zeitgeist

gestern wissen was heute cool und morgen mainstream ist


Non la: Konische Tischuhr im Vietnam-Strohhut Design

11.07.2017 · Kommentare deaktiviert für Non la: Konische Tischuhr im Vietnam-Strohhut Design

Non la ist eine Tischuhr die vom Design vietnamesischer Strohhüte wie sie die Bauern auf den Reisfeldern gegen die Witterung tragen inspiriert wurde. Selbst der Name Non la, ist dem Non lo entlehnt das einen solchen Hut kennzeichnet.

Diese minimalistischen Uhren liegen quasi wegen ihrer konischen bzw. Kegelform.

Sowohl von vorn wie auch seitlich sehen sie sehr ästhetisch aus was sich nicht nur aus der reduzierten Form ergibt, sondern auch dank der vollen, meist dunkleren Farben.

Verantwortlich zeichnen die Designer vom Studio Klaas aus Mailand: Marco Maturo und Alessio Roscini. Design aus Italien muss also nicht unbedingt nur italienisch aussehen wie es scheint. Die Welt wird zunehmend kleiner.

Via Core77.

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Coodo Fertighäuser in modularer Bauweise

19.06.2017 · 1 Reaktion

Bei uns werden Fertighäuser nach wie vor eher mit Plattenbauten aus der ehemaligen DDR assoziiert. Anders weltweit, insbesondere in Ländern wie USA oder Kanada. Dort erleben Fertighäuser alias Prefabs aller Preisklassen seit Jahren eine Wiedergeburt im Zuge der ökologischen Revolution die sog. Lohas mit sich bringen.

Cool ist was grün ist und modulare Bauweise aus so weit wie möglich wiederverwendbaren Bausteinen führt zu Kostenersparnissen und weniger Umweltbelastungen. Um so erfreuter war ich über Coodo.

Coodo bietet fertige Module von Pergola übers Pavillion und „Bewegliche Lebenseinheiten“ bis zum frei konfigurierbaren Einfamilienhaus in moderner Bauweise.

Sie nennen es zwar weder Prefab noch Fertighaus aber das ist die Idee dahinter und der Vorteil. Das beste daran, Coodo stammt von um die Ecke, aus Slovenien, das ist gleich hinter Österreich. Wer also in Bayern bauen will kann sich so ein Ding ohne Probleme per LKW bringen lassen.

In Deutschland gibt es zwar etliche Fertighaus-Anbieter aber diese tun meist so als ob, d.h. sie versuchen „normal“ aussehende Häuser zu in Fertigbauweise zu bauen.

Bloß nicht auffallen heißt die Devise. So sind diese Gebäude meist genauso teuer wie herkömmliche Häuser die erst mühsam vor Ort aufgebaut werden müssen. Prefabs sind ja teils schon komplett fertig und ,müssen nur noch per Laster irgendwo hin gebracht werden. Die meisten lassen sich quasi über Nacht aufstellen.

Meiner Ansicht nach ist modulare Bauweise die entsprechend mobil ist eine wirklich Zukunftsfähige Art zu bauen denn oder eher zu wohnen denn idealerweise müssten wir in Zukunft nicht umziehen in ein anderes Haus, sondern würden unser Haus einfach woanders aufstellen. Die Module auseinander nehmen oder gleich je nach Größe auf die Ladefläche und ab gehts.

Via Design Milk.

→ 1 Reaktioncool · Design · grün

High-End Plattenspieler Rega RP1 zum Einsteiger-Preis

10.06.2017 · 2 Reaktionen

Plattenspieler? Werden die überhaupt noch hergestellt? Und wie! Bestes Beispiel derzeit: Rega RP1, ein High-End Spieler zum Einsteiger-Preis. Doch fangen wir beim Anfang an:

Seit die CD praktisch weg vom Fenster ist und von Mp3 Downloads und zuletzt Streaming ersetzt wurde gibt es ein x-tes Vinyl-Revival. Plattenläden mit neuen und gebrauchten Schallplatten gibt es bei uns in Berlin an jeder Ecke.

Kein Wunder, CDs waren nie beliebt, die schäbigen Plastik-Hüllen zersplitterten und zerfielen bei der ersten Gelegenheit. Spröde selbst gebrannte CDs stapelten sich alsbald überall. Die Meisten waren froh von der Compact Disc los zu kommen. Ganz anders bei den schwarzen Platten die nach wie vor nicht nur bei DJs und Konservativen ihre Fans hatten.

