zeitgeist

gestern wissen was heute cool und morgen mainstream ist


Assassin’s Creed 3 trifft Parkour im echten Leben, oder auch nicht

2.11.2012 · 2 Reaktionen

Parkour Flag (Fahne) *

Es gibt wieder ein neues Assassin’s Creed Meets Parkour in Real Life Video. Dieses Mal wurde explizit Teil 3 des Spiels quasi nachgedreht. Habe ich mich beim ersten Mal noch freut, dass das Video mit Ronnie Shalvis die Sportart Parkour bekannt macht obgleich es eigentlich Freerunning ist was er da zeigt, so ist es dieses Mal nicht mehr so.

Ich befürchte eher, dass dieses Video das Bild von Parkour bei der jüngeren Generation und der breiten Öffentlichkeit vollständig vernebelt.

Natürlich muss ich es erst zeigen damit klar ist was das Problem ist:

Es sieht gut und spektakulär aus was Ronnie Shalvis da wieder veranstaltet. Dieses Mal in der Pampa bzw. im Wald wo Parkour ursprünglich auch praktiziert wurde bevor es in die Städte wanderte.

Allerdings sehen wir noch öfter als im ersten Teil unsinnige Bewegungen wie Saltos und Überschläge die meist rein akrobatischer Natur aber kaum ein Mittel der Fortbewegung sind.

Das bringt natürlich mehr Views auf YouTube. In Realität ist Parkour aber keine Akrobatik um an zu geben, sondern eine Art Hindernisse zu überwinden bei der

  1. Effizienz
  2. Schnelligkeit
  3. Sicherheit

im Vordergrund stehen.

Vergleichen wir das mit einem ebenfalls sehr erfolgreichen echten Parkour-Video von l’consolable aus Frankreich:

Wie deutlich zu erkennen ist geht es darum schnell, geschmeidig und ohne Effekte von A nach Z über B, C, D etc., zu kommen.

Wer also Parkour lernen will der ist weit besser beraten ein Video von l’consolable an zu sehen als ein von Ronnie Shalvis.

Das letzte Video von l’consolable zeigt übrigens mit welch bescheidenen Mitteln ein umfangreiches Parkour-Training erreicht werden kann. Spaß hat er dabei auch und die Verletzungsgefahr tendiert gegen Null:

Parkour im echten Leben ist also etwas Anderes und Ronnie Shalvis macht Freerunning. Übrigens gibt es im Spiel selbst meines Wissens auch kein Akrobatik zu sehen, sondern effiziente Fortbewegung.

* Creative Commons Bild von ModernDope.

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→ 2 Reaktionencool

5 Jahre zeitgeist Blog und ein Neuanfang

17.10.2012 · 2 Reaktionen

Es ist immer stiller geworden beim zeitgeist Blog. Dabei hat er heute seinen 5. Geburtstag. Ja, vor fünf Jahren am 17. Oktober ist der zeitgeist damals gestartet. Der zeitgeist ist zuletzt ganz still geworden weil ich hinter den Kulissen an einem neuen, erweiterten Konzept werkel.

Yopi ist immer noch dabei aber das Geschäftsmodell wird sich ändern.

Damit eröffnen sich neuen Möglichkeiten. Es wird eine breitere, dem roten Faden Zeitgeist mehr entsprechende Bandbreite an Themen geben. Der zeitgeist erhält seine eigene Domain. Ich habe noch etliche Ideen die ich gerade ausformuliere.

Also dran bleiben! Nicht verzagen. Der zeitgeist Neuanfang steht bevor.

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Ostrich Kopf-Schlafsack für unterwegs wird produziert

2.10.2012 · 3 Reaktionen

Ich bin ja bekanntlich kein Fan von Facebook. Trotzdem ist der zeitgeist auf Facebook ziemlich populär. Dauernd werden meine Beiträge geteilt. Der bislang erfolgreichste Artikel war der über den Büroschlafsack Ostrich.

Hunderte von Menschen haben Ostrich auf Facebook weitergereicht. Dabei gab es aber ein Problem: Es gab bislang noch keinen Büroschlafsack zu kaufen. Leider.

Doch nun soll Abhilfe geschaffen werden. Über den Crowdfunding-Dienst Kickstarter, wo einfache Internet-Nutzer ihre Lieblingsprojekte finanzieren und sich an ihnen beteiligen können, soll das Ostrich Pillow (also Kissen) wie es offiziell heißt als echtes Produkt eine Chance erhalten.

