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c’t Subnotebook + Netbook Test/Vergleich: 10-13 Zoll

26. 8. 2010 · 5 Reaktionen

Heimlicher Testsieger: HP Mini 5102 Netbook

Das beste Netbook ist keins schrieb ich unlängst in Bezug auf den Test vom Acer 1810TZ Timeline. In 2010 bieten etliche Hersteller ähnliche Netbook-Alternativen also hochgradig mobile Subnotebooks mit

  1. 11,6 Zoll bis 13, 3 Zoll Display-Diagonale
  2. Strom sparenden CULV Prozessoren
  3. edlen sowie kompakten Design
  4. langer Akkulaufzeit
  5. sehr geringen Gewicht

Anders als frühere Subnotebooks die noch teurer waren als herkömmliche Laptops sind diese Notebooks abgespeckt im Vergleich zu Business-Notebooks, auch den günstigsten.

Trotzdem sind die modernen tragbaren Notebooks weit schneller und stärker von der Leistung her als Mini-Notebooks.

Die angesehene Computer-Zeitschrift c’t testete diesen Sommer eine ganze Reihe dieser neuartigen Subnotebooks mit 11,6 bis 13 Zoll Bildschirmen und verglich sie gleichzeitig mit herkömmlichen 10 Zoll-Netbooks.

Einen Testsieger gibt es bei der c’t üblicherweise nicht. Eher wird im Vergleich nach den Stärken und Schwächen der jeweiligen Modelle und Konzepte gefahndet.

Hier verglich die c’t

  • Netbooks mit Intel Atom
  • C/ULV Subnotebooks
  • Notebooks mit Core-i5 Doppelkern

Prozessoren. Im Test waren:

  1. Acer Aspire One 721 (11.6 Zoll)
  2. Apple Macbook (13,4 Zoll)
  3. Asus U30JC (13,3 Zoll)
  4. Fujitsu Lifebook S760 (13,3 Zoll matt)
  5. HP Mini 5102 (10,1 Zoll matt)
  6. MSI Wind U160 (10,1 Zoll)
  7. Sony Vaio VPC-Z11 (13,1 Zoll matt)

Was auffiel ist aber folgendes:

Keines der günstigen Subnotebooks im Test hat offenbar ein mattes Display. Nur die teuren Fujitsu Lifebook S760, Sony Vaio VPC-Z11 und das HP Netbook. Somit sind die anderen Probanden nicht für die Arbeit draußen im Sonnenlicht tauglich.

Erst in der beigefügten Marktübersicht fanden sich Modelle mit mattem Bildschirm, etwa das Dell Vostro V13.

Doch wer braucht eine lange Akkulaufzeit und ein geringes Gewicht wenn er sein Notebook eh nicht draußen benutzen kann? Nur Leute die im Zug, Café oder anderen geschlossenen Räumen unterwegs arbeiten. Ganz ausgereift ist diese Geräte-Sparte also offenbar nicht.

Damit taugen die größeren meist nicht wirklich für den Park.

Wer allerdings selten im Park, dafür aber ständig an wechselnden überdachten orten arbeitet wird mit ihnen oft mehr und länger Freude haben. Vor Allem ist auf 13 Zoll mehr zu sehen als auf Netbook-typischen 10. Trotzdem gibt es nicht so viel zu schleppen wie beim traditionellen 15 Zoll Business-Notebook. Wem also seine Augen und gleichzeitig der Rücken lieb sind…

Erhebliche Unterschiede stellt die c’t bei der Rechenhleistung fest.

Netbooks sind bekanntlich nicht für Spiele geeignet und andere Rechenlast-intensive Anwendungen. Die etwas größeren Subnotebooks bieten hingegen schon mehr in dieser Hinsicht.

Netbooks haben indes deutlich längere Laufzeiten. Das ASUS U30JC schafft aber auch 9 Stunden wie die guten Netbooks. Überhaupt gelten die Notebooks der U-Serie auch anderswo als solide.

Ich persönlich betrachte das HP Mini 5102 als Testsieger denn an dem Gerät mit 6 Zellen Akku und der beim Test-Netbook ungewöhnlich hohen Bildschirm-Auflösung macht fast alles richtig. Knapp 8 Stunden Laufzeit, große Tasten, und eben mattes Display.

Nur die Lüfter-Lautstärke sowie der recht hohe Preis werden bemängelt. Der Preis fällt aber deutlich geringer auf sobald die Auflösung Netbook-Standard ist wie bei den meisten Konfigurationen der Fall.

Wer weitere vernünftige Netbooks mit mattem Bildschirm sucht wird beim jüngsten Testbericht der Stiftung Warentest fündig.

Dieser Artikel ist aktualisiert worden. Letztes Update: 26. 8. 2010. Die Kommentare beziehen sich teils auf ältere Versionen des Beitrags.

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Tags: Das Beste · Tablets, Netbooks · Test, Review

5 Reaktionen ↓

  • 1 Super-Apfel // 16. 2. 2010 um 14:03

    Ich weiss ja garnicht genau welche Firma… Aber irgendwie gibt es da so qualitativ hochwertigere Notebooks die zufällig fast genauso aussehen….

    Hmmm…
    War es Apple?

  • 2 Markus // 16. 2. 2010 um 19:48

    Und weil Macbooks ein weißes Gehäuse, einen Display und ne Tastatur haben, haben das alle anderen Hersteller kopiert?

  • 3 japi85 // 18. 2. 2010 um 12:15

    Ich finde nicht, dass solche Subnotebooks echte Alternativen zu Netbooks sind. Gerade die getesteten Geräte mit spiegelndem Display sind echt nervig. Aber auch viele Netbooks haben ja ein solches. Im Netbook Vergleich von Netbook-UMTS.de habe ich mir das Samsung N150 Endi ausgesucht. Hat glaube ich ein mattes Display, aber das kam aus dem Vergleich nicht raus. Ich hoffe zumindestens dass es so ist.

  • 4 zeitgeist // 19. 2. 2010 um 18:10

    japi85: Ja und nein. Das Problem ist, dass die meisten Netbooks auch spiegelnde Displays haben also nicht ernsthaft für draußen gedacht sind.

  • 5 Dell Vostro V13 Test-Übersicht // 25. 3. 2010 um 16:10

    […] Neben ASUS hat Acer wohl am meisten von der Netbook-Welle profitiert. Der aktuelle Trend zu günstigen Subnotebooks mit sparsamen CULV Prozessoren ist bei Acer mit initiiert worden. Die hochgradig mobile Acer […]