zeitgeist

gestern wissen was heute cool und morgen mainstream ist


Ora Lattea: Designer-Armbanduhr für Minimalisten

27.01.2012 ·

Der zeitgeist hat wie schon erwähnt eine Vorleibe für Designer-Uhren aller Art, darunter auch Armbanduhren. Minimalismus ist ein anderes Steckenpferd wie allein schon mein WordPress-Theme zeigt.

Ora Lattea von Nava Design ist eine Designer-Armbanduhr die ganz meinen Geschmack trifft. Sie ist so schlicht, dass sie an der Grenze zur Funktionalität steht.

Es ist schon eine Art meditative Tätigkeit mit dieser Uhr die Zeit abzulesen.

Jetzt wo Handy-Strahlung, Smartphone-Dauerstress und üble Enthüllungen bei Nokia und Apple den öffentlichen Diskurs prägen ist es vielleicht an der Zeit wieder auf eine Armbanduhr zurück zu greifen statt jedes mal sein Mobiltelefon zücken zu müssen um die Zeit abzulesen.

Der durchaus vertretbare Preis schwankt im Bereich von 125 – 150 Euro doch es ist eher eine seltene Gelegenheit die Ora Lattea irgendwo kaufen zu können. Da wo ich sie zunächst in Norwegen fand war sie bereits ausverkauft. Ich habe einen Online-Shop aus den Niederlanden gefunden der sie noch führt.

Doch Minimalisten müssen oft maximalen Aufwand betreiben und das bekommen was sie wollen.

{lang: 'de'}

Design · Haben wollen · Preis

c’t Ultrabook Test: Dünne Subnotebooks mit Power?

24.01.2012 ·

Samsung 900X3A

Heimlicher Testsieger: Samsung 900X3A

Florian Müssig von der c’t Redaktion hat in der Ausgabe vom 16.01.2012 die sog. Ultrabooks unter die Lupe genommen. Der Test mit dem Untertitel “dünne Subnotebooks mit Power” ist aber auch ein Vergleich mit den beiden Apple MacBook Air Vorbildern zu denen die Ultrabooks ja eine Alternative bieten sollen.

Im c’t Test befanden sich demnach:

  1. Acer Aspire S3
  2. Apple MacBook Air 11
  3. Apple MacBook Air 13
  4. Asus Zenbook UX21
  5. Asus Zenbook UX31
  6. Samsung 900X1B
  7. Samsung 900X3A
  8. Toshiba Satellite Z830

zum Preisen um die 1000 bis 1500 Euro.

Rein optisch erreicht schon mal keiner der Kandidaten die optische Eleganz des MacBook Air. Das liegt schlicht und einfach daran, dass Apple in China bei Foxconn und Konsorten wo heutzutage die meisten Laptops hergestellt werden, unabhängig von der Marke, fast die gesamte Kapazität und Rohstoffe für die Produktion der “aus einem Guß” bestehenden Aluminimum-Gehäuse vereinnahmt hat.

Wem das nicht gefällt der muss sich bei den 13 Jährigen beschweren die bis zu 16h am Tag, 6 – 7 Tage die Woche bei Foxconn für Apple und Co. schuften. Kurzum, ich bin froh, dass die armen Kinder nicht auch noch für die anderen Hersteller ackern müssen. Aus ethischen Gründen kommt also schon mal kein Apple-Gerät in Frage.

Es ist also eine erfreuliche Alternative jetzt flache Subnotebooks auch zunehmend von der Konkurrenz kaufen zu können. Natürlich sind die Ultrabooks nicht die ersten MacBook Air Rivalen aber dieses Mal scheint es die Konkurrenz ernst zu meinen. OK, zurück zum Test:

Nur drei der getesteten Subnotebooks eignen sich für draußen oder den Business-Gebrauch.

Spiegelnde Displays am Arbeitsplatz entsprechen ja nicht der deutschen Gesetzgebung. Zurecht, denn störende Spiegelungen ermüden unnötig die Augen. Lediglich die Samsung und Toshiba Notebooks haben entspiegelte Displays.

Das ist wie bereits von mir geschrieben ein Armutszeugnis bei dem Preis erst recht wenn eine/r bedenkt, dass Ultrabooks ja flach und leicht sind um unterwegs benutzbar zu sein. Ich verstehe es schlicht und einfach nicht. Offenbar scheint auch hier die Zielgruppe der snobistisch veranlagte Couch-Patato zu sein. Ähnlich wie bei Tablet PCs die zumeist mit Spiegelungen aufwarten die ihre Bildschirme im Sonnenlicht völlig unbrauchbar machen.

