zeitgeist

gestern wissen was heute cool und morgen mainstream ist


High-End Plattenspieler Rega RP1 zum Einsteiger-Preis

10.06.2016 · 2 Reaktionen

Plattenspieler? Werden die überhaupt noch hergestellt? Und wie! Bestes Beispiel derzeit: Rega RP1, ein High-End Spieler zum Einsteiger-Preis. Doch fangen wir beim Anfang an:

Seit die CD praktisch weg vom Fenster ist und von Mp3 Downloads und zuletzt Streaming ersetzt wurde gibt es ein x-tes Vinyl-Revival. Plattenläden mit neuen und gebrauchten Schallplatten gibt es bei uns in Berlin an jeder Ecke.

Kein Wunder, CDs waren nie beliebt, die schäbigen Plastik-Hüllen zersplitterten und zerfielen bei der ersten Gelegenheit. Spröde selbst gebrannte CDs stapelten sich alsbald überall. Die Meisten waren froh von der Compact Disc los zu kommen. Ganz anders bei den schwarzen Platten die nach wie vor nicht nur bei DJs und Konservativen ihre Fans hatten.

Klangpuristen gingen stets davon aus, dass digitale Aufnahmen den analogen hinterherhinken, dass sie zu künstlich klingen, ohne Herz und Seele.

Wer Platten hören will und dabei auf Klangqualität wert setzt musste aber bislang sehr tief in die Tasche greifen um High Fidelity sicher zu stellen. Plattenspieler für 100 Euro gibt es wie Sand am Meer. Sie sind sogar besser ausgestattet als die Geräte früherer Generationen. Die Puristen setzen aber wenig Wert auf Automatik. Für sie zählt der reinen Klang.

Das Rega RP1 wird diesem Anspruch nun gerecht. Für ca. 350 Euro baut Rega eine spartanischen Plattenspieler mit manueller Bedienung der sich auf das Wichtigste konzentriert, das Klangerlebnis. Das Aussehen ist zudem auch etwas für verwöhnte Augen. Mein Favorit ist die Version in weiß.

Ich konnte den Rega RP1  zwar nicht selber testen aber ich habe mir ein Paar Testberichte aus der Fachpresse online zu Gemüt geführt. Die Experten scheinen sich einig zu sein was den Rega-Plattenspieler angeht. Siehe dazu

  1. hifitest.de
  2. audio.de
  3. fairaudio

Ich kann dem als Laie nicht viel hin zu fügen, außer vielleicht, dass ich mit dem Gedanken spiele dem zeitgeist zu folgen um mir erstmals wieder einen Plattenspieler zu zu legen. Ich besitze ja noch einige Platten von früher.

Es gibt übrigens drei Farben zur Auswahl

  • Cool Grey
  • Titanium
  • White

wobei weiß wirklich am stilvollsten wirkt wie ich finde. Zu diesem Einsteiger-Preis ist der Rega RP1 auf jeden Fall verlockend.

{lang: 'de'}

→ 2 ReaktionenDesign · Preis · Test, Review

LemonAid und ChariTea: Fair Trade Getränke mit Stil und Anliegen

10.06.2016 · 1 Reaktion

Eigentlich sind Wortspiele die einen Begriff verhunzen seit den Neunzigern verpönt. Insbesondere unbeholfene Verrenkungen mit Großbuchstaben in der Mitte des Wortes sind ein Graus. Wenn dann noch Anglizismen zwanghaft ins Deutsche übertragen werden ist das Maß voll.

Trotz All dem habe ich mich entschlossen über Lemonaid und ChariTea zu schreiben zwei Getränke die trotz ihrer Namen bei denen Linguisten Haufenweise Selbstmord begehen dem zeitgeist entsprechen bzw. den Weg weisen.

Fair Trade also Fairer Handel, lange die Domäne von Exotismus und „Dritte Welt“ Läden befreit sich aus dieser Zwangsjacke zunehmend.

