Wie treffend, der Moneyphant [Partner-Link] von Design-Schmiede Georg Jensen ist eine Spardose vulgo Sparschwein, oder eben nicht, denn es ist ein Sparelefant. Ich habe keine Ahnung warum Spardosen meist als Schwein gebaut werden, bei mir weckt das eher die Assoziation „armes Schwein“. Beim Design ist allerdings keine überkommene Form heilig.
So ist der Moneyphant sowohl formal als auch sinnbildlich gesprochen eher als Spardosen-Tier und Symbol geeignet.
Es geht ja nicht darum Perlen vor die Säue zu werfen, sondern möglichst viel Geld zu sparen.
12.11.2010 · Kommentare deaktiviert für Equo LED Schreibtisch-Lampe für Design-Minimalisten
Equo ist eine LED Schreibtisch-Lampe die mir aus zwei unterschiedlichen Gründen besonders zusagt, sie ist:
Umweltfreundlich dank LED
Minimalistisch im Design
Meist genügt einer davon um beim zeitgeist in der Rubrik Licht und Lampen aufzutauchen. Equo gibt es zudem in Farben die mir ebenso gefallen. Das klassische schwarz oder silber wird mit einem knalligen Orange ergänzt.
Ein Hauptvorteil von LED ist ja nicht nur die Sparsamkeit beim Stromverbrauch, sondern auch die Möglichkeit eine Vielzahl bislang unbekannter Formen für die Lampe zu wählen.
Hierbei haben sich die Designer von Koncept eindeutig an Minimalisten gerichtet und die Lampe aus sehr schmalen Elementen zusammengebaut.
Für die Funktionalität des Designs ist auch gesorgt, Equo lässt sich mit einem antippen verstellen.
Koncept gibt den Preis mit knapp 250 Dollar an. Nach Adam Riese ergibt das irgendwas zwischen 200 und 250 Euro wenn die Lampe zu uns in die Läden kommt. Bislang konnte ich sie noch nirgends zum kaufen entdecken. Bleibt wohl nur das Bestellen bei Koncept selbst.
Kommentare deaktiviert für Equo LED Schreibtisch-Lampe für Design-Minimalistencool · Design · grün
Der Test selbst steht (noch) nicht online, ich werde ihn daher zusammenfassen bzw. das was mir persönlich wichtig erscheint, denn die c’t vermengt im Testbericht sowohl Notebook-Modelle deren Display matt ist als auch Notebooks die lediglich für Privatanwender geeignet sind und wegen glänzender „Glare“ Bildschirme für die Arbeit am Rechner ungeeignet sind, bzw. auch verboten nach dem deutschen Arbeitsrecht.
Da ich selbst als Laptop arbeite, auch mal draußen wo das Sonnenlicht sich bei glänzenden Displays derart stark spiegelt, dass solche Laptops unbenutzbar sind, werde ich mich auf die drei Geräte mit matten Diplays konzentrieren.
es sind eben die Notebooks von Acer, Dell und HP die ich eingangs erwähnte. Es sind:
Acer Extensa 5635Z mit 15,6 Zoll
Dell Vostro 1015 mit 15,6 Zoll
Hewlett Packard/HP 620 mit 15,6 Zoll
Ich bin kein Freund von Acer, mein erstes Notebook war von Acer und es war noch vor Ablauf von 2 Jahren defekt. Alle weiteren Laptops seitdem haben länger gehalten. Vor Allem ASUS und Sony haben sich auf Dauer bewährt. Ich höre mich ja auch in meinem Umfeld um und noch schlechte sind nur Lenovo und Apple, beide teils innerhalb wenige Monate nach dem Kauf bereits defekt.
Daher würde ich das Acer Notebook schon mal nicht empfehlen. Die c’t hat aber „außer am dunklen Display wenig auszusetzen“ am Extensa 5635Z. Das dunkle Display ist aber auch ein K.O.-Kriterium denn da hilft auch kein mattes Display wenn es schon an sich zu dunkel ist. Wer lange daran arbeitet schädigt die Augen.
Das Dell Vostro 1015 gibt es in etlichen Konfigurationen, vor Allem wenn es bei Dell selbst gekauft wird. Die c’t Testbericht hebt die Ausstattung positiv hervor, als einiges Gerät im Test hat das Vostro 1015 FireWire-Anschluss und 56K Modem, wer also zu hause noch kein schnelles Internet hat kann nur dieses Laptop aus dem Testfeld kaufen. Zudem gibt es auch noch einen HDMI-Ausgang und einen ExpressCard Slot der weitere Anschlüsse mit sich bringen kann bzw. einen Flash-Speicher- Anschluss ermöglicht.
Bemängelt wird hingegen die Tastatur und der Lüfter. Die Tastatur klappere und der Lüfter sei sehr laut bei hoher Rechenlast. Wer also empfindliche Ohren hat ist mit dem Dell nicht gut beraten wie mir scheint. Alle anderen hingegen schon.
Das HP 620 Notebook eignet sich laut c’t nicht für Linkshänder da sehr viele Anschlüsse ungünstig an der linken Vorderseite platziert wären unter denen auch der hier vorhandene HDMI-Ausgang.
Zudem bricht es den Lautstärke-Rekord und erreicht damit Werte von Gaming-Notebooks mit weit stärkeren Prozessoren und Komponenten bei Rechenlast. Last but not least ist Vorsicht geboten denn manchen Hp 620 Konfiguration kommen mit einer Suse-Linux Abofalle an Bord. Das für Unternehmen gedachte Betriebssystem wird nur gegen hohe jährliche Gebühren aktualisiert.
Das Fazit ist klar: Das Dell Vostro 1015 ist das einzig wirklich empfehlenswerte Notebook im c’t Testfeld, zumindest in Kombination mit Ohropax.
Kommentare deaktiviert für ct 24/2010 testet günstige Notebooks mit 15 Zoll+ und ab 450 EuroPreis
Das Google-Monopol im Bereich Suche ist offensichtlich. Der Suchmaschinen-Gigant der berüchtigt ist für seine laxe Einstellung gegenüber der Privatsphäre hat weit über 90% Marktanteil in Deutschland. In den USA und dem Rest der Welt sieht es kaum oder nur selten weniger dramatisch aus, China und Russland sind da die rühmlichen Ausnahmen mit Baidu und Yandex.
So ist jede neue Suchmaschine die den Markt aufmischen will höchst willkommen. Doch
noch nie war ein Neuling derart viel versprechend,
dass ich mich gezwungen sah diesen hier auf dem zeitgeist Blog zu erwähnen. Bei Blekko ist es anders.
Blekko ist eine neue Suchmaschine die sich an Fortgeschrittene Nutzer richtet.
Sie kombiniert die Vorteile von Social Media, Webverzeichnissen und Nischen-Suchmaschinen. Auf diese Weise eliminiert sie weitgehend Spam und qualitativ minderwertigen „Content“.
Zwar gibt es Blekko noch nicht auf deutsch und auch sind deutsche Seiten noch bedingt im Index drin doch wer des Englischen mächtig ist und wie ich stets Ausschau hält nach neusten Trends, der liest sowieso eher Originalquellen aus den USA und dem Rest der Welt statt auf die deutschen Zusammenfassungen zu warten zumal diese hier meist von der etablierten Presse geliefert werden mit all den Nachteilen die das mit sich bringt.
Was im Spiegel steht ist längst nicht mehr neu, sondern Mainstream. Ich will es vorher wissen, noch bevor die Elite-Journalisten es mir wiederkäuen. Dafür ist Blekko ideal.
Es ist besser als die Google Blog-Suche und kann, wenn richtig eingesetzt, auch konventionelle Suchergebnisse von Google übertreffen. Immer dort wo Google von Wikipedia und Content-Farmen dominiert wird also gigantischen Seiten die en Masse Artikel zu jedem beliebigen Thema bereitstellen ohne, dass sich deren Schreiberlinge groß mit der Materie beschäftigen.
So kann ich bei Blekko nur etwa meine Lieblingsblogs zum Thema Gadgets oder Design durchsuchen.
Ich kann nach Datum ordnen (also die neuesten Beiträge zuerst sehen) und minderwertige Seiten mit einem Klick auf Nimmerwiedersehen verschwinden lassen, auch aus dem regulären Index ohne sog. Slashtags.
Ein Slashtag ist quasi eine Themen-bezogene Mini-Suchmaschine die ich mir auch selbst „bauen“ kann indem ich einfach die Quellen heraussuche innerhalb derer ich suchen will. Blekko hat aber solche Slashtags zu allen wichtigen Themen von vornherein bereitgestellt. Zudem sind die User bereits dabei solche Slashtags zu allen erdenklichen Themen selbst zu kreieren. Ich bin natürlich mit dabei.
Blekko ist die erste Suchmaschine die ihre Benutzer ernst nimmt, sowohl die Suchenden als auch die Webmaster und Homepage-Betreiber.
Sie legt die Kriterien für das Suchmaschinen-Ranking komplett offen und reagiert prompt auf User-Feedback. Ich war als Beta-Tester mit dabei noch bevor sie für alle Benutzer zugänglich war doch jetzt benutze ich sei erst recht, nicht nur als Tool um meine Links zu checken. Ich suche permanent damit.
Übrigens Yandex schlägt sich auf Englisch auch ganz gut.
Sony Ericsson ist ebenso dabei, wenn nicht gleich sofort wie ich das verstehe:
Sony Ericsson Julie
Die Presse stänkert zwar hier und da über das neue Windows 7 aber für mich klingt das eher nach rückständigen Leuten die sich so sehr an ihre überfrachteten Screens mit Tausend Icons gewöhnt haben, dass sie ein vernünftiges Interface nicht erkennen.
Das war aber mit ein Hauptproblem der bisherigen Smartphones, wie waren unbenutzbar für normale Menschen, die Icons und die Schrift zu klein und zu gedrängt, die Fülle der Informationen und Funktionen unüberschaubar.
Doch anders als Apple oder Android erschlägt Windows 7 nicht mit einer Vielzahl von übereinander gestapelten Bedienelementen in Pseudo-3D, sondern setzen auf schlichte, gut lesbare zweidimensionale Bedien-Panels. Das ist gut für die Augen und um nicht wahnsinnig zu werden.
Apple versucht ja noch seine schrumpfenden Marktanteile zu retten
indem das T-Mobile iPhone-Monopol endgültig fällt und Google erschlägt seinerseits mit einer Vielzahl eigener Modelle. Doch auch bei Android haben wir viel zu viele Icons die einen anspringen.
Da hilft auch kein Open Source. Das Windows 7 Interface könnte mich glatt überzeugen.
Google ist ja derzeit der schlimmere Monopolist und so ist Microsoft schon fast der sympathische Außenseiter hier. Wie auch immer, Konkurrenz belebt das Geschäft. Eine benutzbare Oberfläche wie bei Windows 7 wird in Zukunft aber die Norm werden. Die Icons wie beim iPhone sind doch ein Überbleibsel aus dem Zeitalter der Desktop-Betriebsysteme.
Heute beschäftige ich mich mal ausnahmsweise mit Kanzlerin Merkel und ihrer „Multikulti ist gescheitert“ Rede.
Wenn Politiker ihren Untertanen nichts mehr zu bieten haben können sie gemeinhin aus drei Optionen wählen
Aufgeben, also Rücktritt
Angreifen, also Putsch
Ablenken, also Manipulation
Während in den wenigen reifen Demokratien eher der Rücktritt gewählt wird und in jungen Demokratien die zweite Variante noch mit am häufigsten ist, hält Merkel in Deutschland Manipulation offenbar für nötig.
Es gibt Etliches von dem es abzulenken wäre,
Deutschland hat immer weniger zu bieten, nicht umsonst ist Auswanderung nicht nur im Unterschichten-Fernsehen seit Jahren ein populäres Thema.
Der Staat also die Politik hat immer weniger zu geben und auch immer weniger weg zu nehmen denn er verteilt ja jetzt schon kaum noch etwas. Er schröpft und bevormundet vor Allem. Es gibt kaum echte Arbeitsplätze, die Reallöhne schrumpfen von Jahr zu Jahr, die Bildung geht den Bach runter obwohl sie immer mehr zur Ware wird was sie angeblich bessern sollte.
Erschwerend kommt hinzu, dass zuletzt die Politiker, sprich die Merkel-Regierung nur noch zu Gehilfen der verschiedenen Lobbys werden. So sollen die Atomkraftwerke möglichst so lange laufen bis sie explodieren und die Energiewirtschaft soll sogar am eigenen Atommüll fürstlich verdienen, per Gesetz garantiert.
Nicht zuletzt hat Merkel die „Banken gerettet“ mit Abermilliarden oder eher Billionen von Steuergeldern.
Dies geschah natürlich auf Kredit bei den Banken weswegen unsere Enkelsenkel noch in 500 Jahren diese Schulden abbezahlen werden.
Was tun angesichts dieser katastrophalen Misere? Manipulation funktioniert nur dann wenn die Untertanen sie mitmachen, also quasi manipuliert werden wollen. Also was tun? Einen Krieg anfangen um einen äußeren Feind zu schaffen? Zu spät, wir führen bereits seit über acht Jahren einen dreckigen versteckten Krieg in Afghanistan der immer mehr aus dem Ruder läuft, deutsche KSK Kampftruppen waren von Anfang an dabei in „geheimer Mission“. Noch einen Krieg? Nein, das wäre zu teuer.
Üblicherweise genügt ein wenig Hetze gegen sog. „Sozialschmarotzer“,
doch auch hier ist nicht mehr viel zu holen, fast alles was früher Sozialstaaat war wurde bereits gestrichen, jüngst das Elterngeld für Hartz IV Empfänger. Alleinerziehende Mütter sollen gefälligst arbeiten gehen, Rentner solange arbeiten bis sie tot umfallen und Arbeitslose müssen arbeiten und zwar gratis um sich ihre Arbeitslosenhilfe zu verdienen. Nur, wie gesagt, es gibt keine echte bezahlte Arbeit mehr. Das Arbeitsamt, neudeutsch Jobcenter ist schon seit 10 Jahren Deutschlands größter „Arbeitgeber“.
Es bleibt also nur eins, der Griff nach ganz unten, in die Kiste mit der nationalen Identität. Wenn es nichts mehr gibt was die Politik bieten kann dann muss der Zusammenhalt als Nation her, eine obskure Idee die es seit ca. 200 – 300 Jahren gibt und die ursprünglich dazu da war um Krieg und Kolonialismus zu rechtfertigen.
Es muss ein Feind her, am besten einer der zu äußeren Feinden gehört.
Was sich anbietet ist der Ausländer. Doch seit fast ganz Europa zur EU gehört lässt es sich nicht mehr so gut gegen Italiener, Polen oder gar Rumänen hetzen. Zum Glück gibt es „den Islam“, dieser umfasst locker mehr als eine Milliarde Menschen aus vielleicht 30 Ländern und wir haben auch genug Vertreter davon, nämlich vor Allem aus der Türkei. Was für ein gefundenes Fressen! Das da die Logik nicht ganz stimmt, schließlich sind die meisten Türken in Deutschland so weit integriert, dass sie mehr BMW und Mercedes-Fahrzege fahren im Schnitt als Deutsche aber schwamm drüber.
Weil, der Islam ist anders, deswegen muss er bekämpft werden und so.
Auf diese Weise brauchen wir nicht darüber reden, dass ganze Geld verprasst wurde an die Bankster und die Atomlobby auf Kosten der Sicherheit ihre Profite machen mit Merkel als Handlanger machen soll.
Selbst die liberalen Pseudo-Fürsprecher „des Islams“ werden nicht müde auf „Defizite“ „bei der Integration“ hinzuweisen. Doch es ist nicht der fehlende Wille der Integration seitens der Zuwanderer, sondern die fehlenden Möglichkeiten sich hier zu integrieren.
Ich lebe seit 25 Jahren in Deutschland und spreche fast ebenso lange fließend deutsch.
Trotzdem habe ich bis heute Probleme bei der Wohnungssuche wegen meinem Namen und kein Wahlrecht. Ich kann nicht mal eine Petition an den Senat oder den Bundestag unterschreiben weil meine Stimme schlicht nicht gilt.