Leider haben Ultrabooks neben den oben genannten Vorteilen in Größe und Gewicht auch weitere “gewichtige” Nachteile, ähnlich wie Netbooks haben sie kein Laufwerk also keine CD, DVD und Blu Ray-Abspielmöglichkeit.

Ähnlich wie bei Apple werden die Akkus auch zunehmend fest verbaut. Wenn der Akku also nicht mehr aufgeladen werden kann muss der Rechner zur Reparatur eingeschickt werden. Meiner Erfahrung nach versagen die meisten Akkus spätestens nach 2 Jahren.

Zudem sind solche flachen Subnotebooks derart flach, dass die Lüftung nicht mit dem Kühlen nachkommt. Das Problem war beim ersten MacBook Air besonders gravierend. In der nun zweiten Generation hat Apple das Problem mit besonders lauten Lüftern gelöst. So sind die Apple-Geräte unter Last laut Messungen der c’t doppelt und dreifach zu laut wie die Ultrabooks.

Leider sind auch im Test befindlichen Subnotebooks nicht für Spiele geeignet. Dafür sind die mobilem Prozessoren einfach zu schwach.

Von Power kann also nicht wirklich die Rede sein außer es wird mit Netbooks verglichen. Was den dünnen Subnotebooks noch fehlt sind die Anschlüsse, sie sind schlicht zu dünn für die Buchsen. Toshiba umgeht das Problem indem sie Anschlüsse für Netzwerk und VGA in die Standfüße einbaut. Dafür ist der Toshiba aber das einzige Notebook im Test welches uns ohne Last Lüftergeräusche zumutet.

Trotzdem dürfte das Toshiba das zweitbeste Gerät im Testfeld sein hinter dem heimlichen Testsieger, obzwar die c’t traditionell keine Testsieger kürt bzw. eindeutig benennt. Das Samsung 900X3A schneidet am besten ab obzwar es eigentlich schon ein Jahr auf dem Markt ist, damals noch mit 1600 Euro Preisempfehlung. Sowohl

  • das helle matte Display
  • die lange Akkulaufzeit
  • als auch die Rechenleistung
  • und die geringe Lautstärke

werden im c’t Test gelobt.

Ein Problem bleibt allerdings: Weder das Samsung noch das Toshiba Subnotebook sehen sexy genug aus. Daher werden die meisten weiterhin freudig die 13 jährigen Mädchen aus Shenzen ausbeuten. Doch selbst Erwachsene die dort arbeiten hallten es nicht immer aus.

Erst zuletzt ist in der Apple-Fabrik ein Arbeiter tot umgekippt nachdem er eine Doppelschicht von insgesamt 32 Stunden geschoben hat.

Trotzdem schafft es Apple die Menschen zu überzeugen ihre Geräte seien ein teures Statussymbol. Im schlimmsten Fall wird die Konkurrenz im Wettrennen nach unten mitziehen.

Ich finds schade, dass die c’t aus dem eigentlich recht kritischen Heise Verlag dieses dunklen Machenschaften der Computer-Industrie völlig ausblendet. Das ist schlicht unverantwortlich. Es ist wohl an der Zeit eine Art Ökotest für Gadgets zu etablieren.

{lang: 'de'}

Test, Review

Knoll Barcelona Sessel von Mies van der Rohe

20.01.2012 ·

*

Wenn es um legendäre Sessel der Moderne geht gibt es eigentlich nur wenige die erwähnt werden müssen, zwei der drei wichtigsten Design-Klassiker wie ich finde habe ich schon, den Lounge Chair von Eames, den Ball Chair von Aarnio und den Barcelona Chair des deutschen Architekten Mies van der Rohe.

Vion den dreien ist der Barcelona Sessel wohl der am weitesten verbreitete den seine elegante und gefällige Form verlangen kein darauf abgestimmtes Ambiente, die passen sich perfekt in ein bestehendes Gefüge ein, ob modern, edel oder klassisch. Immer passt der Barcelona Sessel wie angegossen. So ist es nicht verwunderlich, dass in Architektur-Büchern der Barcelona Sessel meist eine Nebenrolle spielt als Ausstattungsmerkmal und Schmuckstück wegweisender Gebäude.

