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Incase Range Rucksack Test: Notebook oder Basketball mitnehmen?

24. 4. 2012 · 2 Reaktionen

Seit etwas mehr als einer Woche teste ich den neuen Range Rucksack von Incase. Ich sollte den Test zunächst auf Bike-Blog.info schreiben aber da der Blog derzeit aufgrund von fehlenden Sponsoren erst mal Pause hat und weil der Incase Rucksack nicht ideal ist fürs Rad fahren werde ich den Testbericht einfach beim zeitgeist veröffentlichen.

In der Tat entspricht die Incase Range Kollektion tatsächlich mehr dem zeitgeist als Ganzes als irgendeiner Nische.

Es ist ein Allround-Rucksack mit einigen Möglichkeiten. Zunächst einmal kann er ein Notebook beherbergen. Das Laptop-Fach ist angenehm weich und dennoch stützend gepolstert. Ich teste den kleineren von den beiden:

Es gibt nämlich zwei Modelle, eins für 15 Zoll und eins für 17 Zoll Notebooks. Auf der Seite des Herstellers wird das anhand der Apple MacBooks Pro dieser Größen gemessen. Ich habe aber mit meinem 15,6 Zoll HP 625 also 37.2 cm * 25 cm * 2.8 cm Größe hatte ich ebenso keine Probleme.

Was passt noch in den Rucksack? Ich habe gleichzeitig den Rechner, mein größtes Wörterbuch (ein viersprachiges Bildwörterbuch das etwa so groß wie zwei Duden nebeneinander ist und meine größte Frisbee eingepackt und alle drei Sachen haben rein gepasst. An sich hat auch Platz gefunden:

  • Mein allergrößtes Schachbrett
  • Ein Fahrrad-Helm der auch fürs Skaten geeignet ist
  • Ein Basketball
  •  

Ein Notebook und ein Helm passen allerdings nicht rein zusammen. Ebenso muss vorher entschieden werden ob das Notebook oder der Basketball mitgenommen werden sollen. Grundsätzlich eignet sich der Range-Rucksack aber für Allerhand Dinge die nicht selbstverständlich in einen solchen passen. Beim Basketball habe ich schon gestaunt:

Zudem hat der Range Rucksack vorne ein Fach mit Klettverschluss der sich ideal für Taschenbücher eignet und zwar jeder Größe bzw. Dicke. Ich habe auch das über 800 Seiten starke Werk Evolution von Stephen Baxter aus dem Heyne Verlag hineinstecken können ohne große Probleme:

Selbst einige Hardcover passten (jeweils einzeln) hinein. Beim Duden „Die deutsche Rechtschreibung“ hörts allerdings auf. Der muss hinten rein.

Insgesamt hat der Range Rucksack 8 Fächer wenn ich richtig gezählt habe.

Trotzdem gibt es kaum Schnick-Schnack wie bei viele anderen Rucksäcken heutzutage. Einige davon sind sehr gut versteckt auch an Stellen wo ich kein Fach erwarten würde.

Der Rucksack hat sowohl hinten als auch vorne graue Reflektoren die hinten etwas schräg nach unten abfallen und daher wohl aus vielen Blickwinkeln zu sehen. Doch sie fallen etwas klein aus meiner Ansicht nach. Die beiden Reflektoren an den Schultergurten sind noch kleiner. Es gibt noch ganz kleine Reflektor-Elemente an den Reißverschluss-Enden. Ich wünschte mir noch etwas mehr davon als Radfahrer und Fußgänger.

Dennoch ist das bereits spürbar mehr als bei den meisten Rucksäcken für Erwachsene. Zudem fallen diese Reflektoren nicht ins Auge bis es eben dunkel ist und sie angeleuchtet werden. Ich war mit dem Incase Range auch zum einkaufen unterwegs. Ein 8er-Pack Toiletten-Papier und 15er Pack Taschentücher füllten den Rucksack bereits aus. Zum einkaufen ist der Rucksack also bedingt geeignet.

Der Range Rucksack ist ein guter Kompromiss aus vielen Welten.

Er kann alles aber nichts perfekt. Ich habe derzeit drei Rucksäcke die ich benutze, er könnte alle drei davon bis zum gewissen Maße ersetzen aber keinen gänzlich. Er ist sehr leicht, fast wie wie mein kleinster oder leichtester Rucksack den ich mitnehme wenn ich eben nicht viel mitnehmen will.

Der Range 15 ist genauso lang wie mein größter Rucksack, der auch 17 Zoll Notebooks fassen kann. Allerdings hat letztere richtig dick gepolstert Gurte so das sich kein Schweiß auf dem Rücken festsetzt etwa beim Rad fahren. Das fehlt dem Range Rucksack, selbst bei gemächlichen Tempo auf dem Rad hatte ich einen Schweiß bedeckten Rücken.

Was mir noch negativ auffiel ist das der Rucksack gern umkippt. Er ist auf dem Boden-Seite abgeschrägt und daher steht nicht richtig selbst wenn er angelehnt ist. Oft muss er der Länge nach hingelegt werden. Das ist nicht immer praktisch. In der Schule oder Uni könnte das etwa stören. Er sieht sehr gut aus durch die schlichten Gestaltung. Außer wenn er so gut wie leer ist dann verformt er sich etwas unvorteilhaft nach innen, als wäre er eingedrückt.   Vorteile:

  • Allround-Rucksack.
  • Notebook-Fach gut gepolstert
  • kann auch runde bzw. quadratische Dinge aufnehmen, etwa Bälle oder Schachteln
  • sieht gut aus
  • ohne viele auffällige Elemente
  • leicht
  • hoher Tragekomfort
  • geräumig
  • viele Fächer
  • leichter Zugriff auf Taschenbücher in kleinerem Fach
  • Dezente Reflektoren
  •  

Nachteile:

  • Gurte nicht breit genug gepolstert
  • kippt leicht um
  • verformt sich unvorteilhaft wenn leer
  • hoher Preis
  •  

Insgesamt gesehen ist das ein guter bis sehr guter Rucksack. Ob ich ihn für den Preis kaufen würde, derzeit wird er erst bei einem Händler für 119 Euro angeboten, bin ich mir nicht sicher. Wer einen Rucksack braucht der sich sowohl fürs Büro, den Sport oder den kleinen Ausflug ins Grüne eignet ist mit dem Range 15 gut bedient. Wer einen Rucksack zum täglich Rad fahren braucht oder für die Schule oder Uni ist vielleicht weniger die Zielgruppe.

Incase hat aber eine riesige Angebotspalette von Rucksäcken und Taschen. Da ist sicherlich für jede/n was dabei. Zumal die Farbe, ein sehr dezentes olivgrün, das anders als auf den Firmenfotos nicht ins Graue sondern ins Grüne tendiert, nicht von Allen die Wunschfarbe ist. Ich bin damit allerdings sehr zufrieden, sowohl mit der Farbe als auch mit dem Rucksack.

Ich habe seit ich den Incase Range Rucksack teste meine drei anderen Rucksäcke nicht mehr benutzt.

Es war einfach nicht wirklich nötig. Auffällig ist auch der hohe Tragekomfort. Selbst mit dem Basketball auf dem Rücken fühlte sich der Range 15 angenehm an und drückte nirgends. Der Rucksack und auch der Rest der Range Kollektion kann übrigens direkt bei Incase bestellt werden.  

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Tags: Test, Review

2 Reaktionen ↓

  • 1 Martin // 21. 5. 2012 um 11:19

    cooles teil, danke für den tragebericht!

  • 2 Twila Margaris // 22. 6. 2013 um 22:22

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