Da ist es ganz egal, dass ich das deutsche Abitur habe oder eine deutsche Frau. Ich bin und bleibe Ausländer, auch als weißer Christ. Deutschland ist kein Land wo ich mich zu Hause fühlen kann weil ich hier als Mensch zweiter Klasse behandelt werde. Aber
ich bin froh, kein Deutscher zu sein, denn dann müsste ich möglicherweise nach Afghanistan und dort unschuldige Zivilisten erschießen
oder an der Heimtatfront denen die das tun zuarbeiten. Als Pole musste ich nicht in die Bundeswehr. Übrigens müssen die Polen in Polen selbst auch in den Krieg.
Ein Onkel von mir der kürzlich in London verstarb hat im Warschauer Aufstand gegen die Nazi-Besatzer (wohlgemerkt nicht nur die Deutschen, da waren Ukrainer, Finnen oder Kroaten ebenso dabei) gekämpft. Er war sein Leben lang staatenlos als er anschließend vor Stalin nach England flüchtete. Er durfte daher auch nie reisen, weil er schlicht keinen Pass hatte. Langsam fange ich an ihn zu beneiden. Nicht wegen den Reisen, sondern weil er keinem Staat verpflichtet war.
Der aus der Mottenkiste herausgekramte Nationalismus ist schlicht ein untrügliches Zeichen für das Scheitern der Politik.
Merkel ist gescheitert, nicht „Multikulti“. Sie ist derart gescheitert, dass sie keine andere Wahl hat als an den Nationalismus zu appellieren denn es ist nichts mehr übrig geblieben außer der Rücktritt oder die Gewaltanwendung wie neulich in Stuttgart.
Da ist alles keine Science Fiction mehr, das sind alles reale Projekte die schon teils sehr weit fortgeschritten sind. Virgin Galactic geht soweit sogar einen Preis für künftige Ausflüge ins Weltall zu nennen: 200.000 Dollar. Das klingt nach viel, die Zahl der Millionäre und vor Allem Milliardäre ist aber groß genug um echte Nachfrage dafür zu schaffen.
Bald geht es richtig los, es trennen uns noch nur wenige Jahre von regelmäßigen Flügen ins All nicht nur für Astronauten.
Ob das allerdings eine begrüßenswerte Entwicklung ist, ist die andere Frage. Der konventionelle Flugverkehr ist derzeit schon eine enorme Umweltbelastung und bemannte Raumfahrt steht ja schon seit Langem in der Kritik spektakulär aber nutzlos und verschwenderisch zu sein.
Space Adventures: Suborbitaler Raumflug
Der Aufwand Menschen ins All zu schießen und dort am Leben zu erhalten ist weit größer als bei unbemanntem Forschungsmissionen. Doch wen interessieren wertvolle Ressourcen wenn Angebot und Nachfrage von unsichtbarer Hand alles regeln?
Natürlich freut es mich, dass wir soweit sind zu den Sternen aufzubrechen. Doch die Form lässt zu wünschen übrig.
Statt Forscher, Touristen in den Weltraum schicken?
Wer in einem von Touristen frequentierten Ort wohnt der wird verstehen was ich meine. Auf der Erde ist das Phänomen schon durchaus störend und oft fatal für die Umwelt. Werden demnächst auch Cola-Dosen im Weltraum herumschwirren als potentiell tödliche Geschosse für legitime Astronauten?
Orbital Technologies: Weltraum-Hotel Querschnitt
Nun ja. Der Fortschritt wird selten von der Vernunft getrieben. Eher steht oft Gier, Angst oder Hass dahinter. Vieles was heute selbstverständlich ist wurde fürs Militär als Waffe entwickelt. Doch nicht nur das Internet oder das Navigationssystem sind dabei zu nennen, auch das Flugzeug und die Rakete sind eng mit Waffensystemen verflochten.
Angesichts feuchter Träume der Militärs ist das Motiv Urlaub fast schon die positive Ausnahme.
Trotzdem hoffe ich die ersten Menschen die eines Tages einer fremden Zivilisation begegnen werden nicht Touristen sondern ausgebildete Spezialisten sein. Denn auch auf diesem Gebiet sind die Fortschritte gewaltig. Zum einen gibt es Abermilliarden bewohnbarer Planeten nach neuesten Schätzungen und andererseits wird das Bedürfnis nach einem Beauftragten für extraterrestrische Aktivitäten auf planetarer Ebene größer.
Kommentare deaktiviert für Weltraumtourismus geht bald richtig loscool · grün · Haben wollen · Luxus
Arbeiten im 21. Jahrhundert heißt allzu oft einfach irgendwo am Laptop sitzen. Das bedeutet Café, Bibliothek, Coworking-Space oder Tausend andere mehr oder weniger unpassende Orte.
Es geht auch natürlich zu Hause aber nicht alle haben Platz genug um ein Arbeitszimmer oder selbst ein extra Schreibtisch irgendwo unterzubringen. Die Arbeitsumgebung ist selten optimal bzw. gleichzeitig komfortabel und effektiv.
Four Works scheint da die ideale Lösung für den modernen selbstständigen Bildschirmarbeiter zu sein.
Es ist ein Sessel der gleichzeitig Schreibtisch ist, perfekt um bequem am Notebook arbeiten zu können.
In den Sitz befinden sich
ausfahrbares Laptop-fach
diverse Ablageflächen
eine Abstellmöglichkeit für ein Getränk
Steckdosen sind ebenfalls integriert. Sogar eine Schreibtischlampe scheint dabei zu sein. Die Designer von Four haben wirklich an alles gedacht.
Das Four Works Sessel-Schreibtisch Kombi gibt es in schwarz oder weiß.
Zum Preis konnte ich allerdings leider keine Angaben finden. Sobald das Möbelstück zu teuer wird lohnt es wahrscheinlich dann doch ein extra Schreibtisch und mehr Platz.
Als langjähriger Fan von Designerstühlen überrascht mich nichts mehr so leicht. Doch der Flux Chair vom gleichnamigen Designstudio hat mich dann doch umgehauen.
Dieser Stuhl ist faltbar und zwar in solche einer Weise, dass er als Tüte getragen werden kann.
Kein Witz. Ich baue nur ungern Videos ein beim zeitgeist, schließlich verschwinden diese ganz gern aber hier will ich eine Ausnahme machen. Dieses Video zeigt wie der Flux Chair sich von Tüte zu Stuhl wandelt und zurück und was er sonst noch so kann:
Ich musste auch noch einmal nachlesen aus welche einem Stoff der Stuhl besteht, es ist Polypropylen alias PP 5, bekannt aus Packungen im Supermarkt unter Anderem. Es sieht aber aus wie Pappe, so leicht lässt er sich falten. Der Flux Chair besteht also aus Kunststoff, aber einem der erst in den Fünfziger Jahren erfunden wurde und durch besondere Stabilität und Widerstandsfähigkeit beeindruckt.
Anders als veile ander Stühleund Sessel von Designer-Hand ist dieser Stuhl allerdings gerade noch erschwinglich.
Der Flux Chair ist zwar nicht ganz billig mit dann doch 129 Euro aber dafür erhält der Käufer einen zukünftigen Klassiker.
Ich denke der Flux Chair wird ebenso bekannt werden wie der Ball Chair oder der Panton Chair. Vielelicht wird er sogar bekannter denn er nutzt die Möglichkien von Kunstoff ganzheitlich aus und bleibt nicht nur einer Elite vorbehalten.
Neben dem obligatorischen weiß gibt es denn Flux Stuhl in vielen bunten Farben wie rot, gelb, blau. Für jede/n ist also etwas dabei. Übrigens können die Stühle direkt beim Designer erworben werden.
Das HolzradioWooden Radio wr01a-2B von Designer Singgih Kartono aus Indonesien ist nicht einfach retro, es ist ein modernes Radio aus Holz, sogar mit iPod-Anschluss. Trotzdem greift das Wooden Radio die traditionellen Werte auf die mit einem Radioempfänger aus Holz einhergehen. Die Gestaltung ist dezent und schlicht und setzt auf bewährte Bedienelemente.
Die Herstellung geschieht von Hand und wird ökologisch und fair gehandhabt, im wahrsten Sinne des Wortes.
Das alles gefällt mir. Schade nur, dass es kein Internet-Radio ist. In Berlin gibt es derzeit keinen Sender für den ich mir ein Radio antun würde. Im Internet gibts wenigstens Byte.fm
Das WeTab Tablet von Neofonie (ehemals Wepad), die große Hoffnung auf eine deutsche iPad-Alternative, ist nun da und zeigt im Test bei den Medien zahlreiche Mängel, es ist schlicht unfertig.
Die Tester aus den Fachpublikationen sind bemüht das Gute im WeTab zu erkennen aber sichtlich verärgert über das unfertige Produkt das sie vorgesetzt bekommen.
Da fallen Worte wie
erschreckend
unausgegoren
viele Lücken
Im Detail: Der WeTab Test bei Golem etwa ist betitelt „Unausgegoren, aber nicht schlecht “ und offenbart somit das Dilemma der Tester.
Zum Beispiel kann das Tablet kann auch kein Multitouch was erst später durch ein Update drauf gespielt werden soll.
Das recht hohe Gewicht von über 1 kg überrascht unangenehm.
Das Display sei dunkel und schlecht ablesbar wenn es flach auf dem Tisch liegt
Viele Tester bemängeln auch die fehlende Anpassung des Office Pakets an die Tablet-Oberfläche.
Andererseits wird die Bedienung allenthalben trotzdem als gut gelobt. Keine/r will dem WeTab weh tun denn er ist der Partner der deutschen Presse. Über das WeTab sollen endlich Bezahlinhalte an die Massen verkäuflich werden. Doch zunächst bringt das WeTab gar keine mit. Also auch hier Fehlanzeige.
Schon als Wepad wurde ein Hype darum mit Nichts dahinter entfacht.
Die Zwangswerbung auf dem Startbildschirm und die mit Pleiten, Pech und Pannen gesäumte Entwicklung ließ mich zurückschrecken.
Daher berichtete ich lieber über weniger gehypte Tablets. Viele davon ebenfalls mit Android und oftmals mit weit besseren Innereien. Meine Favoriten sind derzeit nach wie vor das Adam Tablet aus Indien und inzwischen das Samsung Tablet aka Galaxy Tab (nicht zu verwechseln mit den fast gleichnamigen Smartphones).
Ich mag das iPad ja überhaupt nicht, es ist komplett veraltet technisch gesehen, aber die Meute liebt es weil es glatt und geschmeidig ist. Es hat wenig Funktionen aber die funktionieren immerhin sauber. Es ist schlicht Idioten-sicher. Damit kann das WeTab nicht konkurrieren.
Am Samstag fand eine gigantische Demo gegen die Atomenergie statt. Anlass war die geplante Verlängerung der Laufzeiten von Atomkraftwerken. Ihr Motto lautete folgerichtig: Atomkraft: Schluss jetzt!
Über zwei Drittel der Menschen in Deutschland sind gegen die Verlängerung der Betriebserlaubnis für die bereits jetzt maroden und Störfall geplagten Atomkraftwerke.
Nicht nur sind das quasi Zeitbomben, denn je älter die Meiler desto höher die Wahrscheinlichkeit von einem GAU ähnlicher Ausmaße wie in Tschernobyl, auch verseuchen die AKWs permanent die umliegenden Gegenden.
Die Leukämie also Blutkrebs-Häufigkeit bei Kindern steigt nachweislich proportional zur Nähe von Kraftwerken.
Vom radioaktiven Atommüll der auch noch in 10000 Jahren strahlt ganz zu schweigen.
Während also die Ablehnung der Atomenergie vorherrscht beziehen die meisten Menschen weiterhin ihren Strom von RWE der Vattenfall. Schlimmer noch, manche fallen auf vorgebliche Ökostrom-Angebote herein die lediglich ein Etikettenschwindel sind.
Ökostrom von Kohle und Atomstrom-Produzenten, sprich den Stromkonzernen, ist eine Farce.
Dabei ist es ganz einfach den Stromanbieter zu wechseln, hin zu einem wirklich umweltfreundlichen. Es gibt derzeit nur vier echte Ökostrom-Anbieter in Deutschland, alles andere ist nur Scharade.
Ich persönlich bin seit einer Weile schon bei Lichtblick wobei die anderen Anbieter fast noch sympathischer sind. Es sind Projekte die aus Aktivismus und Bürgerinitiative entstanden sind.
Die Atomlobby ist nur deswegen so mächtig weil wir fast alle unser Geld in sie stecken.
In einer Demokratie zählt nicht nur die Stimme einmal jede Paar Jahre, sondern die Entscheidung jeden Tag aufs Neue wem wir was abkaufen.
Übrigens ist echter Ökostrom inzwischen teils billiger zu beziehen als Kohle- oder Atomstrom.
15.09.2010 · Kommentare deaktiviert für Nokia in grün: Cola betriebenes Handy!
Wie hoffentlich alle wissen ist Cola, egal ob Coke, Pepsi, Afri oder Mecca Cola schädlich für den Körper und Geist.
Die Kombination aus Zucker, Koffein und Säure ist nicht nur ätzend, sondern ein Killer für den ganzen Metabolismus.
Nun ja, was könnten wir dann sonst mit Cola tun? Weg kippen? Nein, als Batterie bzw. Akku Ersatz für Handys nehmen. Kein Witz. Der chinesische Designer Daizi Zheng hat für Nokia ein grünes, sprich umweltfreundliches Handy entwickelt, das mit dem Zucker aus Getränken wie Cola betrieben wird.
Das Ding sieht zwar eher noch wie ein Reagenzglas aus als wie ein Handy, aber wen kümmerts! Es funktioniert. Der Beweis ist erbracht.
Ein wenig erinnert mich das an „Zurück in die Zukunft“ als der Doc aus der Zukunft auftaucht und statt Plutonium Hausmüll samt Bananenschalen in seinen „Fluxkompensator“ hinein befördert als Kraftstoff. Das hat übrigens ein Deutscher bei seinem Auto schon so ähnlich umgesetzt.
Jetzt können auch die fliegenden Autos kommen. Die gibt es übrigens auch wirklich. Aber dazu mehr später.
Der Opel Icona ist beides, ein Auto und ein Boot. Laut seiner Beschreibung entstand dieser Entwurf als direkte Reaktion auf die „sich verschlechternde Umweltsituation“ also im Klartext den Klimawandel. So sieht es also aus:
Jetzt, da der Klimawandel beschlossene Sache ist, das Zeitfenster ihn zu stoppen ist vorbei und selbst das Zeitfenster ihn zu verlangsamen wird absichtlich nicht ausgenutzt, schließlich will ja die Energie- und Autolobby zufrieden gestellt werden, gilt von nun an die Parole „nach uns die Sintflut“.
Besser noch: Wir können unseren Kindern und Enkeln auch noch Produkte andrehen die ihnen die Umweltkatastrophe erträglicher machen könnten. Oder zumindest die Illusion solcher Lösungen.
Denn wer meint allen ernstes schon, steigende Meeresspiegel ließen sich einfach mit einem schicken Sportboot umsegeln?
Der Opel Icona ist ein aalglattes Science Fiction Gedankenspielchen und keine ernst zu nehmende Auseinandersetzung mit der Zukunft.
Opel, bis vor kurzem noch der mit berüchtigteste Bankrotteur in Deutschland und Europa, der dauernd gerettet werden musste, will uns nun retten mit noch mehr Autos? Die Straßen sind verstopft nun also auch noch hinaus auf Meer und andere Wasserstraßen?
Ist das die Firma die das ElektroautoOpel Ampera anbieten will oder ist das nur ein weiterer Beweis, dass der Kapitalismus und damit die „unsichtbare Hand des Marktes“ komplett überfordert ist auf eine planetare Umweltkatastrophe zu reagieren?
Das Projekt peilt nach eigener Aussage das Jahr 2050 an und hat Familien als Zielgruppe. Warum hat es dann nur einen Platz für einen Rennfahrer mit Helm und scheinbar keinerlei Kofferraum? Auf einem der Bilder ist ein Kind am Wagen zu sehen, doch ich sehe nirgends einen Kindersitz oder zweiten Platz. Das Kind muss also scheinbar ertrinken.
