preis knapp über 20 Euro locken. Der Kühler hat dwei große Kühlbereiche oben. Das mag reichen aber so erreicht die kalte Luft nicht alle Ecken des Computer-Gehäuses.
Zudem ist der Kühler auf der ganzen Länge erhöht, die Luft wird also auf der ganzen Länge entweichen und somit auch die Hände daneben kalt machen. Trotzdem fällt der Testbericht positiv aus, selbst bei einem Laptop mit defekten Lüfter.

Das IC Intracom Notebook Cooling Pad gibt es zu einem Hammer-Preis von teils unter 10 Euro. Mit Versand sind es dann zwar immer noch 15 aber dennoch ist das ein fast unschlagbares Angebot. Dabei hat es drei Lüfter die in V-Form über die Oberfläche des Kühlers verteilt sind. Leider ist keins davon weit vorne also im Bereich der Tastatur.
Wessen Notebook im vorderen Bereich Hitze entwickelt hat also das Nachsehen. Zudem scheint der Kühler nur eine flache Platte zu sein. Ich sehe keinerlei Erhöhung oder Möglichkeit Abluft abzulassen.
Der Test bei Yopi fällt aber auch hier gut aus, die Geräuschentwicklung sei gering, die Kühlung OK und auch dank ener leichten Erhöhung könne die Luft entwichen.

Also immer cool bleiben und am besten dazu den richtigen Laptop-Kühler verwenden statt zu warten bis sich das Notebook überhitzt.

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Tags: cool · kaufen · Preis

1 Reaktion ↓

  • 1 Anonymous // 9. 8. 2013 um 11:39

    […] von small wan Guten Abend, Vielen Dank schon mal. ………….http://zeitgeist.yopi.de/cool/3288/n…lufter-versagt………….. Einst lehrten uns die Griechen die Philosophie – heute leeren sie die […]