

Das Samsung Google-Handy i7500 (nicht etwa l7500) ist da! Smartphones ignoriere ich ja zuletzt meist. Nur die besten oder innovativsten werden noch erwähnt. Bislang gab es ganze 2 ernst zu nehmende Android betriebene Google Handy-Modelle auf dem Markt: Das G1 und das HTC Magic.
Das von Google entwickelte Open Source Betriebssystem ist ja die Hoffnung auf eine würdige Alternative vor Allem zum schrecklich proprietären iPhone bei dem fast alles verboten ist was nicht von Apple stammt und dem oft unzulänglichen Windows Mobile.
Auch Symbian, BlackBerry und Palm OS konkurrieren mit dem Google Android OS.
Leider waren sowohl das G1 von T-Mobile als auch das HTC Magic von Vodafone eher enttäuschend. Viele warteten deswegen auf andere Handy-Hersteller denn fast alle hatten schon Android-Modelle angekündigt.
Samsung war einer der ersten und ist nach HTC (beide G1 und Magic stammen ja von HTC) somit der zweite der ein Google-Smartphone auf den Markt bringt. Ist das i7500 besser als das G1 und das Magic?
Ich bin ja nicht per se ein Freund von Samsung, inbesondere das Omnia (nicht aber das Omnia HD) war eines meiner Lieblings-Prügelknaben. Doch nun zeigt Samsung das i7500 und ist nicht zu verachtende Konkurrenz.
- Die Display-Auflösung liegt wie beim G1 und Magic im Mittelfeld mit 320*480 Pixel. Allerdings hat das Samsung-Modell ein modernes AMOLED-Display.
- Die eingebaute Kamera des i7500 verfügt über eine größere Auflösung: 5 Megapixel statt 3,2 (Magic) bzw. 3,1 (G1). Das muss allerdings nichts heißen, eine größere Auflösung bedeutet nicht automatisch besser Bilder.
- Das Design des i7500 ist altbacken. Da ist ist selbst das etwa billig wirkende Plastik des G1 vertretbar. Das Magic gewinnt hierbei.
Die offensichtlichen Pro und Contras halten sich also die Waage. Es wird sich in Tests zeigen müssen ob die
- Verbindungsqualität
- Internet-Tauglichkeit
- Akkulaufzeit
- Bedienfreundlichkeit
- Bildqualität
den Ausschlag geben. Bis dahin ist die Wahl ob Google-Handy von Samsung – ab Juni für ca. 300 Euro exklusiv bei O2, von T-Mobile (G1) oder Vodafone (HTC Magic) eine Ansichtssache.
Smartphones



Als ich das letzte Mal ein transparentes Designer-Handy vorstellte war ich begeistert über die Klarheit der Linienführung die derzeit leider noch etwas futuristisch anmutet.
Wenig später zeigte der Designer Mac Funamizu gleich zwei weitere Entwürfe von einem transparenten Handy namens Glassy Glassy. Eins davon schmeichelt dem Auge noch mehr.
Dank der OLED Technologie wurden seine Entwürfe von faltbaren Handys bereits so ähnlich von Kyocera verwirklicht.
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Nicht nur der zeitgeist steht auf LEGO. Auch USB ist Kult seit eh und je.
Ein Münchener kombiniert beides und vertreibt in Deutschland und weltweit selbst gefertigte LEGO USB-Elemente die scheinbar auch funktionieren also mehr sind als Spielzeug.
- US-Speicher
- USB-Hub
- USB-Bluetooth Adapter
sogar eine LEGO Webcam bietet er an.
Die Idee LEGO mit USB zu verbinden ist super zeitgemäß, ich würde mich nicht wundern wenn das bald industriell produziert würde.
Via Meinungs-Blog.
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23.04.2009 · Kommentare deaktiviert für Billig-Laptop emachines E520-581G16MI von Acer: Zu schwach