Ich kann nur sagen: Super! Die neuen Bilder zeigen übrigens weitere Anwendungen, wie etwa in der Bilbliothek oder auf Reisen und bei Wartezeiten auf Flughäfen. Die Idee ist nämlich wie gesagt nicht nur witzig sie wird auch dem Zeitgeist gerecht. Wo doch die meisten Menschen entweder hetzen oder warten, aber auf jeden Fall meist zu wenig Ruhe bekommen. Es ist also mehr als ein Büroschlafsack, es ist ein Kopf-Schlafsack für unterwegs.

Übrigens die nötige Summe an Spenden ist bei Kickstarter längst überschritten.

Wenn das nicht ein gutes Zeichen ist. Die ersten dreihundert Beteiligten die 60$ oder mehr beitrugen bekommen übrigens einen Ostrich. Die ersten 300 sind lange ausverkauft. Hoffen wir auf Massenproduktion. Auf jeden Fall wird das Ostrich aber nun hergestellt.

Via Bless this Stuff.

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→ 3 Reaktionencool · Design · Haben wollen

Das Hollandrad erobert die Welt

27.09.2012 · Kommentare deaktiviert

Wenn es in den letzten Jahren einen gemeinsamen Nenner bei der Entwicklung von Fahrrädern gab dann war es der Trend zu retro.

gibt und gab es in der Form schon mal, längst oder immer doch jetzt breiten sie sich in der Welt aus.

Während die Hipster das Fixed Gear Bike zum Weltruhm brachten und die Cruiser mit Hilfe von Film und Stars aus den USA zu uns herüber schwappten haben die Hollandräder wie der Name schon sagt den Weg in die Welt von unseren Nachbarn im Westen gefunden.

Wer sich heutzutage Mode-Bilder aus Amsterdam oder Kopenhagen ansieht wird immer wieder die typischen Hollandräder sehen.

Auch junge Hollywood-Schauspielerinnen wie Ellen Page lassen sich gern auf einem Hollandrad ablichten und sogenannten Tweedrides bzw. Tweedruns in stilvollen Kostümen aus vergangenen Epochen von vor ca. einem Jahrhundert verstärken den Trend.

Während beides Cruiser und Fixies eher Anklang bei jungen auf Coolness bedachten Menschen Anklang findet sind Hollandräder eher die Domäne von Erwachsenen Frauen und Männern die auch mal gern im Kleid oder im Anzug sich aufs Fahrrad schwingen.

Zunächst war das Hollandrad meist noch schwarz und eher eine weibliche Domäne.

Dann stiegen zunehmend auch Männer auf das als Damenrad konzipierte Hollandrad. Doch zunehmend ist auch die Herrenrad-Version populärere und Farben und Muster haben das Hollandrad längst auch fröhlicher und zugänglicher gemacht auch für weniger konservative Naturen.

So erobert das Hollandrad die Welt auf ganz friedliche Weise und verbreitet Stil und Gelassenheit den rasen lässt sich damit nicht. Meist hat ein Hollandrad neben dem typischen Kettenschutz und der oft auch auf die Speichen des Rades ausgedehnt wird ein hohes Gewicht von 20 oder mehr kg. Das ist nicht mal negativ zu sehen sondern eher als Zeichen von Stabilität und solider Materialien. Es ist eben kein Rennrad.

Ich bringe ja selten was über Fahrräder auf dem zeitgeist, nicht weil ich nicht will sondern weil ich den Stoff meist auf dem Bike-Blog verarbeite wo ich ausschließlich darüber schreibe. Ich hatte ja kürzlich erwähnt, dass ich nun auch für Housetrip arbeite. Die haben zwar selbst noch keinen Blog aber da sie verstärkt in Amsterdam präsent und habe ich sie überzeugen können ein typisches Hollandrad zu verlosen in der Herrenrad-Version: Das Amsterdam Electra in schwarz.

Die Details des Gewinnspiels bzw. des Wettbewerbs denn es geht um einen Beitrag den es zu schreiben gilt entnehmt ihr bitte dem dazugehörigen Artikel.

 

 

 

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Slot Sofa-Couchtisch Kombination in modularer Bauweise

18.09.2012 · 2 Reaktionen

Wenn mich ein Sofa buchstäblich vom Hocker haut dann muss es schon etwas Besonderes sein. Ich glaube ich habe in über 6 Jahren zeitgeist-Blog gerade mal drei Mal von Sofas bzw. Couches berichtet. So ist es beim Slot Sofa von Matthew Pauk, es haut mich um wie praktisch das Ding ist.

Das Sofa ist modular, an sich nichts neues, aber es beinhaltet quasi noch einen Couchtisch.