Klangpuristen gingen stets davon aus, dass digitale Aufnahmen den analogen hinterherhinken, dass sie zu künstlich klingen, ohne Herz und Seele.

Wer Platten hören will und dabei auf Klangqualität wert setzt musste aber bislang sehr tief in die Tasche greifen um High Fidelity sicher zu stellen. Plattenspieler für 100 Euro gibt es wie Sand am Meer. Sie sind sogar besser ausgestattet als die Geräte früherer Generationen. Die Puristen setzen aber wenig Wert auf Automatik. Für sie zählt der reinen Klang.

Das Rega RP1 wird diesem Anspruch nun gerecht. Für ca. 350 Euro baut Rega eine spartanischen Plattenspieler mit manueller Bedienung der sich auf das Wichtigste konzentriert, das Klangerlebnis. Das Aussehen ist zudem auch etwas für verwöhnte Augen. Mein Favorit ist die Version in weiß.

Ich konnte den Rega RP1  zwar nicht selber testen aber ich habe mir ein Paar Testberichte aus der Fachpresse online zu Gemüt geführt. Die Experten scheinen sich einig zu sein was den Rega-Plattenspieler angeht. Siehe dazu

  1. hifitest.de
  2. audio.de
  3. fairaudio

Ich kann dem als Laie nicht viel hin zu fügen, außer vielleicht, dass ich mit dem Gedanken spiele dem zeitgeist zu folgen um mir erstmals wieder einen Plattenspieler zu zu legen. Ich besitze ja noch einige Platten von früher.

Es gibt übrigens drei Farben zur Auswahl

  • Cool Grey
  • Titanium
  • White

wobei weiß wirklich am stilvollsten wirkt wie ich finde. Zu diesem Einsteiger-Preis ist der Rega RP1 auf jeden Fall verlockend.

→ 2 ReaktionenDesign · Preis · Test, Review

Assassin’s Creed vs Parkour

6.09.2016 · 1 Reaktion

Assassin’s Creed ist ein populäres Videospiel bei dem es unter anderem darum geht wie beim Parkour über Dächer und ähnliche Hindernisse zu springen.Viele Menschen die Parkour zum ersten mal sehen und unter 30 sind sagen dann Dinge wie „das ist ja wie Assassin’s Creed!“ Dabei ist es genau umgekehrt!

Das Spiel wurde natürlich auch wegen der großen Parkour-Welle von dem Sport inspiriert.

Wer bei YouTube nach Assassin’s Creed Parkour sucht findet etliche Videos die entweder Szenen aus dem Spiel zeigen oder Leute die versuchen Parkour in Assassin’s Creed Kostümen zu machen. Diese latente Idee wurde aber nun auf die Spitze getrieben indem ein ziemlich fortgeschrittener Parkour bzw. eigentlich Freerunning-Läufer und ein professioneller Filmer ein Assassin’s Creed Parkour/Freerunning Video gedreht haben.

Anders als beim Parkour und im Spiel werden zwar viele unnötige akrobatische Einlagen vom Freerunning gezeigt

aber den Leuten gefallen Saltos nun einmal. Das bringt mehr Ansichten auf YouTube und woanders. Das Video ist auf jeden Fall sehr cool auch wenn es tatsächlich bessere Parkour-Videos gibt und in der Tat auch spektakulärere Freerunning-Akrobatik. Die Kombination aus Assassin’s Creed Vorbild und Realität funktioniert aber dieses Mal besonders gut. Doch wie gesagt, wer war zuerst da, die Henne oder das Ei?

Auf jeden Fall ist Parkour in echt eine wunderbare Art sich durch den bebauten Raum zu bewegen.

Ich selbst lerne seit über einem Jahr Parkour und ich fühle mich besser denn je. Die Jogger die geistesabwesend ihre langweiligen Runden laufen tun mir regelrecht Leid. Doch noch viel mehr Leid tun mir die Stubenhocker die den ganzen Tag vor ihren Computern oder Spielkonsolen sitzen und Assassin’s Creed etc. spielen aber in echt nicht mal ein kleinen Sprung auf eine 1m hohe Mauer schaffen. Ich war selbst mal derart unsportlich deswegen weiß ich was ihnen entgeht. Zum Glück ist es noch nicht zu spät.

Jede/r kann Parkour lernen, selbst kleine Kinder, die balancieren und springen so von sich aus obwohl sie das Wort Parkour nicht mal kennen. Meist werden sie dann aber von besorgten Eltern gebremst oder am Bildschirm spielen lassen. Das Leben selbst ist ein Spiel. Wer nur herum sitzt für den ist gleich Game Over.