Das emachines E520-581G16MI ist derzeit scheinbar überall im Angebot als Billig-Laptop für Einsteiger. Ob in der MediaMarkt-Werbung, OTTO (im Technik-News Prospekt) oder im No-Name Online-Shop – überall gibts das emachines e520 Notebook für knapp unter 400 Euro zu kaufen. Doch ist der Preis wirklich so heiß?
Das Laptop ist nicht wirklich billig wenn wir uns die Austattung ansehen. Zudem:
Wenn selbst eine Firma wie Acer deren Marke eh etwas schwach ist (es ist eine Billig-Marke bei Laptops) sich schon für ein Produkt schämt (es steht nicht mal drauf, eben nur emachines) dann ist da was faul.
Verglichen mit dem HP Compaq 6735s Einsteiger-Notebook zum gleichen Preis das ich zuletzt testete ist das emachines E520-581G16MI von vornherein unterlegen: Es hat nicht genügend Arbeitsspeicher und ist damit zu schwach um mit Vista angemessen zu laufen, nur 1024 MB RAM. Das ist derzeit nicht mehr zeitgemäß.
Das HP Compaq 6735s hat doppelt soviel RAM. Zudem ist das HP Notebook auch mit stärkeren Konfiguration verfügbar und dementsprechend ist sowohl der Monitor als auch die Tastatur hochwertiger als in dieser Preisklasse. Das Hewlett Packard-Laptop ist schlicht kein Billig-Laptop trotz des Preises. Was lernen wir daraus?
Billig muss nicht billig im Sinne von schlecht sein.
Meine Empfehlung ist das HP-Modell das es etwa bei Cyberport gibt. Dort habe ich es auch gekauft.
Das HP-Laptop
- hat Webcam
- Bluetooth
- es wiegt es auch 300 Gramm weniger
- hat eine um eine Stunde längere Akku-Laufzeit
- 4 statt nur 2 USB-Anschlüsse.
Da liegen also Welten dazwischen. Das emachines E520-581G16MI wäre eine sinnvolle Anschaffung für weit unter 350 Euro.
Es ist zudem keinerlei Test oder Review über das emachines-Laptop zu finden, nur auf Englisch hat CNET kurz was geschrieben.
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22.04.2009 · Kommentare deaktiviert für HYmini-Alternative K3 Solar/Wind-Ladegerät

Mit dem K3 Solar/Wind-Ladegerät erscheint im Juni eine HYmini-Alternative. Es gibt Vorteile sowie Nachteile gegenüber dem HYmini. So besteht das K3-Ladegerät aus Solarzelle und Windrad in Einem. Beim HYmini sind beide getrennt was etwas ungelenk daherkommt.
Das K3 hat dafür keine Kurbel und sieht weniger futuristisch aus. Beide Ladegeräte reklamieren für sich universale Stromerzeuger für allerlei elektronische Gadgets zu sein.
Um ehrlich zu sein:
In Notsituationen würde ich gern meinen Strom schnellstens ankurbeln wollen. Im Alltag finde ich den K3 weitaus praktischer denn man benötigt nicht gleich ein halbes Set sondern trägt ein einziges Ladegerät in der Jackentasche.
Je nach Anwendung ist ist also die Entscheidung zu treffen. Schade auch, dass beide Ladegeräte anders als das Pullight Dynamo keine Option zum Aufziehen haben. Doch letzteres wird derzeit noch nicht produziert.
Via Inhabitat.
grün