Hey Leute, Design ist keine infantile Spielerei. Beim Design geht es darum etwas zu gestalten was echten Menschen in echten Situationen dienen soll. Zudem muss Design gesellschaftlich gedacht werden. Der Opel Icona ist das genaue Gegenteil davon. Offenbar ein Fluchtauto für den absoluten Egoisten.
Allein der Name, an das Wort Ikone angelehnt, ist schon ein Fehlgriff. Das ist also Ikone, etwas das wir anbieten sollen. Ich bin gegen Götzenanbetung im Design und für Ikonoklasten die nicht heutige Gedankenmuster der Zukunft aufzwingen wollen.
In 2050 wird es anders aussehen als jetzt, Autos werden ein Relikt der Vergangenheit sein, hoffentlich. Wenn nicht, dann Gnade uns Gott. Schlechter Versuch Opel. Wenn Du so weiter machst wird es Dich in 2050 längst nicht mehr geben. Vielleicht schon 2015 nicht.
Dieser Tage wird das erste Samsung Tablet aka Samsung Galaxy Tab in den Medien gern mit dem iPad verglichen. Dabei ist das eine andere Produktklasse.
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Ähnlich wie etwa das Dell Streak mit 5 Zoll Display ist das Samsung Tablet deutlich kleiner mit 7 Zoll als das iPad (10 Zoll) und vor Allem deutlich leichter, ca. 800 Gramm im Vergleich zu den rund 1,5 kg des iPad.
Das Galaxy Tab hingegen ist eine High-End Produkt mit allem was dem iPad fehlt. Lediglich das Display ist spürbar kleiner. Das beste ist natürlich das offene Android Betriebssystem. Bei Apple werden sogar nackte Brüste in Krebsvorsorge Broschüren zensiert.
Wer also ein Tablet für unterwegs haben will, was nicht schwer, klobig und unpraktisch ist, greift zum Samsung Tablet oder zum Dell Streak der noch kleiner ausfällt.
Das iPad ist etwas für Snobs die zu Hause auf dem Sofa bei iTunes einkaufen wollen. Anspruchsvolle Websites die Flash (etwa für Videos) nutzen kann das iPad nicht anzeigen und selbst normale Sites benötigen eine extra iPad-taugliche Version um vernünftig dargestellt zu werden.
Das Samsung Tablet ist ein richtiger Computer, ein UMPC, der sogar Videokonferenzen erlaubt.
Das iPad hat nicht mal eine Kamera. Weitere iPad-Alternativen die bald erscheinen und mir gefallen:
Die IFA, angeblich die weltgrößte Messe für „Consumer Elecronics“ ist im gewissen Sinne eine gigantische Werbeveranstaltung für die Elektronik-Industrie. Der zeitgeist müsste doch vor Ort sein, insbesondere da er ja von Berlin aus sein Blog schreibt und vor Allem auch die Trend-Themen
Doch nein, ein wenig Stolz habe ich noch. Daher werde ich nicht dafür bezahlen auf eine Werbeveranstaltung gehen zu dürfen. Denn:
Presse heißt für die IFA „keine Blogs“.
Egal ob die Blogs professionell betrieben werden und auch eine größere Website wie Yopi dahinter steht. Doch während international „Blogs“ wie Engadget oder Gizmodo seit Jahren zu den wichtigsten Medien für neue Gadgets gehören versuchen hierzulande die Betonköpfe der IFA mich zu überzeugen, dass ich tatsächlich bezahlen muss um für sie kostenlose Publicity ins Netz zu stellen. Wie wahnwitzig ist das denn?
Eigentlich sollten sie mich dafür bezahlen. Denn wenn ich hinfahre ist der halbe Tag weg. In dieser Zeit hätte ich ein mit anderen Tätigkeiten weit mehr Geld verdienen können als mit „Vor Ort“ Recherche.
Mehrere Hersteller haben mich angeschrieben, ich solle bei ihrem IFA Stand erscheinen.
In der Tat wollte mich sogar ein Hersteller zur IFA einladen, sprich den Eintritt bezahlen, aber ich habe abgelehnt. Das mag zwar ein kommerzieller Blog sein, aber so viel Ehre habe ich noch, das ich sie nicht für 11 Euro verkaufe. So viel kostet der Eintritt und die IFA ist wohl zu arm um so viel für einen Blogger zu investieren. Haben die Verantwortlichen Angst pötzlich 1000 Blogger einladen zu müssen? Wer weiß ob es in Deutschland überhaupt so viele gibt die zum Thema schreiben.
Ich kann nur sagen: Die IFA ist eine Veranstaltung von gestern.
Haben die IFA Verantwortlichen Entwicklung hin zu Blogs komplett verschlafen? Der Gipfel ist aber die patzige Antwort auf meine Presse-Anfrage. Neben dem ganz großen „keine Blogs“ war da noch der Hinweis ich solle mich bei einer Stelle von der ich noch nie was gehört hatte verifizieren lassen ob ich würdig bin. Ich glaube ich war so empört, dass ich den Wisch gleich gelöscht habe, ich finde die Mail nicht mehr. Ich bin verifiziert genug von den 1500 – 2000 Leuten die hier täglich landen.
Zudem fallen mir noch weitere Gründe ein warum die IFA kein guter Ort ist als Blogger Recherche zu betreiben.
Zu viel Andrang, wer möchte sich schon mit Tausenden anderen herumdrängeln wie DDR-Bürger für Bananen? – Messen an sich sind nicht schön, Menschenmassen wälzen sich entlang und gaffen oder hoffen auf irgendwelche Gratis-Kugelschreiber. Kilo-weise Prospekte einsammeln und herumtragen ist auch eher lästig. Das habe ich zuletzt als Kind getan.
Weggesperrte Unikate in Glaskästen oder Fingerabdruck bedeckte Ekelpakete – Nicht erst seit es Touchscreens gibt ist eine Messe denkbar der schlechteste Ort als Blogger neue Produkte zu sehen. Entweder sie sind in Glaskästen weggesperrt oder aber Tausend andere haben mit ihren fettigen Fingern „betoucht“. Sorry, aber das ist nichts für mich und auch nichts was ich au einem Foto sehen will. Das ist schlicht ekelerregend.
Standort Ufo am Ende der Welt – Wenn es ein Gebäude in Berlin gibt, das wirklich Abscheu erregt, dann das ICC, das aussieht wie ein imperialer Zerstörer aus Star Wars. Dass ICC hätte längst abgerissen werden müssen. Eins der größten Architektur-Verbrechen schlechthin. Grausige Atmosphäre drinnen und draußen. Die Web 2.0 Expo ist nach einem Jahr und etlicher Kritik von da weg.
Wer als Hersteller Blogger als ansprechen will macht es am besten außerhalb der IFA, in einem angemessenen Umfeld.
So wie Social Media Pressemitteilungen gibt, sollte es auch eine angemessene Art geben mit Bloggern umzugehen. Ich würde solche Blogger etwa ins Betahaus in Kreuzberg einladen wo dann mehrere Blogger die jeweiligen Produkte live ausprobieren können sollten. Ein Tablet, Netbook oder Smartphone ist ja nicht umsonst tragbar.
Selbst der Name der IFA ist ein Relikt aus der Vergangenheit. Funkausstellung?
Wer funkt denn noch? CB Funker? Nicht umsonst heißt die amerikanische CES Consumer Electronics Show. Macht Eure Hausaufgaben Ihr IFA Dilletanten oder geht unter. Die Hersteller sollten sich derweil alternative Wege für Blogger Relations suchen.
Um die Frage von oben wieder aufzugreifen: Nein, die IFA hat Blogs nicht verschlafen, sie versucht die Berichterstattung aber in genehme Bahnen zu lenken indem sie ein offizielles Blog auserkoren hat: „Engadget German“.
OK, soll die IFA doch ihr Parteiorgan haben. Aber ich werde ihre Pravda nicht verbreiten.
Dennoch nichts für ungut an die Kollegen, ich kenne ja mindestens einen davon persönlich. Lasst Euch trotzdem nicht als kostenlose Werbung missbrauchen. Ich treffe mich übrigens mit einem der Hersteller „privat“. Die haben auch andere Blogger angesprochen. Mal schauen. Schlechter als die IFA werden die es wohl nicht anstellen.
Acer, immerhin zweitgrößter Computer-Hersteller der Welt baut ja nicht erst seit gestern Smartphones. Nur der Erfolg in Stückzahlen, blieb anders als bei Netbooks aus. Doch Acer gibt nicht auf. Im Gegenteil:
Das Acer Stream mit Android 2.1 unter der Haube holt zum Gegenschlag aus. Da gibt es nun einige der heutzutage üblichen Zutaten die ein Smartphone haben sollte:
3,7 Zoll Touchscreen-Display
800*480 Pixel Auflösung
5 Megapixel Kamera
W-LAN
UMTS/HSDPA
usw.
Somit ist das Acer Stream ein Android-Smartphone für hohe Ansprüche, ähnlich den besten HTC Modellen.
Somit schließt Acer zu Samsung auf, nicht zuletzt mit dem AMOLED-Display. Auch der Prozessor mit 1 Gigahertz und der Speicher mit 2GB fest sowie 512 RAM sind auf der Höhe der Zeit.
Doch das Hauptaugenmerk des Acer Stream liegt auf den Multimedia-Aspekten, sprich Musik und Video.
Hier gibt es auf der einen Seite einen speziellen Dienst der eine Schnittstelle zu den Musik-Anbietern liefert und zum Anderen die Möglichkeit hochauflösende Filme aufzunehmen.
Der Preis wird derzeit von Acer mit 599 Euro angegeben. Vermutlich wird er sich jedoch bei um die 500 Euro einpendeln wo schon die Konkurrenz fischt.
Das Acer Stream übertrifft zwar nicht unbedingt HTC und Samsung aber es dürfte zu den besten Android Smartphones gehören.
Das beste Netbook ist keins schrieb ich unlängst in Bezug auf den Test vom Acer 1810TZ Timeline. In 2010 bieten etliche Hersteller ähnlicheNetbook-Alternativen also hochgradig mobile Subnotebooks mit
Trotzdem sind die modernen tragbaren Notebooks weit schneller und stärker von der Leistung her als Mini-Notebooks.
Die angesehene Computer-Zeitschrift c’ttestete diesen Sommer eine ganze Reihe dieser neuartigen Subnotebooks mit 11,6 bis 13 Zoll Bildschirmen und verglich sie gleichzeitig mit herkömmlichen 10 Zoll-Netbooks.
Einen Testsieger gibt es bei der c’t üblicherweise nicht. Eher wird im Vergleich nach den Stärken und Schwächen der jeweiligen Modelle und Konzepte gefahndet.
Hier verglich die c’t
Netbooks mit Intel Atom
C/ULV Subnotebooks
Notebooks mit Core-i5 Doppelkern
Prozessoren. Im Test waren:
Acer Aspire One 721 (11.6 Zoll)
Apple Macbook (13,4 Zoll)
Asus U30JC (13,3 Zoll)
Fujitsu Lifebook S760 (13,3 Zoll matt)
HP Mini 5102 (10,1 Zoll matt)
MSI Wind U160 (10,1 Zoll)
Sony Vaio VPC-Z11 (13,1 Zoll matt)
Was auffiel ist aber folgendes:
Keines der günstigen Subnotebooks im Test hat offenbar ein mattes Display. Nur die teuren Fujitsu Lifebook S760, Sony Vaio VPC-Z11 und das HP Netbook. Somit sind die anderen Probanden nicht für die Arbeit draußen im Sonnenlicht tauglich.
Erst in der beigefügten Marktübersicht fanden sich Modelle mit mattem Bildschirm, etwa das Dell Vostro V13.
Doch wer braucht eine lange Akkulaufzeit und ein geringes Gewicht wenn er sein Notebook eh nicht draußen benutzen kann? Nur Leute die im Zug, Café oder anderen geschlossenen Räumen unterwegs arbeiten. Ganz ausgereift ist diese Geräte-Sparte also offenbar nicht.
Damit taugen die größeren meist nicht wirklich für den Park.
Wer allerdings selten im Park, dafür aber ständig an wechselnden überdachten orten arbeitet wird mit ihnen oft mehr und länger Freude haben. Vor Allem ist auf 13 Zoll mehr zu sehen als auf Netbook-typischen 10. Trotzdem gibt es nicht so viel zu schleppen wie beim traditionellen 15 Zoll Business-Notebook. Wem also seine Augen und gleichzeitig der Rücken lieb sind…
Erhebliche Unterschiede stellt die c’t bei der Rechenhleistung fest.
Netbooks sind bekanntlich nicht für Spiele geeignet und andere Rechenlast-intensive Anwendungen. Die etwas größeren Subnotebooks bieten hingegen schon mehr in dieser Hinsicht.
Netbooks haben indes deutlich längere Laufzeiten. Das ASUS U30JC schafft aber auch 9 Stunden wie die guten Netbooks. Überhaupt gelten die Notebooks der U-Serie auch anderswo als solide.
Ich persönlich betrachte das HP Mini 5102 als Testsieger denn an dem Gerät mit 6 Zellen Akku und der beim Test-Netbook ungewöhnlich hohen Bildschirm-Auflösung macht fast alles richtig. Knapp 8 Stunden Laufzeit, große Tasten, und eben mattes Display.
Nur die Lüfter-Lautstärke sowie der recht hohe Preis werden bemängelt. Der Preis fällt aber deutlich geringer auf sobald die Auflösung Netbook-Standard ist wie bei den meisten Konfigurationen der Fall.
Apple überbietet mal wieder sich selbst. Der Elektronik-Konzern hat nun einer kleinen Firma aus der deutschen Provinz, Koziol Glücksfabrik, verboten einen Eierbecher namens Ei-Pott zu nennen. Ein Gericht hat eine einstweilige Verfügung erlassen. Warum?
Es bestünde Verwechslungsgefahr mit einem Apple-Produkt ähnlichen Namens. Ihr wisst sicherlich welches.
Ich frage mich allerdings ob in den USA nun das iPad verboten wird, das ist nämlich ursprünglich ein Tampon.
Dazu kann ich nur sagen: Das Gebaren von Apple ist schon so derart grotesk, das selbst dies mich mehr wundert.
Ich kann also nur raten sich schnell so einen Ei-Pott Eierbecher zu kaufen, bald wird es ein seltenes Sammlerstück sein. 7,50 Euro ist ein fairer Preis. Der Clou an dem Eierbecher ist die Ablagefläche für die Eierschalen und natürlich die bunten Farben.
21.08.2010 · Kommentare deaktiviert für Kia Pop Studie vom Elektroauto-Kleinwagen
Wer kennt sie nicht die Smarts oder Toyota IQs. Sie nennen sich Autos aber sie taugen nur als Dienstwagen für die arbeitende Unterschicht. Dabei ist die Idee nicht wirklich verkehrt einen wirklich Stadt-tauglichen Kleinwagen zu bauen.
Die Kia Pop Studie, ein Elektroauto-Kleinwagen mit 3 Sitzen könnte aufgrund vom futuristischen Design und eben der drei Plätze das erste Auto für die moderne junge Kleinfamilie mit einem Kind sein.
Die Studie soll a dem Pariser Autosalon im November offiziell erscheinen. Es gibt aber noch keinerlei Aussicht auf eine tatsächliche Produktion des Wagens.
Schade. Eine Design-Studie nützt nur dem Ego der Autohersteller-Bosse wen sie nicht wenigstens in ähnlicher Form umgesetzt wird.
Immerhin ist Kia bereits jetzt bemüht Hybrid-Fahrzeuge und Wasserstoff-betriebene Autos herzustellen. Vielleicht erscheint das Elektroauto Pop dann doch irgendwann mal. Bis dahin hat Renault schon aber das Rennen gemacht. Die haben nicht nur den Fluence in petto sondern auch einen durchgestylten Kleinwagen, den Zoe Z.E. dieser hat sogar Platz für zwei Kinder so wie ich das verstehe.
