zeitgeist

gestern wissen was heute cool und morgen mainstream ist


Das beste Handy laut Stiftung Warentest 5/2012: Samsung Galaxy Note und Motorola Razr XT910

9.05.2012 · 85 Reaktionen

Samsung Galaxy Note – Einer der beiden Smartphone Testsieger aus Heft 5/2012 von Stiftung Warentest

 

Der andere Testsieger, das deutlich kleinere Motorola Razr Smartphone alias XT910

 

War im Januar-Heft 2012 von Stiftung Warentest beim Test “smarte Handys” noch das Samsung Galaxy S2 Testsieger so ist im Smartphones Testbericht von Heft 5/2012 das Galaxy Note ganz vorn mit der Note 2,0. Ebenfalls mit 2.0 ganz oben auf dem Siegerpodium ist das neue Motorola Razr XT910.

Konventionelle Handy-Modelle wurden dieses Mal gar nicht mehr getestet.

Es sind nur reine Smartphones mit Touchscreen dabei. Wobei das Galaxy Note eigentlich von der Größe her schon ein Tablet ist. Es ist aber zum telefonieren gedacht. Doch was ist überhaupt ein Smartphone heutzutage? Moderne Smartphones vereinen zumeist

  • Schnelles Internet (UMTS/HDSPA und WLAN)
  • Touchscreen mit Multitouch
  • Video und Foto-Kamera
  • Musik bzw. Media-Player
  • GPS also auch Navigation
  • Mail und Office-Anwendungen

Übrigens: Das iPhone 4S war 1/2012 beim Test dabei doch konnte es nicht den Testsieger von 2011 entthronen, das Samsung Galaxy S II also in der zweiten Generation. Ebenso wie das iPhone 4 (ohne S) schaffte das 4S nur eine Note von 2.0 und ist damit gleichauf mit einigen anderen sowie auch dem Testsieger von vor über einem Jahr, dem Samsung Galaxy S der ersten Generation.

Doch nun hat die Stiftung Warentest die Kriterien weiter hoch geschraubt. Das bedeutet, dass die 2.0 aus dem 5/2012 Test spürbar besser ist als die 2.0 aus den älteren Heften.

Im Test waren insgesamt 21 Smartphones.

  • 4 von Samsung
  • 6 von HTC
  • 2 von Motorola
  • 3 von Sony Ericsson
  • 2 von Blackberry
  • 4 von Nokia

Das Samsung Galaxy Note besticht vor Allem mit der Internet-Tauglichkeit. Auch das Akku schlägt sich wacker dank der schieren Größe. Die Stabilität wird auch positiv hervorgehoben. Es ist aber natürlich schwer und klobig bei dem riesigen Display. Dafür ist der Bildschirm aber ebenfalls “sehr gut” laut der Redaktion. Ähnlich wie seinerzeit das iPhone hat das Handy aber Empfangsprobleme wenn es an einer bestimmten Stelle fest gehalten wird. Das muss doch nicht sein.

Das Motorola Razr kann besonders gut telefonieren (Note 1,7 im Vergleich zu der 2,5 des Note). Die Stiftung Warentest bescheinigt dem Razr ein sehr gutes Display. Auch das Internet läuft sehr gut mit 1,5. Kamera und Musik-Player sind hingegen so lala mit 2,5 und 2,6. Doch die Kamera soll “gut für Videos” geeignet sein. Dafür sorgt auch der HDMI-Ausgang zum Anschluss an den Fernseher. Am schwächsten beim Razr schlägt sich das Akku mit nur 2,8.

Auf Platz 2 stehen mit der Note 2,2 gleich vier Handy-Modelle zur Auswahl:

  1. HTC Rhyme
  2. Samsung Galaxy Nexus
  3. Sony Ericsson Xperia arc S
  4. Sony Ericsson Xperia neo V

Ganz weit abgeschlagen im Test sind die Nokia-Smartphones. Keins davon erreichte die Note gut. Das beste hat gerade mal 2,6 also befriedigend bekommen. Nokia wurde von der Konkurrenz buchstäblich überholt. Samsung und HTC sind einfach schneller und innovativer. Zudem setzen sie auf modernere Technologien nicht auf Altlasten wie Nokia das sich lange unnötig mit den veralteten Symbian und Windows Betriebssystem herumschlug.

Windows 7 ist zwar deutlich besser als seine Vorgänger kann aber dennoch nicht mit Android mithalten.

Wndows 7 ist etwas für den normal Nutzer der einfache Bedienung schätzt und nicht einen Überfluss an Funktionen. Wer wirklich High End will benutzt aber Android.