Es ist eine regelrechte Sofa-Couchtisch Kombination die mehrere Variationen ermöglicht. Der Tisch ist aber groß genug um als Esstisch zu fungieren und die zwei zusätzlichen Sofa-Elemente können auch als weitere Sitzgelegenheiten genutzt werden. Das ist doch mal was Neues.

Wer also selten Gäste hat und nicht gerade viel Platz um dauerhaft zwei Sessel herum stehen zu haben findet beim Slot Sofa die ideale Lösung.

Solche verwandelbaren Möbel dürften in Japan und China Furore machen wo alle sehr wenig Platz haben. Modulare Bauweise gehört auf jeden Fall die Zukunft.

Der Designer war übrigens schon Mal zu Gast bei zeitgeist mit seiner Teekanne Tripot aber da scheint er noch unter einem Pseudonym gearbeitet zu haben, Vincent Reardon.

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→ 2 Reaktionencool · Design · Haben wollen

Ist das iPhone 5 besser als das iPhone 4S?

14.09.2012 · 2 Reaktionen

Die Menschheit wurde erlöst! Endlich ist das iPhone 5 da! Das ist wie Weihnachten, Ostern und Pfingsten an einem Tag. Natürlich ist das iPhone 5 besser als das iPhone 4s also das letzte Apple-Telefon Modell! Es ist also Zeit seine alten iPhones weg zu schmeißen bzw. nach Afrika zu schicken um dort die Umwelt zu verpesten. Warum?

Nun ja, US Komiker Jimmy Kimmel hat Passanten gefragt. Und zwar gab er vor das noch nicht erhältliche iPhone 5 zu zeigen, dabei gab er ihnen das alte iPhone 4S zur Ansicht.

Nichtsdestotrotz waren meisten Menschen fest davon überzeugt es sei besser als “das Alte”. Sie erfanden etliche Gründe warum und wollten das am neuen Gerät sehen das keins war. Da sehen wir mal wieder wie weit die Apple-Gehirnwäsche geht.

{lang: 'de'}

→ 2 ReaktionenApple

Non la: Konische Tischuhr im Vietnam-Strohhut Design

11.09.2012 · Kommentare deaktiviert

Non la ist eine Tischuhr die vom Design vietnamesischer Strohhüte wie sie die Bauern auf den Reisfeldern gegen die Witterung tragen inspiriert wurde. Selbst der Name Non la, ist dem Non lo entlehnt das einen solchen Hut kennzeichnet.

Diese minimalistischen Uhren liegen quasi wegen ihrer konischen bzw. Kegelform.

Sowohl von vorn wie auch seitlich sehen sie sehr ästhetisch aus was sich nicht nur aus der reduzierten Form ergibt, sondern auch dank der vollen, meist dunkleren Farben.

Verantwortlich zeichnen die Designer vom Studio Klaas aus Mailand: Marco Maturo und Alessio Roscini. Design aus Italien muss also nicht unbedingt nur italienisch aussehen wie es scheint. Die Welt wird zunehmend kleiner.

Via Core77.

{lang: 'de'}

Kommentare deaktiviertcool · Design

Assassin’s Creed vs Parkour

6.09.2012 · 1 Reaktion

Assassin’s Creed ist ein populäres Videospiel bei dem es unter anderem darum geht wie beim Parkour über Dächer und ähnliche Hindernisse zu springen.Viele Menschen die Parkour zum ersten mal sehen und unter 30 sind sagen dann Dinge wie “das ist ja wie Assassin’s Creed!” Dabei ist es genau umgekehrt!

Das Spiel wurde natürlich auch wegen der großen Parkour-Welle von dem Sport inspiriert.

Wer bei YouTube nach Assassin’s Creed Parkour sucht findet etliche Videos die entweder Szenen aus dem Spiel zeigen oder Leute die versuchen Parkour in Assassin’s Creed Kostümen zu machen. Diese latente Idee wurde aber nun auf die Spitze getrieben indem ein ziemlich fortgeschrittener Parkour bzw. eigentlich Freerunning-Läufer und ein professioneller Filmer ein Assassin’s Creed Parkour/Freerunning Video gedreht haben.

Anders als beim Parkour und im Spiel werden zwar viele unnötige akrobatische Einlagen vom Freerunning gezeigt

aber den Leuten gefallen Saltos nun einmal. Das bringt mehr Ansichten auf YouTube und woanders. Das Video ist auf jeden Fall sehr cool auch wenn es tatsächlich bessere Parkour-Videos gibt und in der Tat auch spektakulärere Freerunning-Akrobatik. Die Kombination aus Assassin’s Creed Vorbild und Realität funktioniert aber dieses Mal besonders gut. Doch wie gesagt, wer war zuerst da, die Henne oder das Ei?