Nicht nur im Bereich Mode/Fashion auch bei Nahrungsmitteln gilt es nicht mehr nur an die wenigen zu appellieren sondern prinzipiell massentaugliche Produkte an Stil prägende Schichten an zu  bieten.

Wie der Name etwas zweideutig sagt geht es hierbei um Limonade und Tee bzw. Eistee. Dessen Zutaten stammen von Produzenten aus „Entwicklungsländern“ die allerdings wie bei Fair Trade die Norm eben nicht ausgebeutet sondern fair behandelt und bezahlt werden. Dafür werden um die Kosten zu sparen unnötige Zwischenhändler ausgeschaltet die ja sonst nur als Spekulanten fungieren und sich am Elend der armen Länder bereichern.

Ausbeuten tut Lemonaid und ChariTea eben nicht.

Der Rohrzucker beispielsweise aus Paraguay stammt etwa von einer lokalen Kooperative wie ich das verstehe. Ungesund und schlecht für die Zähne ist diese Limonade bzw. Eistee also auch aber ich kann ja nicht alles haben. Trinken hilft bei mir also nicht. Wem Zuckerbomben wie Cola nichts ausmachen der wird bei den beiden Erfrischungsgetränken allerdings aufatmen, der Zuckergehalt ist weit geringer und der Geschmack nicht penetrant süß.

Ich hatte schon ein Paar Mal die Gelegenheit Lemonaid bzw. ChariTea zu trinken, mit gutem Gewissen.

Ich würde auch nicht vom Bäcker kaufen der seine Frau schlägt warum dann also vom Coca Cola Konzern der tote Gewerkschafter in Kolumbien, Dürren in Indien und Ähnliches zu verantworten hat?

Noch ein Hinweis: Es heißt schon seit ca. 10 Jahren nicht von oben herab „Entwicklungsländer“ und schon gar nicht „Dritte Welt“ sondern wahrheitsgemäß Mehrheitswelt, denn von dort stammen die meisten Menschen.

Beide Getränke lassen sich auch online bestellen für all jene die in der Provinz keinen Zugang zu Bioläden etc. haben. Ganz billig sind die beiden Getränke aber nicht, ein wenig Stil gehört dazu um deren Anliegen zu unterstützen.

 

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→ 1 ReaktionAlternative · cool · fair

Wer ist Banksy?

31.05.2016 · Kommentare deaktiviert für Wer ist Banksy?

You Are Not Banksy von Nick Stern: Vermummter wirft Blumenstrauß

You Are Not Banksy von Nick Stern: Mädchen kuschelt mit Bombe

You Are Not Banksy von Nick Stern: Putzfrau kehrt unter Wand

You Are Not Banksy von Nick Stern: Zwei Polizisten küssen sich

Banksy, der mit berühmteste Streetart-Künstler hat es bislang geschafft anonym zu bleiben. Daher beschäftigt die Frage „Wer ist Banksy?“ nach wie vor etliche Leute.

Nick Stern ist auch nicht Banksy suhlt sich aber in dessen Ruhm indem er seine Streetart-Bilder als Fotos von echten Menschen nachstellt.

Ob das nun Plagiat oder Inspiration ist scheint mir jedoch zweitrangig.

Nick Sterns ironischer Titel „You are not Banksy“ (Du bist nicht Banksy) zeigt jedoch die Grenze von Identität und künstlerischer Praxis. Im gewissen Sinne kann eben jede/r Banksy sein.

Ach so,  ich weiß, dass alle anderen Blogs das schon gebracht haben aber ich habe Banksy schon verfolgt und über sie/ihn gebloggt als sie/er noch kein Star war, so zwischen 2003 und 2005 also noch bevor ich mich dem zeitgeist widmete.

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Kommentare deaktiviert für Wer ist Banksy?cool

Intro von Brodie Neill: Sessel aus einem Guss

26.05.2016 · Kommentare deaktiviert für Intro von Brodie Neill: Sessel aus einem Guss

Intro Sessel

Intro Sessel

Vor ca. 5 Jahren hatte ich Brodie Neill zum ersten Mal erwähnt mit seinem „@“ Stuhl.