Welches ist nun also das beste Handy/Smartphone in 2012? Es gibt natürlich keine wirklich objektive Methode das beste Handy zu ermitteln. Jeder hat eine ganz subjektive Meinung und Art das eigene Handy zu nutzen.

Das Galaxy Note ist riesig und dürfte in die meisten Hosen- und Jackentaschen nicht mehr passen. Dafür gibt es 5 Icons pro Reihe zu sehen. Ein Overkill meines Erachtens. Wer nicht Smartphone und Tablet tragen will ist mit dem Note wohl am besten aufgehoben. Für alle die etwas praktischer veranlagt sind empfehlen sich die anderen Geräte. Das Razr ist nichts für Leute die Ästhetik vorziehen. Es ist schlicht missraten. Ich habe meine Meinung dazu schon bei der Premiere kundgetan.

Das Galaxy S II allein schon aufgrund des Preises und der Größe nicht für jede/n etwas. Es gibt bereits mehrere gute Smartphones um die 200 Euro.

Jede/r bewertet ein Handy anders und somit welches das beste ist.

2008 veranstaltete ich dazu ein sog. Blog-Karneval. 2009 bat ich einfach so um Meinungen. 2010 hoffte ich auf weitere Berichte. Seit 2011 verlasse ich mich ganz auf die Testberichte der Stiftung Warentest.

Trotzdem: Schildert bitte hier Eure Erfahrungen in den Kommentaren. Die Kommentare der letzten Jahre habe ich absichtlich hier belassen. Ich rufe Euch hiermit das zu auf das Eurer Meinung beste Handy der Welt zu benennen und zu beschreiben.

Vor Allem warum ist es (für Dich) das beste Handy für 2012?

Ich weiß es gibt da draußen eine riesige verblendete Apple-Fangemeinde und daher rufe ich alle anderen dazu auf auch mitzumachen, also all die die nicht das Apple iPhone für das beste halten. Ich gehöre ja zu den Ungläubigen und das bestätigen mir auch einzelne Erfahrungsberichte. Ich mag aber Apple grundsätzlich nicht besonders aus mind. einem Dutzend Gründen.

Allerdings stellt Nokia ebenfalls zumeist in China bzw. Indien her und schloss ihre letzte Fabrik in Deutschland

Nicht zuletzt hat Nokia auch in Afrika wo die Rohstoffe für Mobiltelefone stammen scheinbar gewaltig Dreck am Stecken. Andere Hersteller sind da nicht unbedingt besser aber bei Nokia sind die Ausflüchte und die Ignoranz besonders abstoßend.

Selbst Samsung hat seit einiger Zeit mit schlechter Presse zu kämpfen, etwa von Unterdrückung der Gewerkschaften ist die rede. Immerhin haben sie ja überhaupt welche. In einer Diktatur wie China sind Gewerkschaften illegal und wer sich organisiert wird ins Gefängnis geworfen. Samsung ist ja bekanntlich in koreanischer Konzern, stellt also auch in Korea her.

Es soll also wirklich das beste Handy ermittelt werden und nicht das am meisten gehypte.

Der zeitgeist empfiehlt ja seit eh und je fleißig andere High End Touchscreen Handys als iPhone-Alternative denn auch das iPhone 4 ist nicht wirklich so gut wie die Apple Propaganda-Maschinerie uns weis zu machen versucht. Es hat gravierende Mängel. Ausgerechnet beim Empfang! Außerdem werden iPhones in China unter unmenschlichen Bedingungen produziert.

Apple lagert die Produktion an Foxconn aus.

Dort haben in der Apple-Fabrik allein in einem Jahr schon 10 Arbeiter Selbstmord begangen! Laut dem staatlichen amerikanischen Radio NPR arbeiten teils Kinder von 12 – 13 Jahren in Schichten bis zu 16h pro Tag am Fließband ohne das sie reden dürfen oder auf die Toilette gehen können.

Ich könnte nicht mit guten Gewissen ein iPhone benutzen ohne an die vielen Toten bei Foxconn zu denken.

Die meisten Smartphones haben auch ein Problem das die Gesundheit stark beeinträchtigen kann: Die Strahlung. Immer schnellere UMTS-Netze strahlen auch stärker. Lediglich Samsung schafft es immer wieder den sog. SAR-Wert gerade bei den Spitzenmodellen gering zu halten.

Wer keinen Krebs am Kopf bekommen will der sollte zudem auf den SAR-Wert achten.