Wie beim Ball Chair und Lounge Chair ist der Barecolan Sessel aber auch eher eien Geldanlage als ein einfaches Möbelstrück.

Er kostet so viel und lässt sich auch wieder so teuer weiterverkaufen wie ein Gebrauchtwagen. Wer in Zeiten der allgegenwärtigen Krise nicht weiß wohin mit dem Geld das jederzeit an Wert verlieren könnte: Ein Mies van der Rohe Barcelona Sessel ist nicht anfällig wir Inflation. Sitzen lässt sich darauf außerdem auch und zwar äußerst bequem.

Was soll ich noch sagen? Zeitgenössische Entwürfe und Designs kommen nur selten an die zeitlose Qualität des Barcelona Sessels heran, zu verspielt und postmodern geraten sie oft. Der Barcelona Sessel hat hingegen seine Epoche, die Moderne, unbeschadet überdauert. Es gibt ihn von Knoll, einem der renommiertesten Designermödel-Hersteller der sich cniht nur auf Design-Sessel versteht.

 

* Barcelona Sessel, Creative Commons Bild von Eston Bond.

{lang: 'de'}

Design · Luxus · Preis

Das beste Handy laut Stiftung Warentest 1/2012: Samsung Galaxy S II

18.01.2012 · 84 Reaktionen

Stiftung Warentest Testsieger Samsung Galaxy S II: Note 1,8 (gut)

Im Januar-Heft 2012 hat Stiftung Warentest erneut “smarte Handys” getestet oder eher Smartphones denn die meisten Handy-Modelle sind heutzutage ebensolche. Die kleinen Mobiltelefone sind längst mehr als das, sie sind von der Prozessor-Leitung oder vom Arbeitsspeicher her größer als die Desktop-Computer von vor ein Paar Jahren.

Moderne Smartphones vereinen zumeist

  • Schnelles Internet (UMTS/HDSPA und WLAN)
  • Touchscreen mit Multitouch
  • Video und Foto-Kamera
  • Musik bzw. Media-Player
  • GPS also auch Navigation
  • Mail und Office-Anwendungen

Das iPhone 4S war dieses Mal beim Test dabei doch konnte es den Testsieger aus dem letzten Jahr nicht entthronen, das Samsung Galaxy S II also in der zweiten Generation. Ebenso wie das iPhone 4 (ohne S) schafft das 4s nur eine 2.0 und ist damit gleichauf mit einigen anderen auch den Testsieger von vor einem Jahr, dem Samsung Galaxy S der ersten Generation.

Im Test waren insgesamt 20 Smartphones und 3 Multimedia-Handys.

Neben dem iPhone 4S das im diesen Durchlauf als halber Testsieger fungieren konnte ist auch das weit günstigere Motorola Atrix mit einer Note 2.0 auf dem ersten Platz gelandet. In der Tat kostet das Atrix nur halb so viel wie das iPhone und übertrifft dieses in einigen Bereichen. So hat das Motorola Atrix unter Anderem laut Test das beste GPS. Das iPhone hingegen hat die bessere Kamera.

Von HTC, dem chinesischen Smartphone-Giganten war das HTC Desire HD beim letzten Mal ebenso mit 2.0 (gut) bewerte worden.

Eine weitere positive Überraschung brachte der chinesische Hersteller HTC auch noch zustande. Von Sechs im Test befindlichen HTC Smartphones haben sage und schreibe 5 die Note gut.

Das HTC Evo 3D errang zusammen mit dem Sony Ericsson Xperia neo Platz 2 mit 2,1. Das Evo hat sowohl ein 3D-Display als auch eine 3D-Kamera an Bord. Es ist sehr gut für Internet und Mail geeignet hat aber wohl aufgrund der Funktionsvielfalt einen schwachen Akku. Das Xperia neo punktet vor Allem mit dem HDMI-Anschluss und dem spürbar kleineren Preis.

Welches ist nun also das beste Handy/Smartphone in 2012? Es gibt natürlich keine wirklich objektive Methode das beste Handy zu ermitteln. Jeder hat eine ganz subjektive Meinung und Art das eigene Handy zu nutzen. Zudem ist das Galaxy S II allein schon aufgrund des Preises und der Größe nicht für jede/n etwas. Es gibt bereits mehrere gute Smartphones um die 200 Euro.

Jede/r bewertet ein Handy anders und somit welches das beste ist.