Der Designer hat seitdem nicht geruht und einige weitere spektakuläre Möbel-Designs entworfen. Manche sind so futuristisch, es lässt sich kaum mehr eine gewohnte Form wahrnehmen. Ein Sessel jedoch findet genau die richtige Balance zwischen Science Fiction und Funktion, der Intro Sessel ist es.

Das schwarze Kunststoff-Gebilde wirkt nicht nur wie aus einem Guß, es wird auch buchstäblich aus einem Stück fertig gegossen

dank der Flexibilität synthetischer Materialien. Die Form ist bestechend schlicht und aufregend zugleich.

Wer allerdings den Intro-Sessel umdreht sieht nur noch ein diffus bedrohliches Gesicht von einem Alien wenn er sich lange genug anstrengt etwas zu erkennen, von Sessel-Form ist aus der Perspektive nichts mehr zu entdecken. Allein das ist schon beeindruckend in einem Bereich wo eigentlich schon alles gesagt zu sein schien, schließlich müssen wir ja auf einem Sitzmöbel auch sitzen können.

Wenn ich mir das Intro länger anschaue so habe ich den Eindruck, dass da zwei darauf sitzen können, in der Mitte unter dem Menschen noch ein Haustier, etwa ein Hund oder eine Katze.

Das einzige was mich stört ist die Farbe oder eher deren Abwesenheit.

Wenn schon dann wäre mir weiß statt schwarz lieber denn so dürfte sich das Intro extrem aufheizen im Sommer und somit für draußen ganz ungeeignet sein. Doch schwarz scheint im Trend zu liegen wie etwa das Nouvelle Vague zeigt.

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Calligaris Electa Designer-Stuhl

3.05.2016 · Kommentare deaktiviert für Calligaris Electa Designer-Stuhl

Es gibt zwei Arten Designer-Stühle die oft beim zeitgeist erwähnt wurden: Absolute Klassiker zu Spitzenpreisen und ganz neue Modelle die durch ausgefeiltes Design beeindrucken. Der Calligaris Electa Armstuhl hingegen ist weder noch bzw. vereint Vorteile beider Gruppen.

Der Electa Stuhl gehört zur aktuellen Kollektion von 2012 aus dem Hause Calligaris.

Ich konnte noch keinerlei Online-Shops finden die ihn führen oder auch Blogs die ihn beschreiben. Offline gibt es angeblich etliche Händler in Deutschland, aber im Internet ist außer der österreichischen Homepage des Anbieters nichts zu sehen weit und breit. Zu unrecht denn

das Electa ist zeitlos schön und hat das Zeug zum Klassiker.

Die Armlehnen sorgen für zusätzliche Bequemlichkeit und die zur Zeit verfügbaren Farben naturweiß und anthrazit sorgen dafür, dass der Stuhl auch in jede Wohnung passt.

Zum Preis konnte ich selbst auf der HP des Herstellers nichts finden. Wer das Designer-Stück draußen beim Möbelhaus des Vertrauens gesehen hat möge diesen bitte unten ergänzen.

Via Interiores Minimalistas.

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Kommentare deaktiviert für Calligaris Electa Designer-Stuhlcool · Design · Haben wollen

Assassin’s Creed vs Parkour

6.09.2012 · 1 Reaktion

Assassin’s Creed ist ein populäres Videospiel bei dem es unter anderem darum geht wie beim Parkour über Dächer und ähnliche Hindernisse zu springen.Viele Menschen die Parkour zum ersten mal sehen und unter 30 sind sagen dann Dinge wie „das ist ja wie Assassin’s Creed!“ Dabei ist es genau umgekehrt!

Das Spiel wurde natürlich auch wegen der großen Parkour-Welle von dem Sport inspiriert.

Wer bei YouTube nach Assassin’s Creed Parkour sucht findet etliche Videos die entweder Szenen aus dem Spiel zeigen oder Leute die versuchen Parkour in Assassin’s Creed Kostümen zu machen. Diese latente Idee wurde aber nun auf die Spitze getrieben indem ein ziemlich fortgeschrittener Parkour bzw. eigentlich Freerunning-Läufer und ein professioneller Filmer ein Assassin’s Creed Parkour/Freerunning Video gedreht haben.