Übrigens wurde Renault von Verbrauchervertretern verklagt weil es eben gar nicht Null Emission bedeutet ein Elektroauto zu fahren. Solange der Strom aus Kohle oder Atomenergie stammt zumindest nicht.
Wer hätte das gedacht, nicht nur längst verdrängte Verkehrsmittel auf der Erde kehren zurück, also etwa Fahrräder, sondern auch in der Luft: Luftschiffe und Zeppeline feiern ein Comeback im Rahmen der Hinwendung zu umweltfreundlicheren Transportmitteln.
Flugzeuge verpesten mit Kerosin nicht nur die Luft, sie sorgen sogar ganz besonders für die Erwärmung des Planeten. 22% des CO2 über Europa stammt vom Flugverkehr.
Meist transportieren Flugzeuge nicht Passagiere sondern Produkte. Selbst sog. Bio-Lebensmittel werden oft per Flugzeug vom anderen Ende der Welt hergeflogen.
Da ist eigentlich ein Skandal. Denn die Lösung ist eine fast Hundert Jahre alte Technik.
Luftschiffe bzw. Zeppeline können extrem lange Strecken fliegen mit einem deutlich geringeren Verbrauch.
Daher überschlagen sich Flugmaschinen-Hersteller, Designer und Visionäre mit neuen Entwürfen für moderne Luftschiffe die Umwelt und Transport unter einen Hut bringen. Hier wollte ich einfach mal drei davon zeigen. Zwei sind noch auf dem Reißbrett, eins fliegt bereits zumindest Testweise so wie ich das verstehe.
Netbook Testsieger Samsung N220 Marvel von oben betrachtet.
In der Ausgabe 8/2010 (also vom August) von Stiftung Warentest gibt es erneut einen Notebook und Netbook-Test.
Der Vergleich umfasst dieses Mal jeweils 9 Notebooks und Netbooks
Das überraschende Ergebnis: Erstmals sind fast alle Netbook-Modelle gut. Beim letzten Test waren es gerade drei von 6 und das war damals überhaupt das erste Mal, dass Stiftung Warentest Netbooks mit gut beurteilt hatte. Selbst die beiden Mini-Notebooks die mit „befriedigend“ abschneiden tun dies anhand von Nebensächlichkeiten wie einem ausreichenden Handbuch etwa.
War letztes mal noch ein Außenseiter ist Testsieger ist es dieses Mal wieder Samsung der schon in der Anfangszeit der Netbooks besonders oft gelobt wurde von der presse mit dem NC10 damals. Dieses mal erringt das Samsung N220 Marvel das beste Ergebnis.
Das Samsung Netbook ist mit 2,2 der Testsieger bei diesem Test.
Den Testbericht gibt es leider nicht gratis sondern nur gegen Gebühr online. Ich fasse also kurz mal zusammen:
Das Samsung N220 Marvel punktet insbesondere beim beim Akku der am längsten durchhält (bis zu 11 Stunden bei Büroarbeiten bzw. Internet-Nutzung).
Das Handbuch (Bedienungsanleitung) sowie die sog. „Umwelteigenschaften“ also Geräuschpegel und Stromverbrauch sind allesamt „sehr gut“ bzw. „gut/sehr gut“. Das matte Display erhält allerdings nur ein knappes gut mit 2,5.
Es ist erstaunlich wie sich die Netbooks inzwischen unter der Haube gleichen.
Allen Netbooks im Test ist folgendes gemeinsam:
Intel Atom N450 Prozessor
10 Zoll Display
1024*600 Pixel Bildschirm-Auflösung
1024 MB Arbeitsspeicher
250GB Festplatte (bis auf das MSI)
Windows 7 Starter
Es sind also alles in allem Standard-Netbooks wie wir sie kennen und teils auch hassen von der mageren Ausstattung her. Im Testfeld unterscheiden sich die Geräte vor Allem durch die
Display-Eigenschaften
Akku-Laufzeiten
Preise
und ansonsten eher sekundäre Merkmale. Nur 4 der 9 Geräte haben ein mattes Display, sind also für die Benutzung draußen überhaupt geeignet. Ich würde ja grundsätzlich glänzende „glare“ Displays abwerten denn in der Sonne spiegeln die so stark, dass nichts erkennbar ist. Damit sind sie unbenutzbar als richtige Netbooks.
Es sind also nur die 4 Netbooks zu empfehlen. Auch wenn Stiftung Warentest anderer Meinung ist.
Die vier Mini-Notebooks mit mattem Bildschirm sind:
Samsung N220 Marvel – der Testsieger mit Note gut/2,3 wie oben beschrieben.
Acer Aspire one 532 mit dem Urteil gut/2,4. Das One 533 steht schon bereit aber hier wird noch der Vorgänger geadelt. Sehr guter Akku und die Bestnote 2,3 fürs Display. Dieses ist das zweit-hellste im Testfeld und sehr viel heller als beim Testsieger von Samsung. Für Fotografen besonders interessant: Das Netbook hat als einziges einen XD und Memory Stick Kartenleser an Bord.
ASUS Eee PC 1005PE, gut bzw. 2,5 und damit mit das billigste gute Netbook dessen Display matt ist. Allerdings ist der Bildschirm ziemlich dunkel, nämlich um mehr als die Hälfte dunkler als bei den hellen Geräten. Was nützt jedoch ein mattes Display wenn es nicht genug Licht mitbringt um draußen leserlich zu sein? Es wird immerhin noch als „sehr leise“ herausgestellt.
Sony VPCM11M1E/W Netbook hat einen furchtbar klobigen Namen und nur ein „befriedigend“ laut dem Testbericht. Es hat dafür das hellste matte Display im Test. Dieses strahlt mehr als doppelt so hell wie das des ASUS Modells. Das befriedigend ist nur aufgrund des fehlenden Handbuchs, des schlechten Klangs vom eingebauten Lautsprecher und des nur gegen Aufpreis verfügbaren stärkeren Akkus zustande gekommen.
Ich persönlich benutze ja nie die Bedienungsanleitung und Laptop-Lautsprecher sondern schließe echte Lautsprecher oder Kopfhörer an. Daher wäre dieses Netbook das beste für mich mit dem zusätzlichen starken Akku obwohl es im Test mit 3,0 am schlechtesten abschnitt.
Fazit:
Es ist nicht alles gut wo gut drauf steht und umgekehrt.
Glänzende Bildschirme haben bei Netbooks meiner Ansicht nach nichts zu suchen denn wer benutzt sein Netbook nur in geschlossenen Räumen? Die Akku-Laufzeiten sind bei allen getesteten Modell gut bis ausgezeichnet, nur Sony verlangt einen Aufpreis. Offenbar ging hier das beste Display zu Lasten des Akkus bei der Kosten-Kalkulation.
So ist zwar der Testsieger, das Samsung N220 Marvel, der beste Kompromiss und sicherlich für Neulinge die aufs Handbuch angewiesen sind zu empfehlen, aber der Letzte im Test ist quasi der Geheimtipp.
Streng genommen unterscheiden sich de Geräte aber technisch so wenig, dass wirklich nur entscheidend ist ob ein mattes Display verbaut ist oder nicht. Die großen Notebooks hingegen haben alle ein glänzendes Display sind für draußen untauglich.
Sie sind von der Rechenleistung allerdings alle „sehr gut“ und meist Spiele-tauglich im Gegensatz zu den lahmen Netbooks die nur für einfache Aufgaben taugen aber nicht etwa für Spiele oder Video-Bearbeitung.
Dieser Artikel wurde erstmals 2008 veröffentlicht und 2009 neu verfasst. Die Kommentare beziehen sich also auf ältere Testberichte. Letzte Änderung: 12.08.2010.
6.08.2010 · Kommentare deaktiviert für Interpad Android Tablet: Dünner, billiger und offener als iPad
OK, das iPad ist kein Buch, das wirklich revolutionäre Adam lässt noch auf sich warten und das Wetab (vormals Wepad) erscheint erst am 19. September. Klar ist da noch mehr Platz für weieter Konkurrenz, auch aus Deutschland. Ich bereite gerade eine Liste mit etlichen Tablet PCs vor.
Von hier stammt das Interpad, zumindest das Konzept vom Android-Tablet aus dem Hause E-Noa GmbH denn ich bezweifle, dass dieser Tablet PC hier hergestellt werden wird.
Das Interpad ist nicht nur ein weiteres Ich-Auch Produkt. Es ist immerhin dünner, billiger und dank Android ebenfalls offener als das iPad.
Fast ein Millimeter weniger Dicke sind schon bemerkbar aber 12,5mm (Interpad) vs 13,4mm (iPad) sollten allerdings nicht das wichtigste Kriterium für einen kauf sein.
Das wichtigste Argument für das Interpad trifft auf alle iPad-Alternativen zu. Es ist ein echter Computer auf dem auch mal zwei oder mehr Programme gleichzeitig laufen. Das iPad kann immer nur eine Aufgabe auf einmal erledigen, entweder im Web browsen oder Musik hören etwa aber nicht beides gleichzeitig.
Zudem verbietet Apple immer wieder Programme, selbst vor der Einschränkung der Pressefreiheit weichen die Amerikaner nicht zurück.
Wie im puritanischen Amerika dürfen etwa keine nackten Brüste auf Apple-Geräten gezeigt werden, selbst wenn seriöse Medien über Brustkrebs-Vorsorge berichten.
Schließlich müssen die handvoll Mormonen in Deutschland vor dem schädlichen Anblick weiblicher Kurven geschützt werden.
Android ist bekanntlich Open Source. Das bedeutet keine Zensur und alle dürfen Programme (hier Apps) erstellen und anbieten.
Zudem fällt das Interpad billiger aus. Bei 400 Euro sollen die Preise beginnen. Das finde ich beinahe OK. Allerdings werden die Tablet-Preise bald auf Netbook-Niveau fallen den eigentlich sind Tablets eher Netbooks ohne Tastatur in vielen Fällen.
Ich werden mal die Interpad-Anbieter anschreiben. Vielleicht gibt es ein Test-Gerät. Beim Interpad tickt aber ein ARM Prozessor der eher aus Smartphones bekannt ist.
Technisch klingt ansonsten das Meiste vielversprechend:
10 Zoll Display
Android 2.1
HDMI Anschluss
USB
Wifi
Bluetooth
8 – 12h Akku-Laufzeit
Zu allem Überfloß sieht das Interpad gut aus. Bis auf den „Interpad“ Schriftzug selbst vielleicht. Zu kaufen gibts das Interpad „ab Herbst“.
Während in Deutschland irreführende Werbung eher ein Kavaliersdelikt zu sein scheint wurde in den USA nun eine Sammelklage erhoben gegen Apple wegen dem iPad. Die Konsumenten wehren sich gegen die ihrer Meinung irreführende Behauptung von Apple das iPad sei „wie ein Buch“ und würde lesen ähnlich wie bei echten Büchern erlauben.
Sehen wir und doch mal den Original-Text der deutschen iPad Seite an. Unter dem Titel „Großer Lesespaß“ steht da tatsächlich:
Lesen auf dem iPad ist wie ein Buch lesen: Du hältst das iPad wie ein Buch. Du blätterst wie in einem Buch. Mit deinen Händen – wie bei einem Buch. Auf dem hochauflösenden Display mit LED-Hintergrundbeleuchtung sieht jede Seite toll aus. Mit leuchtenden Farben, schönen Bildern und gestochen scharfem Text wird das Lesen zum reinsten Vergnügen. Auch Lesen in schlecht beleuchteten Umgebungen ist kein Problem, denn die Hintergrundbeleuchtung lässt sich entsprechend anpassen.(…)
Die Kläger monieren, dass nirgends gewarnt wird der iPad-Bildschirm sei bei direkter Licheinstrahlung nicht ablesbar. Auch wird beanstandet, das das iPad sich bei normalen Temperaturen überhitze und anders als ein Buch dann abschalten würde.
Ich habe kein iPad. Auch lauten die meisten Kommentare von Apple-Fans auf Blogs in etwa wie folgt:
„Nur ein Idiot würde der Apple-Werbung glauben, natürlich ist das iPad kein Buch.“
Die Klage sei alles sinnlos.
Wie sind Eure Erfahrungen?
Lassen sich auf dem iPad Bücher lesen draussen im Park oder im Cafe?
Überhitzt sich das iPad beim Lesen?
Schaltet sich das iPad bei Überhitzung von selbst ab?
Kurzum: Ist das iPad zum Lesen geeignet oder glauben nur Idioten daran? Oder ist das vielmehr Betrug das iPad als Lesegerät anzupreisen?
Naja, wie auch immer, das Adam Tablet wird das Lesen unterwegs weit besser ermöglichen. Das steht fest, denn die neuartige Pixel-Qi technologie ermöglicht Display ablesen auch im grellen Licht.
29.07.2010 · Kommentare deaktiviert für Designer-Teekanne Tripot Teapot von Vincent Reardon
Als leidenschaftlicher Teetrinker suche ich immer wieder nach Möglichkeiten diesen Genuss zu verbessern bzw. verlängern.
Enorm wichtig für den Geschmack ist, dass der Tee lang genug warm bzw. heiß bleibt.
Das ist einerseits mit einer Isolierkanne erreichbar andererseits lässt sich fortwährende Wärme durch ein Teelicht erhalten. Es heißt ja wohl nicht umsonst Teelicht statt nur kleine Kerze oder ähnlich.
Normalerweise ist dafür eine Teekanne mit Untersetzer alias Stövchen nötig der seinerseits noch Platz innen drin bietet um ein Teelicht zu beherbergen. Das ist alles etwas umständlich und eine Fummelei.
Warum gibt es nicht eine Teekanne die gleich für ein Teelicht konzipiert ist und nur aus einem Guss besteht?
Es gibt sie, oder zumindest gab sie, denn der Entwurf Tripot Teapot von Designer Vincent Reardon stammt von 2008 und ist inzwischen restlos ausverkauft trotz des doch recht gehobenen Preises von 150 Dollar.
Was nun? Ich denke ich werde Vincent Reardon anschreiben und nachfragen ob er seine Tripod-Teekanne wieder neu auflegen will.
2008 gab es die Teekanne übrigens in schwarz und weiß. 2010 könnte ich mir eine ganze Palette von verschiedenen Farben vorstellen.
Alternativ gibt es eine Teekanne von Mono die nach dem gleichen Prinzip funktioniert:
Die Teekanne classic. Sie ist zwar nicht ganz so elegant aber vereint dafür Kanne und Stövchen quasi. Der Preis ist allerdings recht gesalzen, liegt er doch zwischen ca. 150 und 180 Euro.
Das HTC 1 oder One ist kein echtes Smartphone, es ist nicht mal ein Prototyp. Es ist nur eine Design-Studie, ein Entwurf bzw. Konzept. Aber was für eins! Das Design des Smartphones ist schlicht Eins mit dem Rest der Welt und mit dem Interface.
Gestaltet hat das minimalistische Smartphone Andrew Kim von design fabulous Blog. Er hat mit dem HTC 1 bereits weltweit Furore gemacht. Alle berichten sie über ihn.
Das HTC 1 ähnelt dem iPhone 4 ohne es jedoch zu kopieren.
Die Ähnlichkeit rührt daher, dass bei beiden Smartphones die Grundlagen des Designs Beachtung fanden. Beim 2d Interface ist auch Windows 7 nicht weit. Ich kann nur hoffen, dass HTC sich eine Scheibe abschendeit von diesem Design.
Acer ist ja nicht nur zahlenmäßig einer der Spitzenreiter wenn es um Netbooks geht. Zuletzt war ein Acer Netbook sowohl Bester bei Chip als auch in der Spitze bei Stiftung Warentest. Daher ist das One 533, der Nachfolger vom 532, eine Neuheit die ich nicht verschweigen will.
Acer setzt auch hier auf lange Laufzeit wie bei den sehr erfolgreichen Timeline-Geräten in Subnotebook-Format.
Auch das Acer One 533 soll bis zu 10h schaffen am Stück. Diese lange Laufzeit macht Sinn für unterwegs.
Es soll das Mini-Notebook in schwarz, weiß und weinrot geben, die hochtrabenden Namen des Herstellers für die Farben werde ich Euch aber ersparen. Das Bordeaux-Netbook, siehe Bild oben, gefällt mir aber durchaus.