2008 veranstaltete ich dazu ein sog. Blog-Karneval. 2009 bat ich einfach so um Meinungen. 2010 hoffte ich auf weitere Berichte. Seit 2011 verlasse ich mich ganz auf die Testberichte der Stiftung Warentest.

Trotzdem: Schildert bitte hier Eure Erfahrungen in den Kommentaren. Die Kommentare der letzten Jahre habe ich absichtlich hier belassen. Ich rufe Euch hiermit das zu auf das Eurer Meinung beste Handy der Welt zu benennen und zu beschreiben.

Vor Allem warum ist es (für Dich) das beste Handy für 2012? Ich weiß es gibt da draußen eine riesige verblendete Apple-Fangemeinde und daher rufe ich alle anderen dazu auf auch mitzumachen, also all die die nicht das Apple iPhone für das beste halten. Ich gehöre ja zu den Ungläubigen und das bestätigen mir auch einzelne Erfahrungsberichte.

Ich mag aber Apple grundsätzlich nicht besonders aus mind. einem Dutzend Gründen. Allerdings stellt Nokia ebenfalls zumeist in China bzw. Indien her und schloss ihre letzte Fabrik in Deutschland

Nicht zuletzt hat Nokia auch in Afrika wo die Rohstoffe für Mobiltelefone stammen scheinbar gewaltig Dreck am Stecken. Andere Hersteller sind da nicht unbedingt besser aber bei Nokia sind die Ausflüchte und die Ignoranz besonders abstoßend.

Es soll also wirklich das beste Handy ermittelt werden und nicht das am meisten gehypte.

Der zeitgeist empfiehlt ja fleißig andere High End Touchscreen Handys als iPhone-Alternative anno 2010 denn auch das iPhone 4 ist nicht wirklich so gut wie die Apple Propaganda-Maschinerie uns weis zu machen versucht. Es hat gravierende Mängel. Ausgerechnet beim Empfang!

Außerdem werden iPhones in China unter unmenschlichen Bedingungen produziert. Apple lagert die Produktion an Foxconn aus. Dort haben in der Apple-Fabrik allein in einem Jahr schon 10 Arbeiter Selbstmord begangen!

Laut dem staatlichen amerikanischen Radio NPR arbeiten teils Kinder von 12 – 13 Jahren in Schichten bis zu 16h pro Tag am Fließband ohne das sie reden dürfen oder auf die Toilette gehen können.

Ich könnte nicht mit guten Gewissen ein iPhone benutzen ohne an die vielen Toten bei Foxconn zu denken.

Die meisten Smartphones haben auch ein Problem das die Gesundheit stark beeinträchtigen kann: Die Strahlung. Immer schnellere UMTS-Netze strahlen auch stärker. Lediglich Samsung schafft es immer wieder den sog- SAR-Wert gerade bei den Spitzenmodellen gering zu halten.

Wer keinen Krebs am Kopf bekommen will der sollte zudem auf den SAR-Wert achten.

Das Samsung Galaxy S hat als einziges der besten Handys einen geringen SAR-Wert (also eine schwache Handystrahlung). Das Nachfolgemodell Galaxy S II lässt da schon nach. Der SAR-Wert ist hier schon fast doppelt so hoch. Dabei bleibt aber aber trotzdem nur etwa bei einem Viertel dessen was das iPhone 4S an Strahlenbelastung einem zumutet.

Übrigens bietet Stiftung Warentest seit letztem Jahr eine Übersicht aller getesteten Geräte zur Einsicht für ein Euro pro Modell wie es scheint.

Dieser Beitrag wurde erstmals am 16.01.2008 veröffentlicht. Letzte Überarbeitung: 18. 01. 2012.

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→ 84 ReaktionenBlogs · Das Beste · kaufen · Smartphones · Test, Review

Auch das Dell XPS 13 Ultrabook taugt nicht für draußen

13.01.2012 · 2 Reaktionen

Dell hat sich Zeit gelassen in der neuen Klasse der sog. Ultrabooks aufzutrumpfen. Doch nun ist es soweit, unter dem alten Namen XPS 13 ist ein Subnotebook entstanden welches das Apple Macbook Air in mancher Hinsicht über- bzw. unterbietet.

Das Dell XPS 13 ist gleichzeitig kleiner und größer als der Apple-Konkurrent.

Es ist kleiner von den Maßen, das 13 Zoll Dell Subnotebook ist so klein wie das 11 Zoll Macbook Air es hat aber dennoch eine hohe Display-Auflösung. Der Rahmen fällt lediglich kleiner aus.