Das Samsung Galaxy S hat als einziges der besten Handys einen geringen SAR-Wert (also eine schwache Handystrahlung). Das Nachfolgemodell Galaxy S II lässt da schon nach. Der SAR-Wert ist hier schon fast doppelt so hoch. Dabei bleibt aber aber trotzdem nur etwa bei einem Viertel dessen was das iPhone 4S an Strahlenbelastung einem zumutet.

Das Samung Galaxy Note hat auch noch eine vertretbare Strahlungsbelastung von 0,256 laut Hersteller. Ebenso das Samsung Galaxy Nexus mit dem Sar-Wert von 0,303. Mein ganz normales Handy für 50 Euro hat allerdings noch weniger als das. Die anderen Smartphones strahlen unnötig stark, zwischen ca. 0,5 und 1,5!

Übrigens bietet Stiftung Warentest seit letztem Jahr eine Übersicht aller getesteten Geräte zur Einsicht für ein Euro pro Modell wie es scheint.

Dieser Beitrag wurde erstmals am 16.01.2008 veröffentlicht. Letzte Überarbeitung: 09. 05. 2012.

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Barbapapa Matroschkas

4.05.2012 ·

Als Kind war Barbapapa eins meiner liebsten Zeichentrickfilme. Offenbar war ich nicht der einzige Barbapapa und Familie Fan denn diese gibt es noch immer. Desöfteren habe ich ich neue Auflagen von Barbapapa-Büchern gesehen. Was ich neulich online entdeckte hat mich aber noch ein wenig mehr zum Schmunzeln gebracht: Barbapapa-Matroschkas.

Matroschkas waren erst kürzlich mein Thema und daher fiel mir das auf. Doch dann entdeckt ich die große weite Welt der Barbapapa-Produkte die es so gibt. Da sind die Matroschkas die gerade ausverkauft sind nur die Spitze des Eisebergs sozusagen.

Auf jeden Fall kann ich Barbapapa-Geschichten empfehlen für jung und alt

und werde sie auch als Großvater in 20 Jahren mit meinen Enkeln auch noch ansehen. Viele davon lassen sich auch gratis im Web anschauen, etwa bei DailyMotion wie Barbapapa – Das Meer.

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cool

Zen Stuhl von Rafael Morgan

27.04.2012 ·

Sitzen wie ein Zen Mönch ist gar nicht so einfach für uns von der Zivilisation verdorbene Menschen aus dem Westen. Wer es schon mal versucht bei einer Zen Meditation im Lotos zu sitzen weiß davon ein Lied zu singen. Erst nach langer Praxis gelingt es uns so zu sitzen und innerlich zu ruhen wie es die Koreaner können.

Nun hat Rafael Morgan aber Zen zur Inspiration für einen Stuhl genommen.

Diesen nennt er schlicht Zen Armchair also Zen Stuhl oder Lehnstuhl. Seine Form ist dem sitzenden Zen Mönch nachgeahmt. Sie verlangt uns nicht solche einen biegsamen Körper ab wie es die Zen Meditation selber tut aber sie ermöglicht eine Sitzposition die dem zumindest im Ansatz nahe kommt.

Das Design zeichnet sich zudem durch schlichte und postmoderne Kanten wie wir so von Stealth Bombern kennen.

Das ist ja in den letzten Jahren zum regelrechten Trend geworden. Na besser so, also wenn damit die todbringende Fracht über unseren Häusern abgeworfen wird.

Übrigens, was machen Zen Adepten die noch zu hölzern sind um im Lotos oder gar Schneidersitz bei der Meditation zu verweilen? Sie sitzen auf einem Stuhl. Vielleicht hat der Zen Stuhl von Rafael Morgan dafür die beste Passform?

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cool · Design

Incase Range Rucksack Test: Notebook oder Basketball mitnehmen?

24.04.2012 ·

Seit etwas mehr als einer Woche teste ich den neuen Range Rucksack von Incase. Ich sollte den Test zunächst auf Bike-Blog.info schreiben aber da der Blog derzeit aufgrund von fehlenden Sponsoren erst mal Pause hat und weil der Incase Rucksack nicht ideal ist fürs Rad fahren werde ich den Testbericht einfach beim zeitgeist veröffentlichen.

In der Tat entspricht die Incase Range Kollektion tatsächlich mehr dem zeitgeist als Ganzes als irgendeiner Nische.