Anders als beim Parkour und im Spiel werden zwar viele unnötige akrobatische Einlagen vom Freerunning gezeigt

aber den Leuten gefallen Saltos nun einmal. Das bringt mehr Ansichten auf YouTube und woanders. Das Video ist auf jeden Fall sehr cool auch wenn es tatsächlich bessere Parkour-Videos gibt und in der Tat auch spektakulärere Freerunning-Akrobatik. Die Kombination aus Assassin’s Creed Vorbild und Realität funktioniert aber dieses Mal besonders gut. Doch wie gesagt, wer war zuerst da, die Henne oder das Ei?

Auf jeden Fall ist Parkour in echt eine wunderbare Art sich durch den bebauten Raum zu bewegen.

Ich selbst lerne seit über einem Jahr Parkour und ich fühle mich besser denn je. Die Jogger die geistesabwesend ihre langweiligen Runden laufen tun mir regelrecht Leid. Doch noch viel mehr Leid tun mir die Stubenhocker die den ganzen Tag vor ihren Computern oder Spielkonsolen sitzen und Assassin’s Creed etc. spielen aber in echt nicht mal ein kleinen Sprung auf eine 1m hohe Mauer schaffen. Ich war selbst mal derart unsportlich deswegen weiß ich was ihnen entgeht. Zum Glück ist es noch nicht zu spät.

Jede/r kann Parkour lernen, selbst kleine Kinder, die balancieren und springen so von sich aus obwohl sie das Wort Parkour nicht mal kennen. Meist werden sie dann aber von besorgten Eltern gebremst oder am Bildschirm spielen lassen. Das Leben selbst ist ein Spiel. Wer nur herum sitzt für den ist gleich Game Over.

Ich sammle auf Pinterest Parkour-Bilder und Videos die einen guten Überblick über die Möglichkeiten zeigen. Selbst blind oder einhändig lässt sich beim Parkour abgehen sondergleichen.

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Hat die Blogroll endgültig ausgedient?

24.08.2012 · Kommentare deaktiviert für Hat die Blogroll endgültig ausgedient?

Als ich zu bloggen anfing, damals in 2003, war ich recht spät am Start. Seit spätestens 2001 blühte die deutsch-sprachige Blogosphäre bereits. Alle hatten natürlich sog. Blogrolls, also Listen anderer Blogs in der Seitenleiste wo sie ihre Freunde aufführten.

Wer in den Blogrolls der anderen populären Blogs auftauchte hatte es geschafft.

Schon damals war die Blogroll eher eine Massage fürs Ego als etwas anderes denn die Links werden kaum geklickt. Damals in der ersten Zeit des Bloggens vielleicht noch häufiger als jetzt. Doch heutzutage werden diese Listen kaum noch beachtet. Selbst Google vermutet da eher Betrug und bezahlte Links als genuine Vorlieben.

Tatsächlich, ich habe mir neulich mal wieder meine Blogroll rechts angesehen und durchgeklickt und dabei festgestellt, dass die meisten Blogs darin entweder tot oder so gut wie sind. Selbst ich publiziere seltener als früher aber dieses Weblogs haben teils Wochen- oder Monate-lang nichts mehr gebracht.

Es gab und gibt natürlich seit langer Zeit alternative Lösungen für die Blogroll, etwa dynamische Widgets die die letzten Beiträge anderer Blogs ziehen statt ganz platt immer nur die Homepage zu verlinken. Allerdings denke ich nciht, dass es am Mangel am technischen Fortschritt liegt, dass die Blogrolls veraltet sind.

Das Prinzip des virtuellen Freundeskreises funktioniert nicht mehr.