Ich möchte nicht schon wieder alle Details aufzählen die etliche der üblichen Verdächtigen schon veröffentlicht haben.

Stattdessen will ich darauf hinweisen, dass Dell bislang für gute 13 Zoll Laptops bekannt war. Doch dieser Rechner ist mehr ein Schmuckstück als ein taugliches Arbeitsgerät. Es sieht gut aus krankt aber wie das MacBook Air an wenigen Anschlüssen und fehlender Ausstattung, etwa ein Laufwerk für CD/DVD/BluRay suchen wir vergebens.

Das Display ist zwar recht hell aber spiegelnd alias Glare eignet sich also nur bedingt für draußen.

Dafür scheint der XPS 13 aber zumindest teils konzipiert zu sein denn es ist eben nicht nur flach und klein sondern mit 1,4kg auch leicht. Die lange Akku-Laufzeit von bis 9h würde die Theorie bestätigen.

Was solls, besser als ein Tablet ist es zum arbeiten allemal und zum angeben im Szene-Café ist es auch gut. Ich hätte allerdings mehr erwartet. Das MacBook Air schlägt es technisch aber vom Aussehen und natürlich vom Status ist das Apple-Gerät nach wie vor überlegen. Denn nur wer zur Clique des größten Konzerns der Welt gehört ist ein wahrer Insider. Alle anderen haben einfach nur Computer.

Leider sind übrigens die meisten Ultrabooks nicht für den Einsatz bei Sonnenlicht geeignet. Spiegelungen sind vorprogrammiert. Bei Dell hätte ich aber etwas mehr Vernunft erwartet. Leider sind die Dell-Entwickler auch auf den Ultrabook-Hype aufgestiegen satt sich auf bewährte Konzepte zu verlassen.

Via Neuerdings.

{lang: 'de'}

→ 2 ReaktionenAlternative · Tablets, Netbooks

Bold Magazin – Mehr als eine Modezeitschrift

10.01.2012 ·

Bold Cover

Kürzlich habe ich am Alexander Platz das obige Cover entdeckt. Ich bin ja ein Freund von “white space” dem berühmten weißen Raum den Designer dem Auge zugestehen bei medialen Erzeugnissen also etwa Websites oder Zeitschriften.

So war ich dann auch angenehmen überrascht als ich das Bold Magazin erblickte. Zumal das Titelthema auch sehr gut in die heutige Zeit passt.

Es ist Identität bzw. die Identitätskrise. In der Tat befindet sich das Bold Magazin selbst in einer solchen. Kürzlich hieß es noch Face und auch bei der Sprache sind sich die Verantwortlichen scheinbar noch nicht einig, denn nicht nur ist der Name auch Englisch und bedeutet entweder “fett” wie in Fettdruck oder “dreist” unten drunter steht noch “the magazine”.

Als Face war das Magazin eher eine Modezeitschrift doch nun wollen die Beteiligten eindeutig mehr, es geht um Zeitgeist.

Das ist leider nur zum Teil gelungen. Abgesehen vom Thema Identität ist die Wahl der Zeitgeist-Phänomene eher bieder. Das sind die Oldies Lou Reed und Metallica, zweitere in der letzten Dekade vor Allem dadurch bekannt dass sie Fans die per Filesharing ihre Musik bekamen gerichtlich verfolgte und auch darauf stolz war, dass ihre Musik als Foltermethode In Guantanamo benutzt wurde.

Dann wird ein Fahrzeug einer gr0ßen deutschen Marke vorgestellt das nicht mal elektrisch ist. OK, es geht eben nicht nur um Zeitgeist. Oben drüber steht “Zeitgeist | Lifestyle | Kunst | Kultur | Mode | Trend”. Daher eher die Vielfalt der Beiträge im qualitativen Sinne, denn Lifestyle ist nichts anderes als ein Euphemismus für das was die Amerikaner “Consumerism” nennt.

Trotzdem ist das mit nicht mal 5 Euro recht erschwingliche Magazin ein Aufatmen wert.

Ich hoffe natürlich das Beste für die Zukunft. Das letzte Magazin das Face hieß und es gab davon ja einige musste wegen einer Klage ebenfalls den Namen ändern und hatte schon zuvor seine Redaktion eingebüßt. Der Herausgeber der beiden Ex-Face Magazine war übrigens der Gleiche.

