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High-End Plattenspieler Rega RP1 zum Einsteiger-Preis

10. 6. 2016 · 2 Reaktionen

Plattenspieler? Werden die überhaupt noch hergestellt? Und wie! Bestes Beispiel derzeit: Rega RP1, ein High-End Spieler zum Einsteiger-Preis. Doch fangen wir beim Anfang an:

Seit die CD praktisch weg vom Fenster ist und von Mp3 Downloads und zuletzt Streaming ersetzt wurde gibt es ein x-tes Vinyl-Revival. Plattenläden mit neuen und gebrauchten Schallplatten gibt es bei uns in Berlin an jeder Ecke.

Kein Wunder, CDs waren nie beliebt, die schäbigen Plastik-Hüllen zersplitterten und zerfielen bei der ersten Gelegenheit. Spröde selbst gebrannte CDs stapelten sich alsbald überall. Die Meisten waren froh von der Compact Disc los zu kommen. Ganz anders bei den schwarzen Platten die nach wie vor nicht nur bei DJs und Konservativen ihre Fans hatten.

Klangpuristen gingen stets davon aus, dass digitale Aufnahmen den analogen hinterherhinken, dass sie zu künstlich klingen, ohne Herz und Seele.

Wer Platten hören will und dabei auf Klangqualität wert setzt musste aber bislang sehr tief in die Tasche greifen um High Fidelity sicher zu stellen. Plattenspieler für 100 Euro gibt es wie Sand am Meer. Sie sind sogar besser ausgestattet als die Geräte früherer Generationen. Die Puristen setzen aber wenig Wert auf Automatik. Für sie zählt der reinen Klang.

Das Rega RP1 wird diesem Anspruch nun gerecht. Für ca. 350 Euro baut Rega eine spartanischen Plattenspieler mit manueller Bedienung der sich auf das Wichtigste konzentriert, das Klangerlebnis. Das Aussehen ist zudem auch etwas für verwöhnte Augen. Mein Favorit ist die Version in weiß.

Ich konnte den Rega RP1  zwar nicht selber testen aber ich habe mir ein Paar Testberichte aus der Fachpresse online zu Gemüt geführt. Die Experten scheinen sich einig zu sein was den Rega-Plattenspieler angeht. Siehe dazu

  1. hifitest.de
  2. audio.de
  3. fairaudio

Ich kann dem als Laie nicht viel hin zu fügen, außer vielleicht, dass ich mit dem Gedanken spiele dem zeitgeist zu folgen um mir erstmals wieder einen Plattenspieler zu zu legen. Ich besitze ja noch einige Platten von früher.

Es gibt übrigens drei Farben zur Auswahl

  • Cool Grey
  • Titanium
  • White

wobei weiß wirklich am stilvollsten wirkt wie ich finde. Zu diesem Einsteiger-Preis ist der Rega RP1 auf jeden Fall verlockend.

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Tags: Design · Preis · Test, Review

2 Reaktionen ↓

  • 1 grenzreiter // 11. 8. 2012 um 11:02

    Dir ist schon klar, dass ein Testbericht eines Fachmagazins immer kräftig gefärbt ist? Die wollen alle ihr Geld verdienen, da sind „Geschenke“ von Firmen, um die eigenen Produkte gut dastehen zu lassen, an der Tagesordnung. Hängt ja ne Menge Geld dran.

    Man muss soetwas immer selbst ausprobieren, bevor man blind solchen Ergebnissen vertraut und nachher entäuscht ist.

  • 2 zeitgeist // 14. 8. 2012 um 15:44

    Hey grenzreiter, da hast Du sicher Recht, da müssen wir auch zwischen den Zeilen lesen. Trotzdem ist ein Test von Fachleuten nicht ganz zu manipulieren, sonst verlieren sie ihren Ruf und können einpacken.

    Grundsätzlich ist das aber wirklich ein Problem das ich selbst aus eigener Erfahrung kenne. Darf ich einen Anbieter vergrätzen der mir ein Produkt zum testen schickt?
    Ich habs schon ein Paar mal getan. Vor Allem wenn zu sehr reingeredet wurde was ich denn genau zu machen habe.