Es ist ein Allround-Rucksack mit einigen Möglichkeiten. Zunächst einmal kann er ein Notebook beherbergen. Das Laptop-Fach ist angenehm weich und dennoch stützend gepolstert. Ich teste den kleineren von den beiden:

Es gibt nämlich zwei Modelle, eins für 15 Zoll und eins für 17 Zoll Notebooks. Auf der Seite des Herstellers wird das anhand der Apple MacBooks Pro dieser Größen gemessen. Ich habe aber mit meinem 15,6 Zoll HP 625 also 37.2 cm * 25 cm * 2.8 cm Größe hatte ich ebenso keine Probleme.

Was passt noch in den Rucksack? Ich habe gleichzeitig den Rechner, mein größtes Wörterbuch (ein viersprachiges Bildwörterbuch das etwa so groß wie zwei Duden nebeneinander ist und meine größte Frisbee eingepackt und alle drei Sachen haben rein gepasst. An sich hat auch Platz gefunden:

  • Mein allergrößtes Schachbrett
  • Ein Fahrrad-Helm der auch fürs Skaten geeignet ist
  • Ein Basketball
  •  

Ein Notebook und ein Helm passen allerdings nicht rein zusammen. Ebenso muss vorher entschieden werden ob das Notebook oder der Basketball mitgenommen werden sollen. Grundsätzlich eignet sich der Range-Rucksack aber für Allerhand Dinge die nicht selbstverständlich in einen solchen passen. Beim Basketball habe ich schon gestaunt:

Zudem hat der Range Rucksack vorne ein Fach mit Klettverschluss der sich ideal für Taschenbücher eignet und zwar jeder Größe bzw. Dicke. Ich habe auch das über 800 Seiten starke Werk Evolution von Stephen Baxter aus dem Heyne Verlag hineinstecken können ohne große Probleme:

Selbst einige Hardcover passten (jeweils einzeln) hinein. Beim Duden “Die deutsche Rechtschreibung” hörts allerdings auf. Der muss hinten rein.

Insgesamt hat der Range Rucksack 8 Fächer wenn ich richtig gezählt habe.

Trotzdem gibt es kaum Schnick-Schnack wie bei viele anderen Rucksäcken heutzutage. Einige davon sind sehr gut versteckt auch an Stellen wo ich kein Fach erwarten würde.

Der Rucksack hat sowohl hinten als auch vorne graue Reflektoren die hinten etwas schräg nach unten abfallen und daher wohl aus vielen Blickwinkeln zu sehen. Doch sie fallen etwas klein aus meiner Ansicht nach. Die beiden Reflektoren an den Schultergurten sind noch kleiner. Es gibt noch ganz kleine Reflektor-Elemente an den Reißverschluss-Enden. Ich wünschte mir noch etwas mehr davon als Radfahrer und Fußgänger.

Dennoch ist das bereits spürbar mehr als bei den meisten Rucksäcken für Erwachsene. Zudem fallen diese Reflektoren nicht ins Auge bis es eben dunkel ist und sie angeleuchtet werden. Ich war mit dem Incase Range auch zum einkaufen unterwegs. Ein 8er-Pack Toiletten-Papier und 15er Pack Taschentücher füllten den Rucksack bereits aus. Zum einkaufen ist der Rucksack also bedingt geeignet.

Der Range Rucksack ist ein guter Kompromiss aus vielen Welten.

Er kann alles aber nichts perfekt. Ich habe derzeit drei Rucksäcke die ich benutze, er könnte alle drei davon bis zum gewissen Maße ersetzen aber keinen gänzlich. Er ist sehr leicht, fast wie wie mein kleinster oder leichtester Rucksack den ich mitnehme wenn ich eben nicht viel mitnehmen will.

Der Range 15 ist genauso lang wie mein größter Rucksack, der auch 17 Zoll Notebooks fassen kann. Allerdings hat letztere richtig dick gepolstert Gurte so das sich kein Schweiß auf dem Rücken festsetzt etwa beim Rad fahren. Das fehlt dem Range Rucksack, selbst bei gemächlichen Tempo auf dem Rad hatte ich einen Schweiß bedeckten Rücken.