Gute Nachrichten gibt es bei
Display-Auflösung bis zu 1280*720 Pixel
Tastatur mit 93% der Standard-Tasten
Bis zu 2GB „DDR3“ Arbeitsspeicher
Ansonsten grüßt das Murmeltier mit den immer gleichen Daten wie wir sie von Netbooks teils seit 3 Jahren kennen
10,1 Zoll Display
Intel Atom N455/N475
160, 250 oder 320GB Festplatte
Vollständig heißt das Netbook Acer Aspire One 533 doch Aspire heißen alle Acer Netbooks und Notebooks daher taugt dieser Eigenname weniger als Unterscheidungsmerkmal. Eher ist es als synonym für tragbare Computer zu verstehen.
Ab 329 sollte das Acer One 533 kosten, doch dieser offizielle Preis wird naturgemäß bald bereits unterboten.
Fazit: Das One 533 ist dank der potentiell langen Akku-Laufzeit, der Display-Auflösung und des Arbeitsspeichers zu empfehlen als Netbook. Leider taugt es nicht für den Park ohne mattes Display.
In Notebooks verbaute interne Lüfter sind im Sommer oft überfordert. Insbesondere bei einer Hitzewelle wie in diesen Juli. Oft versagen sie gänzlich, gern schlicht durch Verstopfung. Doch selbst korrekt funktionierende Lüfter zeigen oft nach unten und wenn das Laptop auf dem Tisch steht sind sie notwendigerweise zugedeckt.
Wenn das Notebook überhitzt kann es aber gefährlich werden.
So ein Rechner kann durchaus mal explodieren oder zumindest zu brennen anfangen. Auch können die Temperaturen an der Unterseite andere Dinge entzünden, etwa Papier. Im Bestfall schaltet es sich einfach aus. Was tun?
Sog. Notebook-Kühler helfen in all diesen Fällen. Einerseits kühlen sie, sie sind quasi externe Lüfter, andererseits wirken sie oft wie eine Unterlage die den Abzug der heißen Luft erlaubt.
Die gute Nachricht: Jeder kann sich einen solchen Notebook-Kühlen leisten.
Die Preise bewegen sich irgendwo zwischen günstigen 10 und 40 Euro normalerweise.
Ich habe auf Yopi einige externe Notebook-Lüfter angeschaut und ein Paar Testberichte herausgesucht.
Die Kühler funktionieren alle sehr ähnlich. Über einen USB-Anschluss beziehen sie Strom vom Rechner um damit die sich drehenden Lüfter anzutreiben. Gleichzeitig wird die heiße Luft vom Laptop abgeleitet. Das kann allerdings auch Probleme verursachen. Ich habe seit einigen Jahren einen Notebook-Kühler der so einen starken Luftstrom erzeugt und diesen dann seitlich ableitet, dass die kühle Luft zu Schmerzen an meinem Handgelenk führen. Meine Hand liegt quasi permanent im Zug.
Es ist also darauf zu achten, dass der Benutzer nicht ständig angepustet wird. Zudem sind die Notebooks natürlich alle unterschiedlich. So kann es passieren, dass der Lüfter an der falschen Stelle untergebracht ist während die Metallplatte des Kühlers wie eine Tischplatte des eingebauten Laptop-Lüfter verdeckt.
Am besten es wird also ein Kühler verwendet der gleichmäßig seine Luft verteilt.
Der Zalman ZM-NC1000, der um die 35 Euro kostet tut das. Er hat sage und schreibe 679 Frischluftlöcher. Laut dem Testbericht versieht er seinen Dienst mit Erfolg. Auch ist der Abluftkanal an der Seite weit oben und die Luft wird daher nicht auf die Hände des Benutzers geleitet. Der Hersteller selbst vermag die Vorteile wohl am besten darzustellen.
Das IC Intracom Notebook Cooling Pad gibt es zu einem Hammer-Preis von teils unter 10 Euro. Mit Versand sind es dann zwar immer noch 15 aber dennoch ist das ein fast unschlagbares Angebot. Dabei hat es drei Lüfter die in V-Form über die Oberfläche des Kühlers verteilt sind. Leider ist keins davon weit vorne also im Bereich der Tastatur.
Wessen Notebook im vorderen Bereich Hitze entwickelt hat also das Nachsehen. Zudem scheint der Kühler nur eine flache Platte zu sein. Ich sehe keinerlei Erhöhung oder Möglichkeit Abluft abzulassen.
Der Test bei Yopi fällt aber auch hier gut aus, die Geräuschentwicklung sei gering, die Kühlung OK und auch dank ener leichten Erhöhung könne die Luft entwichen.
Also immer cool bleiben und am besten dazu den richtigen Laptop-Kühler verwenden statt zu warten bis sich das Notebook überhitzt.
8.07.2010 · Kommentare deaktiviert für Ostsee: Last Minute heißt einfach fahren
Bild: Ostsee von Thiema.com
Es ist Sommer, es ist heiß und wonach suchen die Leute bei Google? Nach Ventilatoren und Last Minute Reisen wie erwartet. Was mich allerdings überrascht hat an den Google Einsichten ist, dass viele nach „Ostsee Last Minute“ suchen.
An der Ostsee heißt Last Minute nämlich einfach fahren – losfahren, hinfahren und schauen wo noch „frei“ oder eben nicht „belegt“ zu sehen ist.
Ich reise nicht viel in der Weltgeschichte, das mag daran liegen, dass ich noch aus einer Zeit stamme in der es so viele nervtötende Grenzen gab, dass es mir da buchstäblich die Lust am Reisen ausgetrieben wurde. Anders als die Deutschen habe ich mit meinem Pass auch immer noch schlechtere Reise-Bedingungen als Andere.
Doch das nur am Rande. Die eigentlichen Gründe warum ich öfters an die Ostsee fahre ist neben der „einfach fahren“ Spontanität
der Standard
die Preise
die Nähe
die Sprache
die Temperaturen
Fangen wir mal mit den Temperaturen an: Was ich noch nie verstanden habe ist warum sich Menschen im Sommer nach Süden quälen, teils tagelang bei extremer Hitze auf Autobahn stauen und das noch Urlaub nennen wenn sie bei 40° im Schatten gebraten werden.
Es bedarf nicht mal Klimawandel-bedingte Hitzewellen wie in Griechenland oder Spanien zuletzt immer wieder auftraten. Auch ohne Waldbrände und Hitzschläge ist es einfach bei uns schon zu heiß oder heiß genug. Wer im Frühling, Herbst oder Winter in die Wärme flieht hat mein vollstes Verständnis.
Doch wer aus der brütenden Hitze in die unerträgliche Hitze fährt ist doch ein wenig neben der Spur.
Ich habe mir also online die Angebote angesehen die so unter [last minute ostsee] stehen und es ist genauso wie immer:
teuer
hässlich
zeitlich sehr begrenzt
Die Bildchen der Unterkünfte sind oft winzig. Die Perspektive meist direkt aufs Haus draufgehalten. Meist ist nicht mal sichtbar ob die Ferienwohnung direkt an der Straße ist oder nicht. Was soll das? Muss ich mir das wirklich antun?
Ich kann mich auch erinnern vor ein Paar Jahren im Juni per Internet nach eine Ferienwohnung gesucht u haben. Es war alles ausgebucht oder extrem teuer. Ich war schon verzweifelt. Ich musste nämlich in einem bestimmten Ort weil meine Frau dort auf Kur war. Ich überlegte wie ich ohne Auto (hab keins) vom Nachbarort pendeln könnte (dort war noch eine einzige FeWo frei).
Dann kamen wir zum Glück noch auf die Idee meine Frau vor Ort eine Unterkunft suchen zu lassen. Siehe da: Es waren etliche frei. Wir haben dann eine günstige mit schönem Vorgarten unweit der Kurklinik gefunden. So einfach ist das. Seitdem hat sich nichts geändert. Außerdem gibt es noch Campingplätze neben Ferienwohnungen.
Wer ein Zelt einpackt der kann einfach losfahren und irgendwo über Nacht bleiben wo ein Zeltplatz ist.
Wir wurden noch nie abgewiesen mit einem Zelt. Mit einem Anhänger kann es schon mal passieren aber ein Zelt aufzustellen ist kein Problem.
Also: Einfach Zelt mitnehmen, losfahren, zelten oder Ferienwohnung bzw. Pension vor Ort aussuchen. Letztes Jahr haben wir beides gemacht, einmal Pension, einmal Zelt. Im Internet nach last minute suchen bringt nicht. Die Ostsee wartet und wer wirklich spontan ist der fährt spontan los und bleibt da wo es am schönsten ist.
Es gibt natürlich ein Paar Klassiker in Mecklenburg Vorpommern wo es wirklich schön ist: Kühlungsborn, Insel Rügen oder Warnemünde etwa. Rügen ist natürlich etwas höhere Preisklasse aber selbst in Warnemünde war es überraschend erschwinglich.
Kommentare deaktiviert für Ostsee: Last Minute heißt einfach fahrencool · Deutschland · grün
Nun, die Hitzewelle letzte Woche gar mir jetzt dazu die Möglichkeit. Und tatsächlich:
Der Air Multiplier bleibt cool im wahrsten Sinne des Wortes.
Der Luftstrom ist gleichmäßig stark an sich, obzwar ich nie voll aufdrehe und die Luft ist erstaunlich kühl auch bei sehr hohen Außentemperaturen.
Ich hatte nach dem enorm langen Winter schon fast vergessen was Hitze bedeuten kann. Allein die stehende, stickige Luft macht mir schon schwer zu schaffen. Doch der Dyson Ventilator steht mir bei. Ich hätte nicht gedacht, dass ich ihn täglich benutzen würde.
Nun denn, es sieht so aus als ob wir durch den Klimawandel hier Landklima bekommen.
Bislang hat uns der Golfstrom milde Winter und auch Sommer beschert weil er im Winter Wärme nach Europa bringt und im Sommer Feuchtigkeit.
Landklima hingegen bedeutet Wetter-Extreme. Je mehr das Eis am Nordpol schmilzt desto mehr kaltes Wasser fließt in den Atlantischen Ozean und desto schwächer wird der Golfstrom. Sollte er gleich ganz versiegen droht uns sogar paradoxerweise eine Eiszeit in Mitteleuropa.
Bis dahin ist das Wetter dann ähnlich wie in Russland wo Landklima herrscht seit eh und je. Kalte, lange Winter und kürzere aber heiße und trockene Sommer. Der Air Multiplier wird also für die nächsten Jahre noch hoch im Kurs stehen.
Ich weiß gar nicht wie ich früher ohne Dyson Ventilator auskommen konnte. Also, immer cool bleiben.
Nur der Stromverbrauch macht mir ein wenig sorgen. Vielleicht sollte der Air Multiplier noch die heiße Luft zur Energieerzeugung nutzen? Das wäre doch mal innovativ. Die Dyson Staubsauger werben ja mit niedrigem Stromverbrauch. Beim Dyson Ventilator allerdings konnte ich keine Angaben dazu finden.
Übrigens, Focus hat einige Hinweise zusammengestellt wie Wohnungen vor Hitze geschützt werden können.
29.06.2010 · Kommentare deaktiviert für Nixon The Newton Armbanduhr
Lange Zeit hat der zeitgeist keine Designer-Uhren mehr gezeigt. Nun denn, diese Armbanduhr von Nixon hat es mir besonders in gelb angetan weil sie unwillkürlich den Anschein erweckt ein Smiley zu sein ohne dies ausdrücklich zuzugeben.
Der Mensch ist ja darauf prädisponiert überall Gesichter zu erblicken und in dieser Farbe sind wir halt umso mehr daran gewöhnt.
Die Uhr heißt The Newton A116 und anders als der ehemalige Präsident der USA ist sie durchweg eine positive Erscheinung. Nicht nur in gelb, u.a. auch in weiß, pink, türkis oder schwarz mit Neon-leuchtenden Punkten gibt es sie zu kaufen.
Anders als die typisch überfrachtete Swatch hat Nixon hier minimalistisch gezeigt was Design bedeutet.
Im Gegensatz zu den meisten anderen Nixon-Uhren oder Design-Uhren an sich ist die Nixon The Newton A116 ganz erschwinglich. OK, ganz billig ist diese Armbanduhr auch wieder nicht. So um die 129 Euro beträgt immerhin derzeit der günstigste Preis.
The Newton gibt es sowohl für Damen als auch für Herren.
In meinem anderen Blog schreibe ich über Fahrräder, auch Designer-Bikes doch Design, anders als beim zeitgeist, ist nicht das Hauptaugenmerk, weitere Themen sollen ebenso zum Tragen kommen.
Die Puma Bikes 2010 passen daher hier genausogut rein. Vor Allem weil Räder hier oft zu Kurz kommen.
Diese Designer-Räder werden von dem namhaften Hersteller Biomega aus Dänemark für Puma gebaut. Es gibt sie in besonders bunt oder ganz klassisch in weiß. Letzteres sagt mir natürlich umso mehr zu.
Die Palette der Räder ist dabei ziemlich umfassend obgleich alle als Citybikes bezeichnet werden.
Ob sie wirklich als solche taugen ist die Frage. Sie haben hinten keine Schutzbleche, wer also sauber zur Arbeit fahren will darf nicht bei Nässe auf die Straße. Fahrradkörbe allein machen noch kein Cityrad.
Dennoch, diese Designer-Bikes von Puma haben es mir angetan. Es muss eben nicht immer nur praktisch sein, schön und cool sind mindestens ebenso wichtig. Sonst dürfte es gar keine MTB, BMX oder Fixie Bikes geben in der Stadt.
Die meisten Produkte, egal ob Technik, Textilien oder Haushaltswaren stammen ja inzwischen aus China. Ich persönlich schätze die chinesische Kultur sehr, besonders das chinesische Essen, die chinesische Medizin (TCM) und die Spiritualität.
Was ich nicht schätze ist die chinesische Diktatur. Was hat das mit Produkten zu tun? Nun, sehr viel. Wer in einer Diktatur aufmuckt, der endet im Gefängnis oder schlimmer. In China ist so ziemlich alles verboten was Rechte von Beschäftigten stützen oder zum Umweltschutz beitragen könnte.
Wer das an der Kasse unterstützt der nimmt buchstäblich schlechte Qualität und Schadstoffe in Kauf. Der einzige Vorteil ist meist der Preis. Doch hier nicht, die Samba Thermoskanne die ich vorhatte als Teekanne zu nutzen war mit die günstigste Isolierkanne bei Real. Die Preise bewegten sich dort zwischen 10 und 30 Euro.
Wie kann das also sein, dass ausgerechnet da deutsche Fabrikat besonders billig ist?
Nun, Samba besteht aus Kunststoff nicht aus Stahl und hat ein Volumen von 1 Liter. Doch es gab auch andere Plastik-Kannen in der Größe für mehr als 10 Euro und bei denen war auch nicht ersichtlich wo sie hergestellt werden.
Wenn nichts drauf steht ist im Zweifelsfall von Made in China auszugehen.
Also wie geht das zusammen, der kleinste Preise und aus Deutschland? Warum sollen Produkte aus China schlechter sein nur weil dort eine Diktatur herrscht. Diktatur? „Ist mir doch egal“ dürfte die Meinung der meisten Menschen dazu lauten.
Das Zauberwort heißt Lohnstückkosten. In China ist es zuweilen teurer etwas herzustellen als in Deutschland weil dort der Ausschuss höher ist. Schlecht ausgebildete, chronisch überarbeitete und unzufriedene Beschäftigte produzieren weniger brauchbare Produkte in 80h die Woche als gut ausgebildete und hoch motivierte Fachkräfte in 40h.
Zusätzlich muss das Produkt ja auch um die halbe Welt hierher gebracht werden per Schiff oder Flugzeug. Die Transportkosten müssen also hinzugerechnet werden. Die Mär von den zu hohen Lohnkosten dient nur dazu die Beschäftigten in Deutschland klein zu halten. Ausschlaggebend sind die Lohnstückosten und da liegt Deutschland sogar vor China Studien zufolge.