Ich sammle auf Pinterest Parkour-Bilder und Videos die einen guten Überblick über die Möglichkeiten zeigen. Selbst blind oder einhändig lässt sich beim Parkour abgehen sondergleichen.

→ 1 ReaktionAlternative · cool · Web Trends

Tesla Model S: Erste Fahrberichte

26.06.2016 · Kommentare deaktiviert für Tesla Model S: Erste Fahrberichte

*

Seit langer Zeit hatte ich die Entwicklung vom Tesla Model S Elektroauto verfolgt. Nun war es Ende letzter Woche soweit, die 4-türige Limousine mit der elegante Karosserie wurde an die  Händler ausgeliefert bzw. gleich an die Endkunden denn diese standen ja bekanntlich längst Schlange.

In den USA und teils auch bei uns gibt es erste, teils begeisterte Fahrberichte, die Testfahrer sind beeindruckt.

Die USA Today ist etwa ganz enthusiastisch, vermutlich nicht zuletzt weil das innovative Elektrofahrzeug ja Made in USA ist, anders als viele andere Elektroautos oder Hybridfahrzeuge die eher aus Japan, Frankreich oder China stammen.

Der Tesla S ist jedenfalls auch an sich, auch ohne Elektromotor schon bemerkenswert, sowohl von den Werten als auch von der Ausstattung. So wird etwa fast jede Funktion außer das Lenken selbst über einen übergroßen Touchscreen gesteuert. Die ersten Fahrberichte tauchten auf bei

  1. Wired
  2. USA Today
  3. Süddeutsche

 
Edit 07/2016: Mittlerweile mit Facelift und in der Performance Version, gibt es in einem Angebot von 10 Tesla Model S die Möglichkeit, einen Tesla 3h, 24h oder ein ganzes Wochenende zu mieten, z.B. in Chemnitz, Leipzig, Dresden und Zwickau bei ecario.de (ab 100,-€)

* Creative Commons Bild von Ariel Zambelich/Wired.

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Wer ist Banksy?

31.05.2016 · Kommentare deaktiviert für Wer ist Banksy?

You Are Not Banksy von Nick Stern: Vermummter wirft Blumenstrauß

You Are Not Banksy von Nick Stern: Mädchen kuschelt mit Bombe

You Are Not Banksy von Nick Stern: Putzfrau kehrt unter Wand

You Are Not Banksy von Nick Stern: Zwei Polizisten küssen sich

Banksy, der mit berühmteste Streetart-Künstler hat es bislang geschafft anonym zu bleiben. Daher beschäftigt die Frage „Wer ist Banksy?“ nach wie vor etliche Leute.

Nick Stern ist auch nicht Banksy suhlt sich aber in dessen Ruhm indem er seine Streetart-Bilder als Fotos von echten Menschen nachstellt.

Ob das nun Plagiat oder Inspiration ist scheint mir jedoch zweitrangig.

Nick Sterns ironischer Titel „You are not Banksy“ (Du bist nicht Banksy) zeigt jedoch die Grenze von Identität und künstlerischer Praxis. Im gewissen Sinne kann eben jede/r Banksy sein.

Ach so,  ich weiß, dass alle anderen Blogs das schon gebracht haben aber ich habe Banksy schon verfolgt und über sie/ihn gebloggt als sie/er noch kein Star war, so zwischen 2003 und 2005 also noch bevor ich mich dem zeitgeist widmete.

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Intro von Brodie Neill: Sessel aus einem Guss

26.05.2016 · Kommentare deaktiviert für Intro von Brodie Neill: Sessel aus einem Guss

Intro Sessel

Intro Sessel

Vor ca. 5 Jahren hatte ich Brodie Neill zum ersten Mal erwähnt mit seinem „@“ Stuhl.

Der Designer hat seitdem nicht geruht und einige weitere spektakuläre Möbel-Designs entworfen. Manche sind so futuristisch, es lässt sich kaum mehr eine gewohnte Form wahrnehmen. Ein Sessel jedoch findet genau die richtige Balance zwischen Science Fiction und Funktion, der Intro Sessel ist es.

Das schwarze Kunststoff-Gebilde wirkt nicht nur wie aus einem Guß, es wird auch buchstäblich aus einem Stück fertig gegossen

dank der Flexibilität synthetischer Materialien. Die Form ist bestechend schlicht und aufregend zugleich.