Ich hätte mir die Zeitschrift fast gekauft hatte aber schon eine andere und keine mehr Hand frei. Aber wer weiß wenn die Entwicklung weiter so positiv voranschreitet, denn der Wandel zum Besseren hin ist an den Titelblättern der letzten Ausgaben deutlich spürbar, dann werde ich wohl nicht widerstehen können.

Es könnte aber auch enttäuschend ausfallen wie das beim Kinki Magazin der Fall ist der nach einer überragenden Ausgabe schnell wieder in die Modezeitschrift-Bahn eingeschwenkt ist.

Ich halte Euch jedenfalls die Daumen. Gäbe es den zeitgeist-Blog als Magazin so sähe er sicherlich so aus wie das Heft zum Thema Identität.

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Deutschland

Laptop-Stütze Mini Riser gegen Überhitzung und für besseren Blickwinkel

5.01.2012 ·

Im Sommer gibt es immer wieder das Problem das ein Notebook oder Netbook auf dem Tisch nicht genug Abluft erzeugen kann um sich zu kühlen. Was folgt ist Überhitzung.

Es hilft zwar ein Notebook-Kühler aber der ist zuweilen klobig und will auch nicht überallhin mitgenommen werden. Zudem ist es nicht gerade gesund den ganzen Tag auf das Laptop-Display herunter zu schauen. Der ideale Blickwinkel ist logischerweise geradeaus auf Augenhöhe.

Für beide Probleme gibt es eine gemeinsame Lösung, eine Laptop-Stütze auch gern als Notebook-Ständer bezeichnet.

Diese jedoch sind in der Mehrzahl fast ebenso groß wie ein Kühler und daher bedingt mobil einsetzbar.

An dieser Stelle setzt der Mini Riser an. Die Stütze für Notebook oder Netbook ist ganz klein und portabel. Es gibt sie zudem in vielen verschiedenen Farben für einen Spottpreis von ganzen 8$ für zwei Stück. Mit internationalem Versand verdoppelt sich der Preis vermutlich aber ist immer noc vertretbar.

Oft sind die einfachsten Lösungen auch die besten. Das ist Design wie ich ihn gern sehe, kein Gimmick für Snobs sondern nützliches Mittel zum Zweck.

Es gibt sogar schon länger einen Test vom Mini Riser. Das Ding ist übrigens biegsam und lässt sich damit in die gewünschte Form bringen.

Via HolyCool.net

{lang: 'de'}

cool · Design · Preis

Browser-Marktanteile: Konzerne vs Open Source 1:0

3.01.2012 ·

Browser Marktanteile

Die Technologie-Medien pfeifen es von den Dächern, Ende 2011 hat Google Chrome den Open Source Browser Mozilla Firefox überholt und ist nach dem Internet Explorer des Software-Giganten Microsoft Nummer 2 wenn es um globale Browser-Marktanteile geht. Warum ist das wichtig?

Manche Leute wissen ja noch immer nicht was ein Browser ist. Sie wollen einfach ins Internet so wie wie den Fernseher einschalten wollen ohne zu überlegen wie er funktioniert.

Ich mache diesen Leuten keinen Vorwurf. Ich will aber auf etwas hinweisen was die meisten in der Euphorie darüber, dass der Internet Explorer (der Alptraum der meisten Webentwickler seit ca. 10 Jahren) unter 50% gefallen ist und mit Chrome einem besseren Browser weichen muss, nicht aufgefallen ist.

Die Konzerne haben das Web nun wieder fester in der Hand.

Wahre Open Source-Technologie ist auf dem Rückzug. Der eine oder andere mag nun einwenden Google Chrome sei ebenfalls Open Source doch das ist nur Augenwischerei.

Google hat bereits beim Open Source Betriebssystem Android Code zeitweise versteckt, er war also zunächst nicht Open Source weil der Quelltext eben nicht offen gelegt wurde.

Das mag den Meisten gar nicht aufgefallen sein aber es zeigt doch wie Open Source von Google benutzt wird. Die Community wird dazu verwendet das eigene Produkt zu verbreiten btw. vertrieben. Das ist Gratis-Werbung. Zudem darf die Community unentgeltlich Arbeit verrichten die der Suchmaschinen-Monopolist nicht bezahlen will, als ob er nicht genug Geld hätte.

Doch das muss jede/r selbst wissen, darum geht es mir auch nicht wirklich. Ich will etwas weiter ausholen. Erinnern wir uns warum Firefox so populär wurde. Firefox war eine Art Befreiungsschlag des Internet als Ganzes.