Wer nämlich auch mal Feierabend hat, seine Familie sieht und zwischendrin mal in den Urlaub fährt wird nicht verheizt, sondern hat auch genug Energie um seine Arbeit zu erledigen.
Emsa ist ein traditionsreiches, hiesiges, mittelständisches Unternehmen, kein namenloser chinesischer Ausbeuter-Betrieb.
Emsa produziert in Emsdetten seit etlichen Jahren und fährt damit offenbar besser und günstiger.
Ganze 9.99 Euro kostet die Emsa Samba und es gibt sie in unzähligen Farben, mit dem sog. „Quick Press“ Knopf zum Schnellen einfüllen oder auch ohne, halb-transparent oder auch nicht.
Vor Allem das Design ist schlicht und ansprechend zugleich.
Ich stehe ja nicht so sehr auf den klassischen Hausfrauen-Stil aus den Fünfziger-Jahren.
Meine neuen Isolierkanne ist daher rot aber etliche Farben gefielen mir sehr gut, die Farbwahl ist ausgezeichnet und daher nicht leicht. Doch bei dem Preis können sich die meisten Menschen mehrere davon leisten. Wer keinen Real-Markt in der Nähe hat kann die Kanne online nur geringfügig teurer mit Versand kaufen.
Ich werde die Emsa Samba nun ausgiebig testen und diesen Beitrag wenn die Ergebnisse vorliegen bzw. bei Bedarf erweitern. Zur Zeit ist mein Tee seit fast 2h heiß. Das ist völlig ausreichend. Das Aroma stimmt ebenfalls nach wie vor. Nichts kippt aus oder macht Geräusche wie meine alte Thermoskanne.
Yopi-Nutzer haben übrigens schon drei Testberichte beigetragen. Zur Sicherheit gibt es 5 Jahre Garantie, das ist ca. 10 mal länger als der meiste chinesische Tand hält. Erst kürzlich musste ich einen Thermobecher wegschmeißen der gerade mal ein Paar Monate in Benutzung war. Ich hatte ihn zu Weihnachten geschenkt bekommen.
19.06.2010 · Kommentare deaktiviert für Regal-Erweiterung Plus One von Matthias Ries
Design ist dann am besten wenn einfache Lösungen große Wirkung entfalten. Die Regal-Erweiterung Plus One von Matthias Ries ist ganz großes Design. Es funktioniert wie ein Parasit.
Das Plus One hängt sich an ein bestehendes Regal, gleich welcher Größe und dient als Stauraum für weitere Bücher oder andere Gegenstände.
Der Clou, Plus One wird mit einer Art Bügel befestigt der noch zusätzlich mit bunten Stoffen verkleidet werden kann. Es ist das gleiche Prinzip wie bei Skins oder Themes im Netz.
14.06.2010 · Kommentare deaktiviert für Designer-Tischleuchte Tua von Marco Zito für Foscarini
Tischleuchten gehören zu diesen Produkten denen kaum Design zugetraut wird. Die Form gilt quasi als selbstverständlich. Wie anders und durchdacht ein Tischleuchten-Design aussehen kann beweist hingegen Marco Zito mit seiner Kreation Tua für Foscarini.
Tua steht für „Deine“ und soll eine sehr „intime“ Beziehung zum Benutzer symbolisieren.
Das mag zunächst verwundern, andererseits stehen Tischleuchten ja bekanntermaßen auf Tischen, etwa auf dem Nachttisch am Bett. Oder an anderen Plätzen wo wir Bücher lesen. Zweifellos ist eine Tischleuchte also bedeutend, denn unsere Augen sind ja auf eine sinnvolle Ausleuchtung bzw. Beleuchtung angewiesen.
Die Tischleuchte Tua erreicht die optimale Ausleuchtung durch ihre ungewöhnliche Form
die nicht aus Verspieltheit entstanden ist, sondern aus der Überlegung wie das Licht fällt bzw. gesteuert wird.
Ja, das Licht wird hierbei gesteuert statt sich einfach nur rundherum zu verteilen. Nebenbei sieht diese Designer-Tischleuchte deutlich besser aus als die Standard-Tischlampe deren Form seit 100 Jahren kaum hinterfragt wurde. Schließlich sehen konventionelle Lampen heute noch fast genau so aus wie in der Zeit vor der Elektrizität.
Tua zeigt: Es geht auch anders und gleichzeitig besser.
Das einzige was mich stört ist das etwas ungelenk sich schlängelnde Stromkabel. Ich bin mir sicher das ginge auch eleganter indem das Kabel anders untergebracht wird.
14.06.2010 · Kommentare deaktiviert für Gaudi Chair Stuhl von Designer Bam Geenen
Der Gaudi Chair, betrachtet aus einer rückwärtigen Perspektive sieht gar nicht aus wie ein Stuhl. Das liegt nicht nur an der sehr knapp ausgefallenen Lehne. Auch das aalglatte Design wie aus dem Windkanal ist es nicht.
Die Form dieses Stuhls entspringt auch einer besonderen Technik bei dessen Entwicklung.
Designer Bam Geenen aus Dänemark hat sich da was Besonderes einfallen lassen. Ähnlich wie bereits bei seinem Gaudi Stool wurden hierbei herunterhängende Ketten zum Vorbild genommen wie dieses Video eindrucksvoll vorführt.
Damit ist wirklich so etwas wie eine perfekte natürlich wirkende Gestalt entstanden. Ich bin mal wieder positiv beeindruckt.
Dieser Stuhl ist cool.
So direkt muss ich es ausdrücken. Der Gaudi Chair wird sicherlich ein Klassiker unter den Designer-Stühlen werden.
Der zeitgeist liebtElektroautos, schließlich sind sie die einzige logische Zukunft.
Zwar muss auch dafür gesorgt werden, dass der Strom aus erneuerbaren Energien geliefert wird sonst fällt der Dreck nur anderswo an, aber nicht nur Umweltschützer wissen, dass die Zeiten von Öl vorüber sind. Ölkatastrophen wie der Exxon Valdez in Alaska seinerzeit oder die kürzlich explodierte Bohrplattform von BP unterstreichen dies lediglich.
Ein Elektroauto, das quasi vor der Tür steht kam bisher etwas zu kurz in diesem Blog, der Nissan Leaf.
Nissan ist Vorreiter bei Elektromotoren und arbeitet auch mit Renault zusammen.
Warum ist der Nissan Leaf so erfolgreich? Ich denke weil er Golf-Klasse ist. Die Größe entspricht einem perfekten Kompromiss aus Geräumigkeit und Wendigkeit. In den USA sind solche Autos ja geradezu Kleinwagen von Seltenheitswert, in Europa also vor Allem auch Deutschland wird dieses Modell also umso eher die Massen ansprechen. Leider soll der Leaf erst Ende 2011 bei uns erscheinen. Wenn überhaupt. Deutschland hinkt mal wieder hinterher.
Sein Aussehen dürfte allerdings einem Mainstream-Erfolg des Leaf im Wege stehen.
Zu verspielt und zu wenig aus einem Guss wirkt die Karosserie. Ähnlich aber noch mehr als beim beim Toyota Prius wirken die Kurven eher deplatziert und ich wundere mich mal wieder warum ein Elektroauto nicht einfach gut aussehen kann. Renault macht es möglich. Nissan verbiegt den Leaf an Stellen wo Geradlinigkeit ihm gestanden hätte.
Das iPhone 4 feierte heute Premiere. Ist das iPhone 4 endlich ein richtiges Smartphone?
Lange Jahre war das iPhone nur aufgrund von Gehirnwäsche verkäuflich.
Technisch war das iPhone ein Witz. 2 Megapixel-Kamera, Display-Auflösung wie zuletzt bei 100 Euro Handy-Modellen, all die Einschränkungen die mit einem Apple-Produkt einhergehen (etwa Bindung an iTunes und zunächst auch T-Mobile). Bei Stiftung Warentest schnitt das iPhone zuletzt mit einem schwachen befriedigend weit unten im Testfeld ab.
iPhones kaufen Menschen nicht aus Vernunft sondern aus einem Gefühl der Zugehörigkeit.
In manchen Kreisen gehört man schlicht nicht dazu ohne iPhone. Aber auch so, identifizieren sich Apple und insbesondere iPhone-User derart mit Ihrem Ich-Telefon, dass einem Angst und Bange wird. Daher haben oft bessere iPhone-Alternativen kaum eine Chance. Ihnen fehlt schlicht der religiöse Touch.
Doch nun ist das iPhone 4 da und fast alles war schon vorher raus. Es wird endlich eine Display-Auflösung haben die es ermöglicht Webseiten anzuschauen: 960*640 Pixel sollen es wohl sein. Das wäre noch spürbar mehr als etwa das HTC HD/HD2. Endlich ist eine richtige Kamera mit 5 Megapixel dabei wie bei allen Konkurrenzprodukten schon seit Jahren Standard.
Megapixel sind nicht alles und kein Mensch braucht 12 davon, aber zwei sind einfach zu wenig für vernünftige Bilder. Diese Auflösung reicht einfach noch nicht. Ich hatte mal eine 2 Megapixel-Kamera vor 10 Jahren.
Der Speicher soll auch auf 60 oder 80GB wachsen. Der Speicher bleibt wie gewohnt klein bei 16 und 32GB. Ansonsten habe ich nichts weltbewegendes mitbekommen. Welche „Killer-Features“ hat das iPhone 4 die nicht schon alle anderen haben?
Desweiteren sieht das iPhone endlich moderner aus, das alte iPhone saß schon ganz schön altbacken aus nach über drei Jahren fast ohne Veränderung. Da haben andere schon drei oder mehr völlig unterschiedliche Modelle in der Zeit veröffentlicht. Das iPhone 4 ist mit 9,3 Millimeter geringfügig dünner als vergleichbare Smartphones von LG, etwa mit 11mm das Pop oder das LG GD880 Mini mit 10,6. Ich denke
auch das neue iPhone 4 hat durchaus seine Berechtigung. Für Leute die nicht so viel von Technik verstehen und von allzu viel Auswahl überfordert sind
ist es ideal. Man muss bei iTunes kaufen. Dort wird alles was nackte Haut hat zensiert, es taugt also auch zur Arbeit. Wer ein gigantisches Display will, ob nach Auflösung oder Größe kann auch noch größerer haben, das LG GW990 schafft 1024*600 Pixel, das Dell Streak hat ein 5 Zoll Display mit 800*600 Pixel und wird schon als eher Tablet gehandelt.
Das iPhone 4 werden dennoch vor Allem Apple-Stammkunden kaufen die innerhalb von drei Jahren schon drei iPhones kauften.
Länger halten die wohl eh nicht, denn das Akku ist fest verbaut und wenn es tot ist muss es eingesandt werden. Die Leute die schon so an iTunes etc. hängen, dass sie gar nicht anders können.
Jedenfalls braucht man sich erstmals nicht schämen ein ein iPhone zu kaufen. Für ein Paar Monate wird es halbwegs auf der Höhe der Zeit sein bis alle anderen Apple wieder überholen. auf dem US Markt hat die Android-Nutzung die vom iPhone bereits überholt. Der Stern vom Apple iPhone sinkt, das iPhone 4 kann es vielleicht für ein Paar Monate oder ein Jahr hinauszögern, mehr nicht.
Fazit: Das iPhone ist nach 4 Jahren endlich ein richtiges Smartphone geworden. Vorher war es eher nur nur clever, durch cleveres Marketing an den Mann gebracht.
Soll man sich ein iPhone 4 kaufen? Nun ja, wer einmal ins Apple-System einsteigt der kommt nicht mehr so leicht raus. Alles steckt ja in iTunes. Wer eh schon drin feststeckt und keine andere Wahl hat, der soll zugreifen. Alle anderen sollten auf Android setzen, das offene System der Zukunft.
Die erneute Zwangsehe mit T-Mobile würde mich auf jeden Fall abschrecken.
Neue Tablets, nicht nur das iPad sind zumeist Spielzeug. Sie eignen sich kaum zum echten Arbeiten kosten aber mehr als echte Computer. Das liegt vor Allem an der fehlenden echten Tastatur.
Touchscreens sind sexy aber unpraktisch.
Kein Mensch kann so schnell und effektiv auf einem Bildschirm tippen wie auf echten Tasten. Tablet PCs und vor Allem das iPad sind eher für Zuhause auf der Couch gedacht, wenn kaum etwas getippt wird. Maus-Bewegungen und Klicks sind das vorrangige Mittel Tablets zu steuern.
Doch nun betritt ASUS mit dem Eee Pad die Szene. Es gibt zwei Eee Pad Tablet-Modelle, eins mit 10 Zoll (EP101) und ein mit 12. Nicht zu verwechseln sind diese Tablet-Computer mit dem „ASUS Eee Tablet“, einer Art Ebook-Reader wie es ihn schon etliche gibt.
Die Eee Pads sind sexy wie ein iPad oder sogar noch mehr, sie ähneln eher den Apple Notebooks, sie haben eine vollwertige, quasi einsteckbare Tastatur.
Die Bilder auf Engadget zeigen die vollwertige Notebook-Tastatur. Somit sind die Eee Pads vollwertige Computer die sich zum Arbeiten im Büro oder unterwegs eignen.
Mit 399 Dollar wird der Preis für die Einsteiger-Variante genannt. Dafür kann man einen echten mobilen Computer mit Netbook-Prozessor aka Intel Atom oder gar einen deutlich schnelleren CULV Prozessor (m 12 Zoll Tablet).
Ab Anfang 2011 als in ca. einem halben Jahr sollen die Eee Pads erscheinen. Ich nehme an bis dahin werden sich etliche Tablets auf dem Markt tummeln und daher werden die Preise auch purzeln. Mit 300 – 350 Euro Preis wären die ASUS Eee Pads ein vernünftiges Angebot.
Das iPad ist ja völlig ungeeignet zur sinnvollen Nutzung, hat es ja nicht mal USB oder Multitasking (kann also nur ein Programm auf einmal ausführen wie in der Computer-Steinzeit).
Mit solch einer abnehmbaren Tastatur ist das Eee Pad das erste vernünftige Tablet. Daher dürften die Eee Pads in Zukunft eine Nische zwischen den Netbooks und Notebooks erobern. 10 Stunden angekündigte Akku-Laufzeit sowie freie Wahl zwischen Android und Windows 7 als Betriebssystem werden ebenfalls dazu beitragen.
Es gab ja schon seit Jahren Tablet PCs mit Tastatur aber diese hatten horrende Preise und waren daher nur in Ausnahmefällen sinnvoll. Sexy waren sie fast nie.
Ständig ist die Rede von der Krise der Zeitungen und Zeitschriften alias Print-Presse. Doch nur die „One Size Fits All“-Publikationen stecken wirklich in der Krise. Zeitungen und Zeitschriften die es jedem Recht machen wollen und am Ende nur den kleinsten gemeinsamen Nenner liefern und statt Nachrichten zu bringen nur Angst verbreiten. Die Panikmache wegen der Schweinegrippe ist erst seit Kurzem vorbei.
Erst am Wochenende habe ich eine Ausgabe Tagesspiegel gratis in den Briefkasten gesteckt bekommen. Dieser Print-Spam landete sofort im Müll.
Allerdings schrie mir schon die Schlagzeile auf der ersten Seite zu „159 Tote in Indien beim Flugzeugabsturz“ oder ähnlich. Genau deswegen will Niemand diesen Müll lesen. Es ist eine ungeheure Papierverschwendung. Wer will sich das denn freiwillig Tag für Tag geben? Die schlimmsten Katastrophen und Hiobsbotschaften täglich zum Frühstück? Das treibt doch jeden gesunden Menschen zum Nervenarzt.
„Je schlimmer desto besser“ scheint das Motto bei Tageszeitungen, Wochenzeitungen und Wochenmagazinen zu sein. Deswegen lese ich diese längst nicht mehr.
Stattdessen lese ich einige Nischen-Publikationen. Da bin ich übrigens nicht allein wie Statistiken zeigen. Ausserdem steigt die absolute Zahl der Magazine die teils in Kleinstauflage herausgegeben. Heute möchte ich mich aber mit drei neuen Zeitschriften oder Magazinen widmen die dieser Schwarzmalerei bravourös widerstehen.