Wer allerdings den Intro-Sessel umdreht sieht nur noch ein diffus bedrohliches Gesicht von einem Alien wenn er sich lange genug anstrengt etwas zu erkennen, von Sessel-Form ist aus der Perspektive nichts mehr zu entdecken. Allein das ist schon beeindruckend in einem Bereich wo eigentlich schon alles gesagt zu sein schien, schließlich müssen wir ja auf einem Sitzmöbel auch sitzen können.

Wenn ich mir das Intro länger anschaue so habe ich den Eindruck, dass da zwei darauf sitzen können, in der Mitte unter dem Menschen noch ein Haustier, etwa ein Hund oder eine Katze.

Das einzige was mich stört ist die Farbe oder eher deren Abwesenheit.

Wenn schon dann wäre mir weiß statt schwarz lieber denn so dürfte sich das Intro extrem aufheizen im Sommer und somit für draußen ganz ungeeignet sein. Doch schwarz scheint im Trend zu liegen wie etwa das Nouvelle Vague zeigt.

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Calligaris Electa Designer-Stuhl

3.05.2016 · Kommentare deaktiviert für Calligaris Electa Designer-Stuhl

Es gibt zwei Arten Designer-Stühle die oft beim zeitgeist erwähnt wurden: Absolute Klassiker zu Spitzenpreisen und ganz neue Modelle die durch ausgefeiltes Design beeindrucken. Der Calligaris Electa Armstuhl hingegen ist weder noch bzw. vereint Vorteile beider Gruppen.

Der Electa Stuhl gehört zur aktuellen Kollektion von 2012 aus dem Hause Calligaris.

Ich konnte noch keinerlei Online-Shops finden die ihn führen oder auch Blogs die ihn beschreiben. Offline gibt es angeblich etliche Händler in Deutschland, aber im Internet ist außer der österreichischen Homepage des Anbieters nichts zu sehen weit und breit. Zu unrecht denn

das Electa ist zeitlos schön und hat das Zeug zum Klassiker.

Die Armlehnen sorgen für zusätzliche Bequemlichkeit und die zur Zeit verfügbaren Farben naturweiß und anthrazit sorgen dafür, dass der Stuhl auch in jede Wohnung passt.

Zum Preis konnte ich selbst auf der HP des Herstellers nichts finden. Wer das Designer-Stück draußen beim Möbelhaus des Vertrauens gesehen hat möge diesen bitte unten ergänzen.

Via Interiores Minimalistas.

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Hat die Blogroll endgültig ausgedient?

24.08.2012 · Kommentare deaktiviert für Hat die Blogroll endgültig ausgedient?

Als ich zu bloggen anfing, damals in 2003, war ich recht spät am Start. Seit spätestens 2001 blühte die deutsch-sprachige Blogosphäre bereits. Alle hatten natürlich sog. Blogrolls, also Listen anderer Blogs in der Seitenleiste wo sie ihre Freunde aufführten.

Wer in den Blogrolls der anderen populären Blogs auftauchte hatte es geschafft.

Schon damals war die Blogroll eher eine Massage fürs Ego als etwas anderes denn die Links werden kaum geklickt. Damals in der ersten Zeit des Bloggens vielleicht noch häufiger als jetzt. Doch heutzutage werden diese Listen kaum noch beachtet. Selbst Google vermutet da eher Betrug und bezahlte Links als genuine Vorlieben.

Tatsächlich, ich habe mir neulich mal wieder meine Blogroll rechts angesehen und durchgeklickt und dabei festgestellt, dass die meisten Blogs darin entweder tot oder so gut wie sind. Selbst ich publiziere seltener als früher aber dieses Weblogs haben teils Wochen- oder Monate-lang nichts mehr gebracht.

Es gab und gibt natürlich seit langer Zeit alternative Lösungen für die Blogroll, etwa dynamische Widgets die die letzten Beiträge anderer Blogs ziehen statt ganz platt immer nur die Homepage zu verlinken. Allerdings denke ich nciht, dass es am Mangel am technischen Fortschritt liegt, dass die Blogrolls veraltet sind.

Das Prinzip des virtuellen Freundeskreises funktioniert nicht mehr.

Ich hatte auch weniger Zeit für den zeitgeist Blog und konnte in den letzten zwei Jahren nicht mehr so viel mit anderen Bloggern verkehren wie zuvor. Prompt hörten auch dieses auf sich bei mir aktiv zu beteiligen. Die Blogroll ist nur noch eine Art Ansichtskarte von früher wobei die Blogs die beim zeitgeist darin stehen auch in den meisten Fällen eher die sind die thematisch passen als diejenigen die wirklich meine virtuellen Freunde waren (aber dafür irrelevant fürs zeitgeist-Publikum).