Zum ersten Mal sollte mit Firefox ein Browser entstehen von den Menschen für die Menschen und nicht ein Vehikel dessen Aufgabe es war Firmeninteressen voranzutreiben.

Es ging darum unabhängig zu werden von Unternehmen deren Politik und Profite wichtiger waren als solche Dinge wie Webstandards oder freier Zugang zum Netz.

Konzerne wissen, dass der Browser als ein Tor ins Internet fungiert und wer den Browser baut der Torwächter ist. Er kann Wegegeld in der einen oder anderen Form verlangen. Sowohl Microsoft als auch Google wissen das und lassen sich fürstlich mit Daten der Nutzer sowie der Bündelung mit anderen Produkten des jeweiligen Unternehmens belohnen.

Microsoft und Google protokollieren sehr genau was wer sucht und besucht und bauen natürlich vorrangig ihre eigene Suchmaschinen in den jeweiligen Browser ein.

Nur das Kartellrecht verhindert eine strengere Kopplung von Browser und Suchmaschine. Nur der öffentliche Aufschrei hat verhindert das die Browser ihre Benutzer noch stärker ausspionieren. Lange Zeit hat Google das Firefox-Projekt unterstützt. In der Tat bezahlt Google die Mozilla-Stiftung immer noch damit Firefox Google als Standard-Suchmaschine voreingestellt hat. Warum hat Google also noch einen neuen Browser bauen müssen?

Ging es tatsächlich darum einen besseren und schnelleren Browser zu bauen? Wohl kaum. Es ging vorrangig darum die Macht des Konzerns auszubauen und damit war ein besserer und schnellerer Browser nötig. In der Tat ist Chrome immer noch dem Internet Explorer vorzuziehen und in mancher Hinsicht auch Firefox und Opera überlegen.

Ich benutze alle drei “alternativen” Browser#

  • Firefox
  • Opera
  • Chrome

und zwar in genau der Reihenfolge. Chrome benutze ich nur spärlich und zwar für ganz bestimmte Aufgaben. Zudem verwende ich die von Spyware gereinigte Version von Chrome, den SRWare Iron-Browser.

Das ist in der Tat der größte Vorteil für den Endnutzer beim Chrome-Browser. Prinzipiell kann jede/r eine eigene Version machen bzw. anpassen. Doch im Endeffekt müssen sich all diejenigen die es tun daran richten was Google ihnen vorgibt. Die Anpassungen sind selten mehr als Kosmetik. Im Kern bleibt Chrome eben Chrome.

Wer einer Firma die über 95% ihres Profits mit Werbung erwirtschaftet mit seinen privaten Daten traut soll es auf eigene Verantwortung tun.

Es wird aber nicht immer aufwärts gehen beim Google-Konzern. Schon jetzt scheint das Ende der Fahnenstange erreicht. Google versucht immer verzweifelter neue Geldquellen anzuzapfen und mehr Geld aus der Suchmasche heraus zu pressen. Das geht soweit, dass oft kaum noch Suchergebnisse zu sehen sind und zunächst ohne scrollen nur Werbung zu sehen ist. Egal für wen geworben Google gewinnt immer.

Als ich Google Chrome zum ersten Mal installierte hat das Programm eine weiter Software auf mein System eingeschmuggelt, den Google Updater.

Ich habe es nicht geschafft diese Software die im Hintergrund immer läuft und Ressourcen verbraucht wieder zu deinstallieren. Nicht mal Anti-Spyware Lösungen wie CCleaner haben geholfen.

Zuletzt versuchte Google sogar den Google-Browser mit bezahlten Reviews in Blogs niedriger Qualität zu bewerben. Es folgte mal wieder ein Aufschrei wie so oft wenn Google entgegen den eignen Richtlinien handelt aber selbst solche halbseidene Publicity dürfte Google Chrome nicht schaden.

Mozilla hat Firefox unterdessen vernachlässigt bzw. verderben lassen.

Es gibt ständig neue Versionen und die Hälfte der Erweiterungen und Themes funktioniert dann jeweils nicht. Ich musste immer wieder auf Elemente verzichten mit denen ich jahrelang gearbeitet habe als das Upgraden schließlich unvermeidbar wurde.

Dafür ist Firefox schwerfällig und verbraucht samt den Erweiterungen so viel Ressourcen dass er immer wieder neu gestartet werden muss. Trotzdem ist Firefox  noch immer Browser Nummer 1 für mich denn diese Erweiterungen sind nach wie vor zu vorteilhaft um auf sie zu verzichten.