Nido
RT/Retrotrend
Business Punk
Alle drei Magazine richten sich zwar an ein bestimmtes Publikum, der Begriff Nische ist aber fast schon zu klein für sie. Von der Nido gibt es bereits 4 Hefte, RT/Retrotrend hat gerade die zweite Ausgabe am Kiosk. Auch vom Business Punk liegt bereits Nummer 2 beim Zeitschriftenhandel. Ich weiß nicht wie es in der Provinz aussieht wo es meist nur BILD und Spiegel gibt aber in Berlin gibts die Nido an jeder Ecke, teils mit großformatigen Plakaten beworben. RT/Retrotrend bzw. Business Punk müssen schon etwas bewusster gesucht werden, aber auch dafür muss kein Mensch extra zur Bahnhofsbuchhandlung gehen.
Alle drei Titel sprechen eine große Zahl von Menschen an, jedoch vor Allem solche die lesen und sich Zeitschriften auch leisten wollen.
Allen drei ist gemeinsam: Sie greifen ein Thema auf, das woanders so, in der Form, nicht behandelt wird. Klar gibt es Magazine für oder über Eltern und auch Design-Magazine gibt es etliche, ebenso wie Wirtschaftsmagazine. Doch die drei schaffen ihre Themen in einen einzigartigen Kontext zu setzen.
Die Nido stammt aus der selben Werkstatt aka Redaktion wie Neon, seinerseits Verlängerung des Stern. Die Geschichte dahinter scheint zu sein: Die Neon-Redaktion ist schlicht älter geworden, hat Kinder bekommen und gemerkt, dass sie nicht mehr eine Bravo für Twens machen können wenn sie selber über 30 sind und statt zu Parties zu gehen Windeln wechseln. Nicht das Neon schlecht wäre, im Gegenteil, das Magazin ist über die Jahre besser geworden.
Trotz dem ganzen Lifestyle-Gehabe, sie haben sich Ernsthaftigkeit und eine seriösen Journalismus bewahrt. Sie gehen auch dahin wo es weh tut. Das tut Nido nun auch, vornehmlich nach Afrika, dafür mit weniger Lifestyle. Die Nido verabschiedet sich auch von Augenschmerzen verursachenden Cover-Farben der Neon und da dürfen auch normal aussehende Menschen aka Eltern drauf. Das war eine große Erleichterung. Bei Nummer 4 ist allerdings schon ein Model zu sehen mit einem Baby. Diesem Mädchen das so dünn ist wie eine Barbie nehme ich nicht ab jemals schwanger gewesen zu sein. Das Baby ist wohl nur ausgeliehen.
Inhaltlich hat die Nido eine ausgewogene Mitte gefunden zwischen langen Reportagen, kurzen Notizen und Artikeln aller Art die irgendwo dazwischen anzusiedeln sind.
Selbst die heutzutage scheinbar obligatorische Modestrecke die sonst eher nervt wirkt weniegr peinlich als woanders. Nido gibt auch offen zu Produkte pushen zu wollen. Die Sponsoren, denn das geht heute über Werbung schon weit hinaus wählen ihre Publikationen ja danach aus ob ihre Anzeige direkt neben dem Beitrag über ihr Produkt steht.
Trotz Allem, Nido ist die ideale Lektüre für moderne Eltern die etwas über den Tellerrand schauen wollen.
In den schlechteren Momenten schafft Nido nur die wohlhabende Berlin Prenzlauer Berg Klientel zu bedienen. In den guten zeigt Nido wie vernünftiger Journalismus heute funktionieren kann. Das Elend muss weder in Gala-Manier völlig ausgeblendet werden noch wie bei der BILD zelebriert, aber lesen sollte einen konkreten Zugewinn bedeuten, ein Mehr an Wissen. Das klappt derzeit noch, trotz Magersucht-Model auf dem Cover.
RT/Retrotrend hat auch ein völlig missglücktes Cover, es sieht aus wie eine Fußballzeitung, dabei steht da nicht wirklich was über Fußball drin. Das Magazin bietet aber einen anderen Zugewinn: Es vermittelt Werte. Retro klingt nach Nostalgie. Die RT/Retrotrend schafft es den Geist vergangener Zeiten auf heute zu übertragen, ohne fehlgeleiteten Konservatismus.
Auch wenn der Spruch „früher war alles besser“ immer zwischen den Zeilen steckt habe ich beim Lesen nie das Gefühl hier werde wahllos glorifiziert.
Es geht RT/Retrotrend nicht darum „von gestern“ zu sein sondern das Gute von früher zu bewahren, seien es Schallplatten aus Vinyl, Fahrräder aus Stahl oder Design von Braun. Letzteres wird ja bekanntlich immer wieder gerne von Apple kopiert.
Immer haben die Artikel eien aktuellen Bezug, ob nun Schalplatten wieder Millionenfach verkauft werden, Fahrräder von früher als Fixies in Handarbeit wieder hergerichtet werden oder eine Ausstellung der arbeiten von Dieter Rahms in Europa unterwegs ist.
Das ist eben der Trend aus dem Namen, es wird eine Brücke zwischen heute und gestren geschlagen. Ein Unterfangen das dem zeitgeist sehr sympathisch ist.
Auch Business Punk versucht Brücken zu schlagen, aber nur im Titel. Der Titel verspricht viel, die wohl interessanteste Zeitschrift zum Thema Wirtschaft seit der Brand Eins. Doch leider ist Business Punk viel mehr Business als Punk. Der Untertitel suggeriert es bereits: „Work hard play hard“.
Hier geht es darum auch in der sog. Freizeit hart an seiner Karriere zu arbeiten, vorzugsweise mit den Kollegen.
Drei der wichtigsten Artikel der aktuelle Ausgabe sind von diesem Leitthema getragen. Heutzutage macht eben nur der Karriere der auch nachts und zu hause mit dem Chef voll einen drauf macht, egal ob beim Saufgelage oder den anderweitig durchwachten Nächten, denn nach der Arbeit ist vor der Arbeit, da bleibt man am besten gleich zusammen, am liebsten in der gemeinsamen WG.
Das ist eh das was heutzutage abverlangt wird. Die sog. Digitale Boheme macht nichts anderes seit Jahren. Interessanter wäre gewesen über die Lebensentwürfe zu lesen die ein wenig mehr Punk sind und dennoch Geld verdienen oder gar das Business machen. Da würden mir gleich 10 Beispiele einfallen. Selbst die Nido hat einen solchen Artikel gebracht über Jemanden der seine Erledigungen an einen virtuellen Assistenten ausgelagert hatte.
Überhaupt könnten alle drei Publikationen sich eine Scheibe von den anderen Neulingen abschneiden.
Denn heutzutage gehören wir allen drei Zielgruppen an. Als Eltern sind wir ständig geschäftlich unterwegs, das Netbook oder Smartphone neben der Schippe und dem Eimer immer dabei. Zudem sehnen wir uns alle nach den einfachen Dingen von früher und versuche diese in unseren hektischen Alltag unterzubringen. Auch die Kinder konfrontieren uns immer wieder mit unserer eigene Kindheit. Doch wer 80h die Woche arbeitet und weiter 40 mit Kollegen feiert, für den bleibt nichts davon übrig.
Der Business Punk hat eine Geschichte die mich richtig gefesselt hat, die über Medienmogul Robert Murdoch und seinen Plan die New York Times zu vernichten. Journalistisch gesehen ein Juwel. Geht doch. Nur eben mehr Punk bitte. Das war eher Business Pop.
Fonic UMTS funkt im O2-Netz. Es gibt den UMTS-Stick zu einem vernünftigen Preis. Doch der Test ergibt: Es funktioniert nicht. Oder es funktioniert nach dem Lotterie-Prinzip. Mal zieht man den Hauptgewinn und dann geht das Netz für 2h ohne Unterbrechung. Ansonsten kostet es vor Allem Nerven.
Ich habe
Fonic UMTS an drei verschiedenen Orten im Berliner Stadtgebiet getestet.
Ich testete mit zwei verschiedenen Notebooks. Einmal mit einem Vista PC und einmal auf Windows XP.
An einem Ort ging das Netz so gut wie gar nicht, es lief 15 Minuten und verabschiedetete sich dann auf Nimmerwiedersehen.
An einem anderen ging es mal, mal nicht, völlig willkürlich.
An einem dritten, ausgerechnet bei mir Zuhause wo ich es nicht brauche ging es fast durchgehend. Allerdings testete ich dort nur eine halbe Stunde.
Natürlich wird für jede 15 Minuten Netzverbindung sowie eine Stunde Ärgernis der volle Tagespreis von 2,50 Euro abgezogen. Irgendwie verstehe ich jetzt das Geschäftsmodell besser.
.
Fonic Netzverbindung Geschwindigkeit bzw. keine Verbindung. Meist ging nur Upload im Schneckentempo.
Wäre die Problem mit der Verbindung alles, könnte man immer noch argumentieren es würde vielleicht andernorts besser gehen.
Aber nein, da hören die Probleme nicht auf. Der Fonic-Stick von Huawei aus China wird mit einem Programm ausgeliefert namens „Mobile Partner“. Dieses regelt alles von der Internet-Verbindung bis zur Guthaben-Aufladung. Es ist zwar recht selbsterklärend und einfach zu bedienen, aber es geht immer wieder kaputt und schaltet sich zudem scheinbar aus.
Ich hatte die Mobile Partner Software einmal installiert nur um beim nächsten Mal wieder eine Neuinstallation machen zu müssen. Dann ging es einmal gut.
Als beim übernächsten Mal Mobile Partner wieder nicht mehr funktionierte, die Verknüpfung lief erneut ins Leere, traute ich meinen Augen nicht und vermutete die Installation würde immer wieder vom Stick statt von der Festplatte laufen. Doch weit gefehlt, das Programm war noch installiert auf der Hard Disk. Wie kann eine Verknüpfung dann einfach nicht mehr gehen? Rätsel über Rätsel.
Ein ähnliches Problem ist das Verschwinden des Programms aus der Taskleiste.
Ich schalte Mobile Partner ein und nach einer Weile verschwindet es wieder. Es versteckt sich irgendwo zwischen etlichen anderen kaum sichtbaren Icons im sog. Tray. Doch warum verschwindet es von sich aus? Ich kenne kein anderes Programm das automatisch nach einer Weile aus der Taskleiste verschwindet.
Wo versteckt sich Mobile Partner?
Fazit:
Das Fonic UMTS funktioniert nicht
so wie es soll und wer von DSL ein stabiles Netz gewöhnt ist der wird damit halb wahnsinnig. Manchmal flackert die Netzverbindung nur regelrecht auf. Es reicht gerade mal um eine Google-Suche ausführen zu können doch beim Klick auf das Ergebnis ist das Netz schon wieder weg.
Wer auf sein Netz angewiesen ist zum Arbeiten der kann mit Fonic UMTS nichts anfangen. Das hat mein Test eindeutig ergeben.
Ich bin ja kein Netzwerk-Spezialist, aber warum bitte schön ist das Netz mal vorhanden und in der nächsten Sekunde komplett weg? Ich gehe ja mit meinem Laptop ins Internet und nicht mit einem Handy. Das heißt ich sitze an der selben Stelle wie eben und habe trotzdem kein Netz und dann wieder doch. Ist das O2 UMTS-Netz vielleicht vom Wetter, Sonneneruptionen oder Gebeten abhängig?
Alles in Allem eine jämmerliche Vorstellung die mich viel Geld, Zeit und Kraft gekostet hat.
Zum Anfang dachte ich noch ich würde vielleicht was falsch machen. Da ich schon einiges an Guthaben aufgeladen hatte wollte ich wenigstens das Ausnutzen. Meine Versuche eine Verbindung ins Netz zu bekommen scheiterten immer wieder.
Wie läuft dann O2 UMTS bzw. Fonic bei Euch? Habt Ihr auch solche Probleme? Oder bin ich der Einzige?
Ich habe übrigens bei der Fonic Service-Hotline für „bis zu 42 Cent pro Minute“ angerufen und die konnten mir gar nicht helfen. Hätte ich gleich aufgegeben und Fonic gar erst versucht zu benutzen gäbe es wenigstens Geld zurück aber da ich den Stick schon ein Paar Wochen hatte wäre das zu spät.
Die Fonic Call Center Agentin meinte er nur, die können eh nichts dafür, ist ja das O2-Netz. Ich solle nach der O2 Netzabdeckung sehen.
O2 wirbt zwar mit 99% Netzabdeckung, das bezieht sich aber auf GSM also normale Handy-Netze.
Schaltet man auf UMTS um ist die Karte der Netzabdeckung plötzlich fast leer. Da dürften nicht mal 20% abgedeckt sein auf den ersten Blick:
Bei anderen UMTS Anbietern sieht es übrigens nicht besser aus. Ich habe mir die Netzbadeckung von
T-Mobile
Vodafone
Versatel
E-Plus
angeschaut. Es sieht überall mau aus. Als nächstes werde ich wohl T-Mobile testen. Die scheinen in Berlin wenigstens über gutes Netz zu verfügen. UMTS ist noch immer am Anfang. Das ist die Wahrheit. Die traurige.
Designer-Stühle sind nach wie vor ganz oben auf der zeitgeist Agenda. Der Adam Chair Stuhl von Jean Paul Marzais aus Frankreich ist hierbei ein mehr als willkommener Anlass ein beliebtes Thema wieder aufzunehmen. Die Betonung liegt dieses mal auf Stuhl denn ein Sessel ist dies wahrlich nicht wie etwa ein Ball Chair.
Nicht alles wo Chair drauf steht ist auch ein Stuhl.
Beim Adam Chair, der übrigens nicht verwandt ist mit dem Adam Tablet, handelt es sich aber um einen astreinen Stuhl. Zudem ist das in schwarz, weiß, rot, gelb, grün und grau hergestellte Sitzmöbel angenehm minimalistisch.
Die Form spricht für sich, der Stuhl wirkt geradezu fragil aber er besteht aus „Synthetik“ und Fiberglas (nicht etwa einfachen Plastik) was ihn trotzdem steif genug zum sitzen macht. Die Füße sind aus Stahldrahtseil.
Jean Paul Marzais ist ja eher für seine Lampen bekannt, Möbel hat er noch kaum entworfen.
Ich konnte nur noch einen Tisch finden. Dafür ist sein Erstling von Stuhl aber wirklich gelungen.
Die Sitzhöhe des Adam beträgt 32 cm, die Höhe mit Lehne 93 cm. Der Stuhl ist 77 cm breit und 84 cm tief. Über das Gewicht steht nichts auf der Website des Designers. Auch Shops wo es das Adam Chair zu kaufen gebe sind nicht verzeichnet, lediglich drei „Agenten“ in Frankreich, Spanien und Kanada.
Das dürfte sich bald ändern denke ich , denn der Adam Stuhl ist hat auf Anhieb das Zeug zum Klassiker.
Der Preis beträgt hier 1072 Euro. Solch ein Designer-Stuhl hat eben seinen Wert.
Der iPad Preis für Deutschland war bis zuletzt unklar wegen der Unsicherheit bezüglich der GEMA-Abgabe von rund 15 Euro. Nun wurden die iPads unter 40GB als nicht GEMA-pflichtig eingeordnet während die mit dem größeren Speicher doch etwas mehr kosten.
So wird es das billigste iPad mit 16GB und one 3G aka UMTS für 499 Euro zu kaufen geben.
Apple gibt die GEMA-Kosten ganz selbstverständlich an die Käufer weiter.
Auch die Umrechnung von 1 Dollar = 1 Euro verwundert. Kennt Apple keine Wechselkurse? Das erinnert mich irgendwie an die DDR wo Ostmark gegen D-Mark 1 zu 1 getauscht wurden ungeachtet des wahren Wertes der jeweiligen Währung.
Umgerechnet nach aktuellen Kurs wäre 499 Dollar gerade mal 393,66 Euro. Warum müssen Deutsche über 100 Euro mehr zahlen als Amerikaner?