Was mir noch negativ auffiel ist das der Rucksack gern umkippt. Er ist auf dem Boden-Seite abgeschrägt und daher steht nicht richtig selbst wenn er angelehnt ist. Oft muss er der Länge nach hingelegt werden. Das ist nicht immer praktisch. In der Schule oder Uni könnte das etwa stören. Er sieht sehr gut aus durch die schlichten Gestaltung. Außer wenn er so gut wie leer ist dann verformt er sich etwas unvorteilhaft nach innen, als wäre er eingedrückt.   Vorteile:

  • Allround-Rucksack.
  • Notebook-Fach gut gepolstert
  • kann auch runde bzw. quadratische Dinge aufnehmen, etwa Bälle oder Schachteln
  • sieht gut aus
  • ohne viele auffällige Elemente
  • leicht
  • hoher Tragekomfort
  • geräumig
  • viele Fächer
  • leichter Zugriff auf Taschenbücher in kleinerem Fach
  • Dezente Reflektoren
  •  

Nachteile:

  • Gurte nicht breit genug gepolstert
  • kippt leicht um
  • verformt sich unvorteilhaft wenn leer
  • hoher Preis
  •  

Insgesamt gesehen ist das ein guter bis sehr guter Rucksack. Ob ich ihn für den Preis kaufen würde, derzeit wird er erst bei einem Händler für 119 Euro angeboten, bin ich mir nicht sicher. Wer einen Rucksack braucht der sich sowohl fürs Büro, den Sport oder den kleinen Ausflug ins Grüne eignet ist mit dem Range 15 gut bedient. Wer einen Rucksack zum täglich Rad fahren braucht oder für die Schule oder Uni ist vielleicht weniger die Zielgruppe.

Incase hat aber eine riesige Angebotspalette von Rucksäcken und Taschen. Da ist sicherlich für jede/n was dabei. Zumal die Farbe, ein sehr dezentes olivgrün, das anders als auf den Firmenfotos nicht ins Graue sondern ins Grüne tendiert, nicht von Allen die Wunschfarbe ist. Ich bin damit allerdings sehr zufrieden, sowohl mit der Farbe als auch mit dem Rucksack.

Ich habe seit ich den Incase Range Rucksack teste meine drei anderen Rucksäcke nicht mehr benutzt.

Es war einfach nicht wirklich nötig. Auffällig ist auch der hohe Tragekomfort. Selbst mit dem Basketball auf dem Rücken fühlte sich der Range 15 angenehm an und drückte nirgends. Der Rucksack und auch der Rest der Range Kollektion kann übrigens direkt bei Incase bestellt werden.  

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Test, Review

Herr Brin: Das Web ist nicht frei, auch dank Google

19.04.2012 ·

*

Sergey Brin, einer der beiden Google-Gründer verteidigt die Freiheit des Web gegen Regierungen und Konkurrenten die ihm das Geschäft vermiesen.

Natürlich hat Brin Recht, die Freiheit des Web ist bedroht, nicht erst seit heute.

Google hat aber auch eine ganze Menge dazu beigetragen. Gerne brüstet sich die Firma mit dem “teilweisen Rückzug” aus China, eine leere Geste, Google hat damals gegen Chinas Suchmaschine Baidu bereits den Kürzeren gezogen und versucht die chinesische Regierung nachträglich unter Druck zu setzen.

Google hat Probleme. Das Turbo-Wachstum kann nicht aufrecht erhalten werden und der Suchmascheinen-Gigant stößt überall an die Grenzen.

Die Gerichte und die Kartellämter sitzen dem Konzern im Rücken und auch Facebook und Apple haben derzeit bessere Karten für die Zukunft. Google holt zwar auf, Android Smartphones sind inzwischen weiter verbreitet als die elitären iPhones aber Google+ kann noch lange nicht mit Facebook mithalten.

Zudem gelangt Google nicht an die Daten und Informationen die Apple und Facebook für sich behalten wollen. Google möchte sie einsehen und in ihren Index einfügen doch der Trick mit der Google Search Plus Your World gerne auch SPYW abgekürzt an Spyware anlehnend, hat nicht funktioniert. Google wollte die Rivalen dazu zwingen ihre Daten frei zu geben aber es hat nicht geholfen.

Nun macht Brin einen Verzweiflungsschritt. Die Freiheit ist bedroht weil Google nicht auf die Apple und Facebook-Daten zugreifen kann während doch die Regierungen das dürfen. China schottet sich gegen Google ab. Die anderen Länder wie Russland, Saudi Arabien und Iran werden nur deswegen genannt um es schlimmer klingen zu lassen.

Sergey Brin drückt dann noch auf die Tränendrüse denn er habe als 6 jähriges Kind die Schrecken der Diktatur in der Sowjetunion kennengelernt.

Ich habe bis zu meinem 10 Lebensjahr in einer Ostblock-Diktatur gelebt und auch als Kind Panzer auf der Straße stehen sehen bevor uns irgendwann die Flucht gelang. Dennoch bin ich kein Freund des Multimilliardärs Brin und seines Großkonzerns der die Suche weltweit monopolisiert hat bis auf wenige Ausnahmen, etwa das besagte China und Russland etwa. Ich würde mich nicht wundern wenn die Position von Google in Saudi Arabien und Iran ebenso schlecht ist.