Auf jeden Fall ist Parkour in echt eine wunderbare Art sich durch den bebauten Raum zu bewegen.

Ich selbst lerne seit über einem Jahr Parkour und ich fühle mich besser denn je. Die Jogger die geistesabwesend ihre langweiligen Runden laufen tun mir regelrecht Leid. Doch noch viel mehr Leid tun mir die Stubenhocker die den ganzen Tag vor ihren Computern oder Spielkonsolen sitzen und Assassin’s Creed etc. spielen aber in echt nicht mal ein kleinen Sprung auf eine 1m hohe Mauer schaffen. Ich war selbst mal derart unsportlich deswegen weiß ich was ihnen entgeht. Zum Glück ist es noch nicht zu spät.

Jede/r kann Parkour lernen, selbst kleine Kinder, die balancieren und springen so von sich aus obwohl sie das Wort Parkour nicht mal kennen. Meist werden sie dann aber von besorgten Eltern gebremst oder am Bildschirm spielen lassen. Das Leben selbst ist ein Spiel. Wer nur herum sitzt für den ist gleich Game Over.

Ich sammle auf Pinterest Parkour-Bilder und Videos die einen guten Überblick über die Möglichkeiten zeigen. Selbst blind oder einhändig lässt sich beim Parkour abgehen sondergleichen.

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Leistungsschutzrecht: Alle auf die Barrikaden für Google-Profite!

30.08.2012 · Kommentare deaktiviert

Wenn die kleinbürgerliche deutsche Blogosphäre zum Protest aufruft ist Vorsicht geboten. Hier sind keine Revolutionen zu erwarten, oft werden einfach die die sich nicht so recht wehren können angegriffen wenn es darum geht auf die Kacke zu hauen.

Oft genug in der Geschichte der deutschen Blogs wurden Journalisten, die Journalisten oder der Journalismus an sich mit Schlamm beworfen.

Nun können die wenigstens zurück schreiben und verfügen über eine größere Reichweite. Solche Rebellionen waren dann doch wenigstens irgendwo ehrenhaft zumal es meist darum ging irgendwelche Verfehlungen auf zu greifen.

Nun geht es gegen die Verlage und den Journalismus an sich und für Google, genauer gesagt für Google-Profite.

Der scheinbar wehrlose Konzern aus den USA der in Deutschland das Suchmaschinen-Monopol hat soll per Gesetz seine Gewinne mit der Presse teilen, also den Leuten die die Inhalte verfassen an denen Google sich seine goldene Nase verdient.

Aber nein, ich höre und staune, die Blogger sind dagegen, weil Google-Profite gleich Meinungsfreiheit.

Wenn also nur Google an fremden Inhalten reich wird und die Presse den Bach runtergeht na dann ist die Meinungsfreiheit ja gesichert.

Na klar. Google bezahlt ja gerne Blogger um genehme Meinungen zu pushen. Anders kann ich mir den Sturm der Entrüstung nicht erklären. Auch waren die infantilen “Blogger gegen Journalisten” Grabenkämpfe längst ein Ding der Vergangenheit, als sich manch Blogger für was Besseres hielt.

Der Google-Konzern muss also scheinbar geschützt werden, denn dieser hat ja keine Fürsprecher oder was?

Wohingegen die niederträchtige Presselobby die Politik instrumentalisiert um sich Gewinne von Staats wegen zu sichern. So was idiotisches ging schon lang nicht durch die Blogs. Für mich ist das ein Anzeichen für den sich verstärkenden Niedergang der hiesigen Blogosphäre. Ich lese längst vor Allem Englischsprachige Publikationen.

Das sog. Leistungsschutzrecht wird verteufelt, teils weil es zunächst auch gegen Copy und Paste Blogger ging die sich vor Allem bei Spiegel und Co. bedienen. Nun geht es aber vor Allem darum, dass Google und andere Firmen auch die Kosten teilen müssen wenn sich Gewinne erzielen mit fremdem Inhalten. Vor Allem Google bietet mit mit Google News eine alternative Übersicht an Nachrichten bei der viele Leute gar nicht mehr in die Zeitung schauen müssen.

Es ist ja kein Geheimnis, dass die meisten Menschen eh alles nur überfliegen, insbesondere online, so ist eine Auflistung von Nachrichten die die Inhalte auch nur anschneidet oft ausreichend um sich ein Bild der Lage zu machen. Dann wird vielleicht noch ein oder zwei Artikel gelesen.

Kein Wunder also, dass die deutschen Verlage auch Geld dafür haben möchten.