Wir in Deutschland sind Käufer zweiter Klasse. Nicht nur müssen wir länger auf Apple-Produkte warten, auch müssen wir mehr dafür bezahlen.
Dabei werden die iPads eh in China hergestellt, nicht etwa in den USA.
Kostet der Transport aus China nach Deutschland mehr als in die USA? Ich glaube kaum. Apple manipuliert den Markt und somit auch die Preise wie es beliebt. Wer dumm genug ist 100 Euro mehr zu zahlen ist also selber schuld.
Doch Apple-Käufer schauen eh nicht auf die Preise. Nicht mal auf die Ausstattung oder Testberichte die besagen, dass das iPad nichts taugt. Die wenigsten ziehen die vielen guten Alternativen in Betracht.
Der Preis ist egal denn auf dem häuslichen Altar muss ein Apple-Produkt stehen.
Alles andere wäre Götzenanbetung. Nun hat Prophet Jobs auch unser Flehen erhört und und wird uns iPads kaufen lassen.
Das iPad kostet 499, 599 und 714 Euro jeweils it 16, 32 und 64GB. Der Preis für für die 3G version also die mit UMTS bzw. schnellen Internet erhöht sich noch einmal um 100 Euro. Ganz zu schweigen von den monatlichen UMTS Gebühren um die 30 Euro per Flatrate.
Demnächst auf zeitgeist: Die 12 besten iPad Alternativen. Bis dahin schon mal
ansehen. Das sind wenigstens richtige Computer. Das iPad kann nicht mal zwei Programme auf einmal laufen lassen. Wer als ins Internet will und dabei Musik hören: Fehlanzeige.
Jedes Netbook zum halben Preis kann mehr. Anbeten wird es aber keine/r.
Übrigens, wer sich wundert: Die Preise und das Datum ab wann es das iPad in Deutschland gibt haben sich mehrfach zu unseren Ungunsten verändert. Die meisten Artikel bei Google zu dem Thema sind veraltet.
Das Nokia N97 ist zwar offiziell noch das beste Handy, Stiftung Warentest nach, aber die Finnen haben nicht genug. Sie haben schon das nächste Flaggschiff vorgestellt: Es ist das Nokia N8. Es wartet auf mit einigen der typischen Merkmale der heutigen Smartphone-Boliden, etwa einer Kamera mit 12 Megapixel.
Vor Allem aber besticht das ne Nokia N8 Smartphone mit Eleganz.
Es gibt Farben und eine Form die nicht Langeweile verbreitet sondern auch das jüngere Publikum ansprechen würde. Selbst das Werbevideo, das über die Social Media Kanäle kolportiert wird ist angenehm erfrischend.
Natürlich sollten wir auch das Betriebssystem benennen. Es ist erstmals Symbian 3, die neue Version des mit beliebtesten OS.
Einiges ist allerdings nicht ganz auf der Höhe. Das Display hat zwar eine höhere Auflösung als das iPhone aber ist deutlich kleiner als bei vielen anderen Konkurrenten von Samsung oder HTC.
Nun, ja ich werde nicht noch einmal alles zusammenfassen, sondern auf andere Quellen verlinken.
Hier sind die Nokia N8 Ressourcen die es lohnt zu lesen und weil es so schön passt gibt es 8 davon:
Das N8 hat gute Chancen das LG Pop für Anspruchsvolle zu werden. Außer natürlich das iPhone 4 ist endlich konkurrenzfähig. Bislang wurde es eher aus Design und religiösen Gründen erworben. Wenn beim Nokia N8 nicht nur Design, sondern auch die Bedienung und der Preis stimmen wird es dem iPhone-Fetisch weitere Marktanteile abjagen können.
Doch das werden demnächst die Testberichte zeigen. Bislang ist nur von einem russischen Test die Rede der angeblich ganz schlecht ausfiel aber diesen kann ich nicht ernst nehmen. Das Gerät wurde wohl von Nokia nicht offiziell freigegeben für den Test. Es war dann wohl eher ein unfertiger Prototyp der durchgesickert ist.
Ob es technisch besser ist als das N97 und damit das beste Nokia Smartphone, da bin ich mir noch nicht so sicher.
Wenn es um Stühle und Sessel geht ist der zeitgeist ein Liebhaber sowohl zeitgenössischer Designer-Stücke als auch legendärer Klassiker der Moderne wie etwa dem Eames Lounge Chair.
Heute möchte ich einen ähnlich historischen Sessel zum Thema machen: Den Ball Chair von Eero Aarnio.
Dieses im Original unter der Marke Adelta hergestellte Stück Geschichte des modernen Designs besticht auch fast 50 Jahre nach dessen Erscheinung. Ja 1962 wurde der Ball Chair Sessel von Aarnio gestaltet und schließlich 1966 auf der internationalen Möbelmesse in Köln vorgestellt. Der Ball Chair besteht aus Fiberglass und war damals eine Sensation. Er sollte zum Vorbild für eine ganze Reihe von Fiberglas-Möbeln werden.
Kenner sind bis heute gewillt Preise um die 6000 Euro [Partner-Link] für den Ball Chair zu bezahlen.
Wie immer bei solchen Designer-Möbeln geht es aber nicht nur ums Aussehen sondern um Qualität und Geldanlage. Denn selbst gebraucht erzielen solche Sessel wie auch beim Eames noch erstaunliche Preise.
Wer in Zeiten wertloser Immobilien und Aktien auf etwas handfestes setzt investiert in Design.
Erst Ende 2007 Anfang 2008 gab es eine große Retrospektive mit Werken von Aarnio Eero in Berlin.
Der Renault Fluence Z.E. (Zero Emmissions/Null Emissionen) ist ja mein Favorit wenn es um umweltfreundliche Elektroautos geht. Einfach schon deshalb weil es eins der wenigen ist die ein Stufenheck haben und wie ein richtiges Auto aussehen.
Nun ist der Fluence fertig. Vom Aussehen zumindest. Das heißt das endgültige Design steht fest. Es sieht nicht ganz so cool aus wie der letzte Entwurf aber dafür umso vernünftiger.
Mit dem aktuellen Fluence dürfte Renault die Mittelklasse um die 30 bis 40 anvisieren.
Ich finde den französischen Elektrowagen immer noch gut. Der Wandel zur etwas konservativeren Form war so auch viel deutlicher beim Chevy Volt zu sehen der sich vom futuristischen Entwurf zur klassischen Limousine wandelte. Der Opel Ampera, sein Zwilling, sieht da noch etwas schräger aus, wobei mir das beim da nicht besonders zusagt.
Zurück zum Renault:
Der Fluence Z.E. wird für den Sommer 2011 angekündigt. Vor Allem lässt er sich bereits vorbestellen!
Die Daten etc. habe ich schon beim letzten Mal besprochen. Noch mehr steht jetzt auf der Renault Z.E. Website wo auch weitere Elektroautos gezeigt werden. Renault plant ja eine ganz Reihe von PKWs mit Elektroantrieb.
Nun den, viel Glück! hoffen wird das das Klima solange durchhält und der Strom für die ganzen Autos aus erneuerbaren Energien stammen wird. Wer auf Nummer sicher gehen will setzt af ein Solarauto.
Der zeitgeist hat ja ein Faible für Designer-Uhren aller Art und heute, nach zu langer Abstinenz, wird er ihm erneut frönen. Die Moonwatch von The Emotion Lab ist ein ganz besonderes Schmankerl für Liebhaber von Designer-Armbanduhren.
Es ist eine Art Mond-Uhr.
Sie zeigt, soweit ich verstehe, die Mondphasen an, nicht nur die Zeit also. Wie wir alle wissen hat der Mond enormen Einfluss auf uns, auch wenn viele das nicht wahrhaben wollen und dergleichen eher in die Esoterik-Ecke schieben.
Doch nicht nur Vollmond und Gezeiten beeinflussen uns direkt und spürbar, der Mond zieht eine ganze Reihe von „Nebenwirkungen“ hinter sich. Ganz zu schweigen von den romantischen Aspekten des Mondes.
Die Moonwatch zeigt jedenfalls an wann der Mond in der richtigen Verfassung für einen nächtlichen Spaziergang zu zweit ist.
Die Star Wars Poster von Justin Van Genderen sind so abstrakt wie nur möglich und trotzdem so konkret, dass sie die Orte oder eher fiktiven Planeten-Systeme aus Star Wars die sie zeigen wiedererkennbar machen.
Eine reife Leistung wie ich finde und das sage ich nicht nur als Star Wars Fan. Das minimalistische Design spricht mich auch so an.
Auf Flickr gibt es die ganze Reihe, auf Behance die besten Bilder in groß. Bei Imagekind lassen sich die Poster bestellen.
Es funktioniert! Das war mein erster Gedanke als ich den Dyson Air Multplier zum Test einschaltete. Denn irgendwie ist es wie ein Auto ohne Räder oder ein Flugzeug ohne Flügel. Oder eben ein Ventilator ohne Flügel.
Dyson hat mir freundlicherweise diesen ersten Ventilator ohne Blätter oder „Rotorflügel“ wie Dyson selbst schreibt zum testen geschickt.
Der Tischventilator besticht nicht nur durch sein Aussehen. Der Air Multiplier
muss nicht umständlich gereinigt werden
die Stärke des Luftzugs kann stufenlos eingestellt werden per Drehregler
und dank fehlender Rotoren ist es auch sicherer
Trotzdem warnt Dyson davor den Ventilator in Kinderhände zu geben. Ich vermute mal um ihn nicht zu beschädigen. Denn irgendwie ist es nahe liegend zumindest seine Hand durchzustecken um zu sehen ob da wirklich nichts ist. Mit dem Kopf würde ich das allerdings nicht mehr versuchen. Ein Kind vielleicht schon. Näheres Hinsehen genügt.
Angeblich ist der Air Multiplier 3,12 kg schwer. Das ist wohl fast ausschließlich dem Unterbau bzw. Standfuß aka „Basiseinheit“ zuzuschreiben. Der Luftring ist sehr leicht, wirkt fast etwas zerbrechlich. Er hat einen Durchmesser von 30 cm und soll laut Anleitung nicht zum Tragen benutzt werden. Das Zusammenstecken der beiden Teile geht kinderleicht vonstatten. Die Aufkleber die das unterstützen sind auf dem Bild oben noch zu sehen.
Der Air Multiplier besteht aus Kunststoff in silber bzw. grau. Das ist ein wenig langweiliger als auf dem Bild in meinem ersten Beitrag, da frischte eine Prise blau den Eindruck etwas auf.
Der Luftstrom wird durch eine sehr dünne Spalte im Ring heraus befördert und quasi verteilt denn wir spüren ihn nicht nur am Rand sondern überall sobald wir einige Zentimeter vom Ventilator entfernt sind. Es ist eine Art Gebläse.
Bei niedriger Einstellung ist der Air Multplier im Test teils lauter als bei höherer Luftstärke. Die Luft scheint dann schneller zu strömen und das ganze wird etwas leiser um dann wieder lauter als zu Anfang zu werden. Bei höchster Einstellung staunte ich schon ein wenig denn immer ist man versucht zu hinterfragen warum es überhaupt funktioniert.
Der Ventilator hat drei Knöpfe:
Den Einschaltknopf
den Luftstrom-Drehregler
und einen dritten Knopf der den Ventilator sich nach links und rechts drehen lässt.
Das kennen wir zwar von herkömmlichen Ventilatoren aber hierbei sieht es verwunderlich aus wie von Geisterhand eben.
Das Geräusch ist eine Art rauschen statt des Ventilator typischen Surrens. Auf Dauer könnte es schon störend wirken aber sicherlich weniger störend als das besagte Surren.
Ob der Luftstrom spürbar kühlt kann ich derzeit nicht sagen denn es ist noch nicht warm genug dafür.
Wer sich bei Dyson registriert erhält wohl 2 Jahre Garantie auf den Air Multiplier. Ich will doch hoffen, dass er länger hält.
Wie auch immer, ich bin recht beeindruckt, wir haben zwar keine fliegenden Autos aber immerhin Ventilatoren ohne Flügel. Ich bin noch auf den Preis gespannt. 100 bis 150 Euro fände ich super. 200 gerade noch akzeptabel. Über 250 würde ich eher was anderes für das gleiche Geld kaufen. Trotz aller Liebe.
Update: Den Dyson Air Multiplier kann man nun bei Connox kaufen zu einem Preis von 299 Euro [Partner-Link]. Das ist für einen Ventilator etwas teuer aber für ein Design-Objekt doch recht günstig. Connox bietet ja auch Sessel für 6000 Euro an.
Amtek iTablet von Dezember 2007. USB Buchsen hatte es schon damals.
Die Firma X2 aus Großbritannien will noch im April das iTablet auf den Markt bringen. Dieses bzw. ein sehr ähnliches iTablet gibt es allerdings schon seit 2007 vom Amtek. Das ist nicht unbedingt ein Nachteil.
Das iPhone gibt es auch schon seit Jahren in fast unveränderter Form und wird von Foxconn in China hergestellt. Offenbar wird X2 auch von Amtek beliefert werden.
2007 war das Amtek iTablet noch ein Luxus zu einem sehr hohen Preis.
Der X2 iTablet Windows Tablet PC wird sich hingegen wohl eher an den technisch verwandten CULV Notebooks richten bzw. in Konkurrenz zu iPad, Adam Tablet PC und co. treten wollen. Ich erwarte also statt 1500 bis 2000 Euro eher 500 bis 700 Euro.
Wer sich die Ausstattung des Original iTablet anschaut erkennt, dass das Apple iPad schon damals veraltet war, 2 Jahre vor der Premiere.
Auch heute liest sich die Liste der letzten Version des Amtek iTablet wie ein ideal. Während das iPad nicht mal einen USB-Anschluss hat bringt das iTablet gleich 4 davon.
Vor Allem ist das iTablet größer, es hat einen 12 Zoll Monitor. Das Display hat zwar nur eine Auflösung von 1024*768 aber ist dank der höheren Diagonale eher wie ein 12 Zoll Subnotebook nutzbar während das iPad ein so seltenes und seltsames Format hat, dass Webseiten eigens dafür optimiert werden müssen und nicht suboptimal darauf zu wirken.
Beim iTablet ob von X2 oder Amtek handelt es sich um einen vollwertigen Windows PC. Das iPad hingegen kann nicht mal Multitasking also zwei Programme auf einmal laufen lassen.
Zudem lässt sich auch Linux nutzen. Es wird sowohl Windows 7 als auch Windows XP Tablet Edition unterstützt. Viele andere iPad Alternativen setzten hingegen auf das Android Betriebssystem von Google. Dieses ist immerhin Open Source im Gegensatz zu Windows und dem Mac OS das auf dem iPad läuft. aber wie gesagt, Linux soll auch laufen auf dem iTablet.
Die 12 Zoll Variante T201 bei Amtek ist allerdings mit 2,3 kg recht schwer. Es wird auch eine 10 Zoll Version T200 geben mit „ULV“ Prozessor die eher an Netbooks angelegt ist. Allerdings wird bei beiden Tablets die Laufzeit mit 4h angegeben. Immerhin lässt sich das Akku eigenhändig entfernen. Beim Apple iPad ist das nicht der Fall, da wird gleich das Gerät ersetzt.
Fazit: Das iTablet ist in der 12 Zoll Variante größer, bietet an sich mehr doch läuft kürzer als das iPad. Andere Tablet PC sind daher teilweise bessere iPad Alternativen:
Leider ist aber unklar ob das iTablet Multitouch unterstützt oder nur Ein-Finger-Bedienung . Auf Wunsch (gegen Aufpreis?) gibt es wohl Multitouch. Auch ob der Bildschirm spiegelnd oder matt ist geht aus den Informationen nicht hervor.
Ich habe X2 kontaktiert und um ein iTablet zum testen gebeten.
Wenns klappt gibt es hier bald einen iTablet Testbericht zu lesen. Also am besten das Blog abonnieren oder bookmarken.
Bilder vom T200 und T201 gibt es hier und hier. Allerdings ist deren Qualität geradezu beängstigend. Hoffen wird, das das Tablet selbst nicht so schlampig gebaut wird wie diese Galerie.