Jetzt ruft Brin also die Regierungen der westlichen Welt ihm zu helfen und die Märkte zu öffnen, und die Konkurrenz zum einlenken zu zwingen.

Ein Freund der Freiheit ist Brin nicht. Er ist ein Freund des Profits. In China waren sich von Anfang an trotz der Diktatur zugange. Welche Webseiten bei Google gut stehen und welche nicht ist nach wie eine Blackbox bzw,. ein Buch mit sieben Siegelnd. Selbst ich der sich seit Jahren beruflich mit SEO beschäftigt wird immer wieder von willkürlichen Google-Updates überrascht bei dem über Nacht komplett legitime Webseiten so stark abgewertet werden, dass sie am nächsten Tag nur noch halb so viele Besucher bekommen.

Letztes Jahr ist mir das nicht nur beim Zeitgeist passiert sondern auch bei einem anderen Blog der seit Jahren als Autorität weltweit anerkannt ist. Doch mir macht das längst nicht so viel aus wie Firmen die gern auch am Google-Monopol in solchen Fällen zugrunde gehen. Von

von Google will ich hier gar nicht sprechen. Google arbeitet mit US-Behörden Hand in Hand auch wenn es darum geht Daten von Europäern an diese zu überreichen gemäß dem sog. Patriot Act den Präsident Obama erst kürzlich verlängert hat.

Die Freiheit des Internets und insgesamt ist bedroht, aber nicht nur von China, Russland, Facebook und Apple. Auch Google bedroht diese auf vielfältige Weise. Das kann Herr Brin allerdings ändern ohne staatliche Hilfe zu rufen.

Herr Brin: Das Web ist nicht frei, auch dank Google

Mehr dazu aus der Presse:

 

* Creative Commons Bild von der Freiheit statt Angst Demo in Berlin 2011 von Nick Jaussi

 

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Web Trends

Nouvelle Vague Chair von Porro

13.04.2012 ·

Heutzutage vermag mich kaum ein Stuhl oder Sessel vom Hocker zu hauen, hehe. Die Paar berühmten Klassiker die auch alle als solche ansehen müssen als Maßstab dienen. Beim Nouvelle Vague Chair von Porro und Designer Christophe Pillet ist das allerdings anders:

  • Was für eine Form!
  • Was für ein Flair!
  • Was für ein Minimalismus!

Dabei ist Minimalismus ja fast schon verpönt, wird er doch fälschlicherweise oft mit dem “Gürtel enger schnallen”-Mantra der Politik verwechselt. Es gibt sogar eine Gegenbewegung die sich darauf beziehend eben Maximalismus nennt.

Doch bei diesen Minimalismus geht es nicht um Verzicht, ganz im Gegenteil, es ist wahrer Luxus nicht nur fürs Auge. So sollte ein Designer-Sessel bzw. Lounge Chair aussehen und sein. Mit minimaler Anstrengung maximale Wirkung erzielen.

Das Nouvelle Vague Chair wird sich sicherlich als neuer Klassiker durchsetzen.

Also würde ich schon jetzt mal darin investieren um eine stabile Wertanlage anzulegen.

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Design · Haben wollen · Luxus

Renault Zoe: Elektroauto für Alle

12.04.2012 ·

*

Elektroautos haben ja bislang vor Allem zwei Probleme: Entweder sehen sie seltsam aus oder sie sind zu teuer. Die Reichweite oder das “Auftanken” sind hingegen trotz der ganzen Presse-Propaganda kein Problem. Die meisten Fahrten sind statistisch gesehen mit einem Elektroauto zu bewältigen ohne zwischendrin an die Steckdose zu müssen.

Der Preis an sich ist ja auch nicht wirklich so schlimm, denn teure Monster-Trucks aka SUV kaufen auch alle.

Der Knackpunkt ist wirklich das Aussehen der Wagen. Kein Mensch möchte ein Auto fahren das lächerlich wirkt oder zumindest unästhetisch.

Wer sich aber die bislang erhältlichen Elektroautos wie Nissan Leaf oder Peugeot iOn/Citroen C-Zero ansieht weiß gleich: Das ist ein peinlicher Anblick. Das wirkt nicht modern sondern wie von betrunkenen Designern verbrochen.