Ich hoffe das Firefox Team besinnt sich auf die wahren Werte des Browsers und lässt sich nicht mehr auf einen wahnwitzigen Wettlauf mit Chrome ein. Ich benutze Firefox sei den früher 0. Versionen als er noch Phoenix hieß. Ich will dabei bleiben, Chrome ist für mich keine Alternative und Opera hat eben nicht genug Möglichkeiten zum Erweitern.

Firefox muss überleben, andernfalls gibt es bald wiederum vor Allem Browser von Konzernen die uns nur als Mittel zum Zweck benutzen.

In Deutschland scheinen das die meisten begriffen zu haben. Laut Statcounter liegt der Marktanteil von Firefox bei uns nach wie vor über 52% während Chrome gerade mal 13,5% hat. Es scheint also Freiheit und Privatsphäre ist noch ein Paar mehr Menschen wichtig oder aber die Zahlen stimmen nicht für den deutschen Markt.

{lang: 'de'}

Alternative · Deutschland · Web Trends

Toshiba AT200 Tests: Dünnere iPad 2 und Samsung Galaxy Tab 10.1 Alternative

28.12.2011 ·

Toshiba AT200 Tablet PC

Mit Toshiba hatte ich jetzt gar nicht gerechnet wenn es um Tablet PCs geht. Dabei haben gerade die Japaner mit dem AT200 Tablet vermutlich den Vogel abgeschossen.

Derzeit gelten ja das iPad 2 und das Samsung Galaxy Tab 10.1 als die besten Tablets, das Apple-Tablet eher zu unrecht wie ich finde aber das bei Stiftung Warentest als Testsieger hervorgegangene Samsung Tablet zurecht. Zwar war das Adam Tablet mit dem revolutionären Pixel Qi Display nicht dabei, aber dieses ist ja auch nicht überall erhältlich.

Nun aber erscheint wie gesagt das AT200 Tablet und die Tests sind sich einig. Das ist eine gute Alternative zu sowohl dem Apple als auch dem Samsung Tablet.

Das Toshiba Tablet ist flacher, leichter und hat mehr Anschlüsse als iPad 2 und co.

Die Rückseite aus Aluminium lässt es sehr hochwertig erscheinen und erleichtert ebenso den Griff. Die Vielzahl der Anschlüsse mit

  • micro-USB
  • HDMI
  • micro-SD Karte

nebst Bluetooth lässt die Konkurrenz im Schatten. Das Android 3.2 OS ist auch derzeit das Nonplusultra. Android 4 hat bislang nur ein anderes Tablet meines Erachtens. Die Voraussetzungen stimmen also.

Zu den einzelnen Tests und Berichten:

  1. Toshiba AT200 Hands-On: Die neue Tablet-Flunder von Toshiba
  2. Üppig ausgestattet: Toshiba AT-200 im Kurztest – NETZWELT
  3. Ausprobiert: Toshiba AT200 – Das dünnste Tablet – News – CHIP Online
  4. Toshiba AT200 im Test IFA 2011: Toshiba Tablet AT-200 auf notebookjournal.de
  5. AT200: Dünnes Tablet von Toshiba – Golem.de
  6. Toshiba AT200: Dünnstes Honeycomb-Tablet ab nächster Woche erhältlich [Update]
  7. Toshiba AT200 Excite Kurztest – mit 7,7mm das dünnste Tablet [Video] – Tablet Blog

 

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Alternative · Tablets, Netbooks · Test, Review

Star Wars Schneeflocken als Bastelvorlage zum selber machen

22.12.2011 · 1 Reaktion

Zu Weihnachten habe ich früher als Kind den Baumschmuck gern aus Papier selbst gemacht. Heutzutage macht das kein Mensch mehr weil es ja alles im Überfluss gibt. Aber vielleicht doch.

Mit diesen Star Wars Schneeflocken zum selber machen dürften selbst Jungen um die 12 noch motiviert werden. Es gibt nicht nur imperiale Sturmtruppen sondern unter Anderem auch

  • Darth Vader
  • Boba Fett
  • Yoda
  • R2D2
  • C3PO

Alle gibt es als PDF online und zwar bei Matters of Grey. Diese Bastelvorlagen eignen sich nicht nur für den Weihnachtsbaum wie ich finde.

{lang: 'de'}

→ 1 ReaktionAlternative · cool · Design