Ich hatte auch weniger Zeit für den zeitgeist Blog und konnte in den letzten zwei Jahren nicht mehr so viel mit anderen Bloggern verkehren wie zuvor. Prompt hörten auch dieses auf sich bei mir aktiv zu beteiligen. Die Blogroll ist nur noch eine Art Ansichtskarte von früher wobei die Blogs die beim zeitgeist darin stehen auch in den meisten Fällen eher die sind die thematisch passen als diejenigen die wirklich meine virtuellen Freunde waren (aber dafür irrelevant fürs zeitgeist-Publikum).

Die meisten Blogs schreiben eh nur noch für Google und das Drive in-Publikum das über die Suchmaschine vorbei schaut und nie wieder auftaucht.

Das ist schade denn dadurch verliert das Medium ihren Charme. Alles versuchen dem Mainstream der populären Themen und Stichwort-haltigen Überschriften nach zu eifern aber nur ein Paar können ganz oben stehen und auch noch gesehen werden bei all den Anzeigen und bezahlten Google-Diensten die vor einem stehen.

Was nun?

  • Blogroll ganz einstampfen?
  • Neue Blogs auflisten und alte gebrechliche entfernen?
  • Per RSS versuchen diese technisch zu beleben?

Ich will es erst einmal mit einer Putzaktion. Die Kadaver weg und die Lebendigen rein. Doch wer passt gut zum zeitgeist und schreibt auch halbwegs regelmäßig und nicht rein kommerziell?

Denn das ist auch noch ein Problem: Als ich den zeitgeist startetet waren die meisten Blogs unkommerzielle und wurden nur als solche akzeptiert. Heutzutage bedeutet blog oft nicht viel, außer dass es mit WordPress oder Blogger läuft und umgekehrt chronologisch Beiträge veröffentlicht.

Jedenfalls bin ich für Vorschläge offen: Wen sollte ich unbedingt in meine Blogroll aufnehmen?

Oder hat die Blogroll endgültig ausgedient und es macht keinen Sinn eine zu führen? Auch Feedback würde mich freuen.

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Google+ Buch gratis zum Download

14.08.2012 · Kommentare deaktiviert für Google+ Buch gratis zum Download

Als Google+ startete hatte ich große Hoffnungen in den neuen Dienst gesetzt trotz meiner Vorbehalte gegenüber Google an sich.

Vor Allem die Aufteilung in Kreise empfand ich als gute Idee, denn so hoffte ich meine verschiedenen Blogs und das jeweilige Publikum auf einer Website beglücken zu können. Denn Design/Gadget-Interessierte vom zeitgeist sind nicht unbedingt genauso scharf drauf über die coolsten Fixies zu lesen oder die Science Fiction Raritäten.

Jedenfalls ist es mit nicht gelungen Google+ so zu nutzen wie geplant.

Die Paar Leute die sich als zeitgeist Fans auf Google+ outeten waren zu wenig um extra Updates zu verfassen. Eine ganze Google+ Page ist mir eh zu viel Aufwand. Ich will ja nicht für Google Content sammeln sondern selber bloggen. Würde ich für jeden Blog eine Page bauen wollen käme ich zu gar nichts mehr.

Ich habe es sogar mit Pinterest versucht, da gibt es bereits einige Menschen die den zeitgeist gepinnt haben.

Doch ganz aufgeben wollte ich Google+ eigentlich noch nicht. Vielleicht hilft mir das gratis Google+ Buch von Phillip Steuer dabei Google+ richtig ein zu setzen: Plus Eins – Das Google+ Buch für Jedermann

Der Anfang trifft schon mal den Kern. Da erklärt der Autor den Unterschied zwischen Facebook und Google+ so treffend wie ich es ahnte aber bislang nicht ausformulieren konnte:

Stell dir Facebook als ein stark besiedeltes Gebiet vor, wo Freunde Freunde treffen…
Google+ ist das komplette Gegenteil davon. Hier trifft man neue Menschen mit ähnlichen Interessen.