Aber die Blogs die ja eh Geld verdienen fürs Schreiben als etwas anrüchiges betrachten sind dagegen. Wäre ja noch schöner wenn Journalismus zum Broterwerb taugen würde. Sollen sich doch alle gratis und von Zuwendungen des Staates ernähren. Wenn es nach den führenden deutschen Blogs geht gibt es bald eh nur noch Google und alle schreiben nur dafür und sind froh ihren “Content is King” Beitrag zu den Google-Profiten bei zu steuern.

Mein Rat an den typischen deutschen Blogger: Bringt weniger Scheinprotest und kopierte Spiegel-Artikel und mehr Eigenleistung.

Wenn ihr reiche Eltern habt auch gern umsonst. Journalisten für lau für Google arbeiten zu lassen hat aber nichts mit Meinungsfreiheit zu tun. Es gibt aber tatsächlich Leute da draußen die Geld verdienen wollen mit Schreiben und die keine Google-Aktien haben.

Also am besten nachdenken vor dem nächsten Sturm im Wasserglas und nicht dem größten Konzern in den Arsch kriechen, egal ob Google, Apple oder wer auch immer gerade der Liebling ist. Wer meint Journalisten müssten Google noch Geld dafür zahlen gelistet zu sein bei Google News kann ja selbst bald Google Adwords kaufen wen Google beschließt, dass es noch mehr Werbung platzieren will statt echte Suchergebnisse zu liefern im sichtbaren Bereich.

Wenn einer die Meinungsfreiheit beschränkt, dann ist es Google und ihre vielfältigen Zensur-Maßnahmen. Zuletzt arbeitet Google sogar mit der Musikindustrie zusammen und löscht ganze Websites aus Suchergebnissen allein auf Verdacht.

Wer jetzt wie manch bescheuerter Blogger schwarze Listen mit Publikationen macht der ist übrigens von der Bücherverbrennung nicht weit.

 

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Das wahre Geheimnis des Erfolges: Dankbarkeit

29.08.2012 · 1 Reaktion

In den USA, bzw. im Englisch-sprachigen Raum ist seit eh und je ein Thema populär das auf deutsch kaum wahrgenommen wird: Direkt übersetzt würde es wohl Selbstverbesserung heißen.

Seit Jahren vermitteln Blogs wie Dumb Little Man oder Zen Habits den Weg in ein besseres Leben, sei es durch einfache Techniken oder durch eine ganzheitliche Herangehensweise.

Wenn es eine Sache gibt die alle diese Blogs propagieren dann ist es Dankbarkeit.

Nun erreicht dieses Geheimnis des Erfolges auch den Mainstream. Das unternehmerisch ausgerichtete Online-Magazin Inc., es gibt auch eine Zeitschrift mit sehr hoher Auflage dazu, hat neulich einen Beitrag mit dieser Überschrift gebracht. Warum ist dies das Geheimnis? Inc. erklärt das ziemlich einfach und schlüssig.

Dankbare Menschen sind stets zufriedener mit sich selbst und schlicht glücklicher was noch mehr Erfolg anzieht.

Es ist ein Bisschen wie mit dem Gegensatzpaar Optimismus/Pessimismus. Die/Der Dankbare ist für sein halb volles Glas dankbar während die/der Undankbare sein halb leeres Glas mit Argwohn betrachtet und unzufrieden ist.

In der Tat ist dieses Geheimnis längst keins mehr. Es steht in den Bücherregalen all jener Menschen die es längst herausgefunden haben. Es gibt ein Buch und einen Film der dieses Geheimnis und den darin enthaltenen Law of Attraction, also das Gesetz der Anziehung, propagiert.

Ich habe The Secret vor einigen Jahren als Film gesehen. Das ist zunächst erst einmal überraschend. Ich brauchte eine ganze Weile um das zu verdauen. Schließlich hört es sich zunächst wie Hokus-Pokus an ist aber auf den zweiten Blick dank Quantenmechanik leicht zu verstehen.

Das was wir denken wenn wir dankbar sind beeinflusst unmittelbar uns und unser Umfeld.

Wenn wir schlecht drauf sind stecken wir Menschen um uns herum gern damit an aber auch mit guter Laune funktioniert das. Das hat schon längst jede/r mal erlebt. Von da an ist es nicht mehr weit sein Schicksal selbst in die Hand zu nehmen und den Erfolg herbei zu danken. Doch wie gesagt, wem ein Buch wie The Secret zu abgehoben ist, denn gewöhnungsbedürftig ist es allemal, der kann es auch in einer seriösen ökonomischen Fachpublikation nachlesen. Dankbare Menschen sind erfolgreicher.

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