Nun aber erscheint mit dem Renault Zoe das zweite Elektroauto der Marke das ein normaler Mensch ohne sich zu verstecken fahren kann. Renault ist ja ein Pionier der elektrisch betriebenen Fahrzeuge. Mit dem Fluence befindet sich bereits ein ansehnlicher Mittelklasse-Wagen im Angebot.

Der Modell Zoe ist allerdings mit etwas mehr als 20.000 Euro aber für einen Elektrowagen durchaus erschwinglich. Vorzeigbar ist der Zoe dennoch. Es sieht sogar ziemlich cool aus.

Das ist auch der Grund warum sich Renault mit den Elektroautos durchsetzen wird während die Konkurrenz derzeit vielfach auf ihren Autos sitzen bleibt. Es geht nämlich mitnichten um die reinen Daten, dass die Autos etwas langsamer fahren auf der Autobahn oder derzeit noch öfter eine neue Aufladung brauchen als Benziner eine Tankfüllung. Es geht ums Image.

Wer elektrisch fährt ist die Avantgarde, diese Leute wollen gut aussehen und nicht optisch bestraft werden für ihre Vorreiterrolle. Renault hat das verstanden. Daher ist der Zoe auch ein Elektroauto für Alle, denn nicht nur können es fast Alle bezahlen, die anderen Menschen folgen den sog. Early Adoptern die cool wirken mit ihren sauberen Wagen und sich angenehm von den Pseudo-Geländewagen Angebern abheben.

Artikel zu Elektroautos und über den Zoe:

* Die Bilder zeigen bis auf das erste Foto noch die Vorversion ohne Türgriffe

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cool · Elektroautos · grün · Preis

Weiblicher Orgasmus beim Training statt beim Sex

5.04.2012 ·

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Debby Herbenick, eine Sexualforscherin aus den USA, hat in einer Studie herausgefunden bzw. bewiesen, dass Frauen einen Orgasmus beim Training ihrer Unterleibsmuskeln bekommen können, ganz ohne Sex, Hilfsmittel oder sexuelle Fantasien zu haben in dem Moment.

Dieser Höhepunkt sei am häufigsten vorgekommen beim Bauchtrainer Fitness-Training

an einem sogenannten Captain’s Chair (zu deutsch etwa Kapitänsstuhl) bei dem die Arme den Körper in der Luft halten während der Unterbauch bzw. Unterleib die Beine anheben in eine Hockstellung anheben muss.

Allerdings berichteten etliche Frauen von ähnlichen Erlebnissen in anderen Zusammenhängen etwa beim Rad fahren. Befragt und untersucht wurden Frauen unterschiedlicher Altersstufen, zwischen 18 und 63. Über zwei Drittel der an der Studie beteiligten Frauen gaben an heterosexuell zu sein.

Ich frage mich persönlich warum das jetzt erst jetzt entdeckt oder erforscht wurde, Frauen gibt es ja nicht erst seit gestern. Zudem geistern seit Jahrzehnten traurige Geschichten durch die Medien von Frauen die keinen Orgasmus beim Sex erleben können oder schlimmer noch nie in ihrem Leben einen Orgasmus erlebt haben.

Die Antwort fällt nicht schwer. Männer waren immer im Vordergrund der Sexualforschung und auch etlicher Industrien die sich damit beschäftigt haben männliche Lust zu befriedigen. Viagra ist da nur das offensichtlichste Beispiel.

Wie in der gesamten Gesellschaft sind die Frauen auch im elementarsten intimen Bereich nach wie vor benachteiligt. Frauen sollen heutzutage Geld verdienen und trotzdem Kinder hüten aber dabei gefälligst noch gut aussehen, am besten nach dem Diktat der Mode- und Kosmetikindustrie transportiert durch etliche Fashion und Frauenzeitschriften. Der Spaß bleibt aber auf der Strecke.

Früher hießen die sogenannten “drei Kas” Kinder, Küche, Kirche heute könnt es heißen Kosmetik, Kinder, Karriere

denn die Frauen sollen möglichst viele für ihre Schönheit tun, schließlich verdienen daran ganze Industrien. So etwas wie kosmetische Chirurgie gab es früher gar nicht. Da sich das kaum ein Mensch leisten kann wird eine Pseudo-Emanzipation vorangetrieben bei der alleinerziehende Mütter trotzdem noch arbeiten müssen weil Gleichberechtigung als Zwang zur Erwerbsarbeit umgedeutet wird.

Das wahre Glück steckt aber im eigenen Körper und bedarf nicht mal mehr als Training dessen und zwar nicht um abzunehmen damit absurde Schönheitsideal erreicht werden sondern um die sexuelle Freude zu steigern.