Genauso ist es. Deswegen komme ich übrigens mit Facebook nicht besonders klar. Ich war ja in der Schule nicht besonders beliebt, neigte eher zum gepflegten Außenseiter. Nun erscheinen Mitschüler/innen die sich seit mehr als 15 Jahren nicht gemeldet habe plötzlich auf Facebook und wollen Freunde sein, auch gern diejenigen die mich damals besonders geärgert haben und von denen ich mich schon zu Schulzeiten längst abgewendet hatte.

Ich suche mir meine Freunde am liebsten selber aus und lasse nicht den Zufall wie Wohnort und Sitzordnung darüber entscheiden. Das mache ich online genauso wie im echten Leben. Das Google+ Buch steht wie gesagt gratis zum Download bereit.

PS.: Frauen können das Buch auch lesen, auch wenn sie wohl lieber Pinterest nutzen. Es gibt aber auch ein richtiges Google+ Buch zum blättern zu kaufen, von Annette Schwindt.

Via Designer in Action.

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Übernachten in Berlin mit Housetrip

17.07.2012 · 1 Reaktion

Housetrip

Wer in Deutschland bislang nicht in einem Hotel übernachten wollte war meist auf etwas obskure Internet-Seiten angewiesen die alle irgendwie gleich hießen, irgendwas mit ferienwohnung-xyz wobei xyz der jeweilige Ferienort war.

Nicht nur waren diese Seiten meist austauschbar, sie waren auch nicht verlässlich bzw. bereits schwierig zu benutzen weil unübersichtlich und allgemein schlecht gestaltet.

Die Angelegenheit wurde nicht besser wenn es darum ging aus Deutschland heraus ein Apartment im Ausland zu finden, im Gegenteil. Überhaupt, bei beliebteren Orten insbesondere Städten wie Berlin waren die Google-Ergebnisse stets aufgeteilt zwischen oben genannten zwielichtigen Vermittlern.

Ich hatte zu Anfang meiner Karriere als Blogger in Berlin für eine Firma gearbeitet die Ferienwohnungen vermittelte.

Da war einiges nicht koscher. Am Ende war ich froh wenigstens einen Teil meines Geldes erhalten zu haben. Das Blog das ich damals begonnen hatte wurde dann auch wieder eingestampft.

Nun, 8 Jahre später habe ich wieder einen Auftrag angenommen bei dem es darum geht einen Anbieter von Ferienwohnungen in Berlin bekannter zu machen. Doch dieses mal ist alles anders. Es ist ein internationales Startup gestützt mit Venture-Kapital namhafter Geldgeber die schon in Facebook und ähnliche Projekte investiert haben.

Es gibt eine wieder erkennbare Marke, Housetrip und die Seite ist in etlichen Sprachen bzw. Ländern verfügbar.

Die Vermieter aus den jeweiligen Ländern können also über diese Plattform direkt mit den Reisenden in Europa Kontakt aufnehmen. In Deutschland ist Housetrip noch recht neu, in England oder Frankreich ist die ursprünglich schweizerische Plattform schon beliebter. Sie entspricht auch ganz dem Zeitgeist, denn immer mehr Leute wollen nicht in beliebig wirkenden Hotels übernachten sondern in typischen Wohnungen in Bezirken mit Einehemischen wohnen in ihrem Urlaub.

Es geht darum näher ans Geschehen zu kommen

aber nicht mit eine Dutzend anderer in einem Hostel schlafen oder eher wachen zu müssen. Ich selbst wohne ja in Kreuzberg und hier gibt es beides Hostels und Ferienwohnungen aber kaum Hotels. Diese finden sich eher in Mitte oder schlichtweg an Orten wo sich normale Menschen kaum bewegen.

Wer will im Urlaub nur „unter sich“ bleiben also nur andere Touristen sehen? Pauschalreisende vielleicht.

Ich persönlich bevorzuge bei Reisen Übernachtungen mit Küche statt „Bed and Breakfast“ weil ich gern meine gesunde Diät auch unterwegs beibehalten will. Andere sind geradezu darauf angewiesen aus gesundheitlichen Gründen. Wie auch immer, im Hotel gibt es selber kochen nicht.