Die meisten Blogs schreiben eh nur noch für Google und das Drive in-Publikum das über die Suchmaschine vorbei schaut und nie wieder auftaucht.

Das ist schade denn dadurch verliert das Medium ihren Charme. Alles versuchen dem Mainstream der populären Themen und Stichwort-haltigen Überschriften nach zu eifern aber nur ein Paar können ganz oben stehen und auch noch gesehen werden bei all den Anzeigen und bezahlten Google-Diensten die vor einem stehen.

Was nun?

  • Blogroll ganz einstampfen?
  • Neue Blogs auflisten und alte gebrechliche entfernen?
  • Per RSS versuchen diese technisch zu beleben?

Ich will es erst einmal mit einer Putzaktion. Die Kadaver weg und die Lebendigen rein. Doch wer passt gut zum zeitgeist und schreibt auch halbwegs regelmäßig und nicht rein kommerziell?

Denn das ist auch noch ein Problem: Als ich den zeitgeist startetet waren die meisten Blogs unkommerzielle und wurden nur als solche akzeptiert. Heutzutage bedeutet blog oft nicht viel, außer dass es mit WordPress oder Blogger läuft und umgekehrt chronologisch Beiträge veröffentlicht.

Jedenfalls bin ich für Vorschläge offen: Wen sollte ich unbedingt in meine Blogroll aufnehmen?

Oder hat die Blogroll endgültig ausgedient und es macht keinen Sinn eine zu führen? Auch Feedback würde mich freuen.

Kommentare deaktiviert für Hat die Blogroll endgültig ausgedient?Alternative · Blogs · Web Trends

Google+ Buch gratis zum Download

14.08.2012 · Kommentare deaktiviert für Google+ Buch gratis zum Download

Als Google+ startete hatte ich große Hoffnungen in den neuen Dienst gesetzt trotz meiner Vorbehalte gegenüber Google an sich.

Vor Allem die Aufteilung in Kreise empfand ich als gute Idee, denn so hoffte ich meine verschiedenen Blogs und das jeweilige Publikum auf einer Website beglücken zu können. Denn Design/Gadget-Interessierte vom zeitgeist sind nicht unbedingt genauso scharf drauf über die coolsten Fixies zu lesen oder die Science Fiction Raritäten.

Jedenfalls ist es mit nicht gelungen Google+ so zu nutzen wie geplant.

Die Paar Leute die sich als zeitgeist Fans auf Google+ outeten waren zu wenig um extra Updates zu verfassen. Eine ganze Google+ Page ist mir eh zu viel Aufwand. Ich will ja nicht für Google Content sammeln sondern selber bloggen. Würde ich für jeden Blog eine Page bauen wollen käme ich zu gar nichts mehr.

Ich habe es sogar mit Pinterest versucht, da gibt es bereits einige Menschen die den zeitgeist gepinnt haben.

Doch ganz aufgeben wollte ich Google+ eigentlich noch nicht. Vielleicht hilft mir das gratis Google+ Buch von Phillip Steuer dabei Google+ richtig ein zu setzen: Plus Eins – Das Google+ Buch für Jedermann

Der Anfang trifft schon mal den Kern. Da erklärt der Autor den Unterschied zwischen Facebook und Google+ so treffend wie ich es ahnte aber bislang nicht ausformulieren konnte:

Stell dir Facebook als ein stark besiedeltes Gebiet vor, wo Freunde Freunde treffen…
Google+ ist das komplette Gegenteil davon. Hier trifft man neue Menschen mit ähnlichen Interessen.

Genauso ist es. Deswegen komme ich übrigens mit Facebook nicht besonders klar. Ich war ja in der Schule nicht besonders beliebt, neigte eher zum gepflegten Außenseiter. Nun erscheinen Mitschüler/innen die sich seit mehr als 15 Jahren nicht gemeldet habe plötzlich auf Facebook und wollen Freunde sein, auch gern diejenigen die mich damals besonders geärgert haben und von denen ich mich schon zu Schulzeiten längst abgewendet hatte.

Ich suche mir meine Freunde am liebsten selber aus und lasse nicht den Zufall wie Wohnort und Sitzordnung darüber entscheiden. Das mache ich online genauso wie im echten Leben. Das Google+ Buch steht wie gesagt gratis zum Download bereit.

PS.: Frauen können das Buch auch lesen, auch wenn sie wohl lieber Pinterest nutzen. Es gibt aber auch ein richtiges Google+ Buch zum blättern zu kaufen, von Annette Schwindt.

Via Designer in Action.

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