Was würde passieren wenn all die Frauen plötzlich anfangen würden ihr Glück nicht kaufen zu wollen oder von Männern abhängig zu machen sondern allein durch Körperertüchtigung suchen würden?

Debby Herbenick jedenfalls scheint einen besseren Lebensinhalt gefunden zu haben. Sie schreibt Bücher über die weibliche Sexualität und die vielen Wege zum körperlichen Glück. Bei manchen dürfen sicher Männer zugegen oder gar behilflich sein.

Der weibliche Orgasmus kann also beim Sport bzw. Training erreicht werden nicht nur beim Sex. Die Männer haben also mehr Konkurrenz erhalten.

Quellen:

 

* Creative Commons Bild von Kris Kesiak.

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Alternative · cool · Haben wollen

Baumhaus-Alternative Nestrest von Daniel Pouzet und Fred Frety

3.04.2012 · 1 Reaktion

Baumhaus-Alternative

Baumhaus-Alternative

Baumhaus-Alternative

Nestrest ist Englisch und bedeutet so viel wie Nestruhe. Es ist eine Mischung aus Baumhaus und Hängematte oder eher Alternative zu beiden.

Das Nestrest vereint die Vorteile vom Baumhaus und der Hängematte, es ist so geschützt wie das erste und so bequem wie das zweite. Zudem wird dieses Baumhaus eben angehängt, an einen Baum oder wo auch immer.

Es ist kurzum die ideale tragbare Baumhaus-Alternative.

Die Designer Daniel Pouzet und Fred Frety entwarfen diesen “Hängesessel” wie es auf der offiziellen Seite heißt.

Das Nestrest ist übrigens ein deutsches Produkt und besteht aus Dedon von der gleichnamigen Firma. Das “ist eine höchst widerstandsfähige Kunststofffaser, auf Basis von Polyethylen”. Warum dann nicht einfach Nestruhe dazu sagen?

Nun ja, der weltweite Markt lockt und auf Englisch klingt auch hierzulande alles irgendwie cooler. Daher kaufen wir ja auch in “Backshops” während die Engländer und Amerikaner sich wundern warum wir “Hintern-Läden” haben und was dort angeboten wird.

Auf jeden Fall handelt es sich bei Dedon nicht um Restverwertung wie der Name andeuten mag. Ein Nest ist es aber tatsächlich im gewissen Sinne, nur nicht für Vögel.

Das Nestrest gibt es wahlweise in weiß oder beige das an Holz und andere Naturstoffe erinnert.

Via Busyboo.

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Designer-Telefon Moshi Moshi MM03 mit Bluetooth gegen Handystrahlung

29.03.2012 ·

Moshi Moshi MM03

Handystrahlung wird zurecht zunehmend als Problem wahrgenommen. Smartphones wie das iPhone strahlen mit jeder Modellreihe stärker als vorher da immer mehr und stärkere Netze unterstützt werden. Dabei telefonieren wir doch oft mit unserem Handy vom Büro oder von zu Hause aus.

Das Designer-Telefon Moshi Moshi MM03 von Native Union ist ein sog. Handset und löst dieses Problem dank Bluetooth.


Dessen Strahlung ist immerhin laut Hersteller zu 95% geringer. Zusätzlich beherrscht das MM03 auch Voice Over IP (Voip) kann also Internet-Telefonie ebenfalls.

Dieses Telefon kann also sowohl die Handy-Anrufe als auch die Online-Anrufe empfangen und tätigen und das alles ganz ohne Kabel.

Das alles allein wäre noch kein Grund beim zeitgeist auf zu tauchen aber das Design ist doch futuristisch, schlicht und formschön. So sieht ein Telefonhörer bzw. Apparat doch aus als wären wir in der Zukunft. Sind wir ja auch, das Jahr 200 ist ja längst vorbei.

Moshi Moshi ist übrigens Japanisch und bedeutet Hallo, Hallo.

Auf deutsch klingen das je ein wenig schlüpfrig zuweilen. Die Abkürzung MM03 ist vielleicht ein Ausweg um von Kollegen nicht verdutzt angestarrt zu werden. Das MM03 gibt es in schwarz oder weiß für ca. 100 Euro.

Das Vormodell MM02 hat übrigens ein Kabel und kostet fast die Hälfte weniger für all diejenigen die nicht mal Bluetooth-Strahlung akzeptieren wollen. Auf jeden Fall ist ein Handset gesünder.

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Alternative · cool · Design