Was ist mit Haustieren? Kann ich meinen Hund mitnehmen? Bei Housetrip kreuze ich einfach „Haustiere erlaubt“ oder andere Merkmale der Ausstattung an und bekomme die passenden Wohnungen vorgesetzt. Das beste daran, der Preis liegt gern auch unter dem eines Hotels.

Nicht nur in Berlin Kreuzberg regt sich zwar Widerstand gegen die Zweckentfremdung von Wohnraum für Ferienwohnungen und auch die Zahl der Hostels mit betrunkenen Touristen fällt inzwischen negativ auf, aber das ist ist mir immer noch lieber als das was in Friedrichshain passiert wo die beliebtesten Ecken von spießigen Hotels besetzt werden.

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Ultrabook Testsieger Toshiba Satellite Z830-10J stiehlt Apple und Asus die Show

12.07.2012 · Kommentare deaktiviert für Ultrabook Testsieger Toshiba Satellite Z830-10J stiehlt Apple und Asus die Show

Toshiba Satellite Z830-10J Ultrabook

Die Stiftung Warentest hat im Heft 7/2012 gewöhnliche Notebooks sowie leichte und schlanke Ultrabooks getestet. Auf die normalen Notebooks will ich diesmal nicht eingehen. Meines Wissens war es aber das erste Mal, dass die unabhängiger Tester der Stiftung Ultrabooks mit 13 Zoll Displays geprüft haben. Daher war ich sehr gespannt auf das Ergebnis. Dieses ist erst einmal schlichtweg sehr positiv.

Alle Ultrabooks haben eine Note zwischen 2,4 und 2,7, das schlechteste „befriedigend“ ist demnach kaum weniger empfehlenswert als das beste gut.

Interessant war vor Allem, dass gleich drei Ultrabooks Testsieger geworden sind, zumindest von der Note her, also gut mit 2,4. Dazu gehören

  1. Asus Zenbook UX31E-RY010V für ca. 1300 Euro
  2. Toshiba Satellite Z830-10J für ca. 950 Euro
  3. Apple MacBook Air 13′‚ für ca. 1250 Euro

Nicht nur vom Preis her übertrifft bzw. unterbietet Toshiba die Konkurrenz.

Der Toshiba hat als einziger der drei einen matten Bildschirm und ist somit für draußen geeignet.


Der Asus hat ein spiegelndes Display das zwar sehr hell ist aber dennoch nicht den gesetzlichen Bestimmungen für Büroarbeit genügt. Das Display vom Apple ist weder besonders hell noch entspiegelt, scheidet für sonnige Tage im Freien also aus. Zudem hat der Asus Rechner keinen richtigen LAN/Netzwerk-Anschluss, es gibt nur eine Krücke per USB.

Ohne Netzteil ist das Toshiba zudem mit ganzen 1,1 kg das leichteste Ultrabook im Test.

Insgesamt ist also von drei Testsieger-Ultrabook Modellen nur das Toshiba wirklich zum Arbeiten unterwegs geeignet. Das von der Note her mit 2,5 geringfügig schwächer abschneidende Samsung-Ultrabook aus dem Test hat ebenfalls ein mattes Display. Dazu ist das Samsung 530U3B auch noch mit ca. 800 Euro deutlich billiger. Der Preis hat aber auch zur Folge, dass die Stiftung Warentest den Akku und die Rechenleistung nur als mittelmäßig bezeichnet. Dennoch für 800 Euro ist das insgesamt ein gutes Angebot. Wie dem auch sei,

das Toshiba Ultrabook stiehlt Apple und Asus die Show.

Letztere setzen auch vor Allem auf optischen Eindruck. Kunden greifen ja eher zum besser aussehenden Notebook, daher ist das MacBook Air ja trotz der zahlreichen Apple-Skandale ja auch ein Verkaufsschlager. Das Toshiba Ultrabook wird daher wohl ein Geheimtipp bleiben.

Was sagen andere Tester? Die meisten sind ebenso vom Toshiba Satellite Z830-10J positiv angetan. Weitere Testberichte gibt es bei Chip, Focus, Notebook Journal und PC Welt.

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