Ein neues Samsung Netbook? Neue Netbooks reißen mich in ihrer unüberschaubaren Vielfalt oder eher Gleichheit, denn sie unterscheiden sich kaum mehr voneinander, nicht mehr vom Hocker. Nur noch ganz ganz selten. Beim N310 Samsung Netbook blieb ein nachhaltiger Eindruck. Zwar wollte ich ihn zunächst ebenso übergehen denn technisch ist das keine Innovation aber die Form oder eher gesagt die Farbe sind es.
Das neue Samsung Netbook N310 ist rund und bunt, die Ecken sind elegant abgerundet und die Farben sind nicht nur das langweilige schwarz, silber oder das Netbook-weiß. Es ist türkis, blau (marine), rostrot.
Warum das wichtig ist? Naja, das Netbook ist kein ernst zunehmendes Arbeitsgerät. Es ist vor Allem ein Lifestyle-Produkt, ein modisches Accessoire. Wie stehts dann mit den Werten? Der Austattung, Qualität und Permormance? Das erste Samsung Netbook war das NC10. Es wurde fast einhellig zum besten Netbook gekürt. Selten einig war sich nicht nur die Presse vom Fach. Die längste Akkulaufzeit, die beste Tastatur etc. wurden ihm bescheinigt.
Schafft es Samsung nun mit dem N310 den anderen Netbooks zu zeigen, dass Lifestyle und solide Eigenschaften einhergehen?
Auf den ersten Blick scheint es leider: Nicht ganz. Die Akkulaufzeit fällt schon mal geringer aus als beim Netbook-Primus NC10. 5 Stunden sollen es wohl sein. Immer noch mehr als bei vielen anderen Mini-Notebooks die derzeit zu kaufen sind. Aber deutlich weniger als das NC10. Diese vermochte bis zu 8h schaffen.
Im Test waren es zwar etwas weniger aber es reicht immer zum besten Platz. Inzwischen setzen aber etliche Netbooks auf lange Laufzeit. Immerhin gibt es gegen Aufpreis beim N310 einen 6 Zellen Akku der angeblich bis zu 11 Stunden schafft.
Auf jeden Fall fällt das optisch N310 auf, nicht nur unter den inzwischen etlichen Samsung Netbooks. Immerhin wurde mit Naoto Fukasawa ein recht namhafter Designer mit der Gestaltung beauftragt. Dieser setzte nicht nur auf Aussehen. Das Gehäuse besticht durch Stabilität und Kratzfestigkeit. Die Tastatur ist bestmöglich keimfrei.
Mehr zum N310:
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Bereits 2005 hat das Projekt dialog05 auf spielerisch-künstlerische Weise das Thema USB Gadgets aufgenommen. Das gelang so gut und zeitlos, dass einige Gadget-Blogs die USB-Krawatte neu wieder entdeckten und als aktuelles Gadget präsentieren.
dialog05 hat neben der tatsächlich an der Grenze des Sinnvollen und Lustigen befindlichen USB Krawatte, den USB Trauringen oder auch einer bizarren USB Uhr (3 Minuten = 40 Sekunden!) ebenso auf komplette Persiflage gesetzt, wie etwa eindeutig die USB Spritze zeigt.
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17.04.2009 · Kommentare deaktiviert für Dynamo-Schaukelstuhl Design von Novague
Die Designer von Novague haben sich was sehr nahe liegendes und doch noch nicht dagewesenes ausgegacht: Einen Schaukelstul mit Dynamo namens Move Your Energy der die Energie des Schaukelns umwandelt. Quasi wie beim Fahrrad-Licht. Ideal für die Senioren 2.0



Der zeitgeist liebt ja allerlei verrückte Stühle die Design-Klassiker sind und lässt sich nicht mehr so leicht überraschen. Doch dieser Schaukelstuhl hat mich dann doch vom Hocker gerissen!
Via dezeen.
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Case Modding also quasi das Tunen von Rechner-Gehäusen ist eine Subkultur die den zeitgeist bislang kalt ließ. Bis zu diesem Case Mod in Form von einem scheinbar fahrbaren Bulldozer.




Mehr Detail-Bilder vom Bulldozer Case Mod von Megalex hat TechPowerUp.
cool




Seit es Galaxy 7 hieß war ich ein Fan des ASUS P835 Smartphones. Zwischenzeitlich schien es ja, es würde gar nicht mehr erscheinen. Doch zuletzt hat ASUS Bilder des ASUS P835 veröffentlicht und auch die Spezifikationen geklärt.
Neben der gängigen Austattung im Touchscreen-Spitzensegment die auf der Höhe der Zeit ist, verfügt das P835 über eine einzigartige WLAN-Lösung:
Das WLAN des ASUS P835 lässt sich mit bis zu 10 Geräten teilen. Auf den ersten Blick eine unnütze oder überflüssige Errungenschaft aber beim genaueren Hinsehen stecken dahinter ungeahnte Möglichkeiten, vom Netzwerk bis zum „sozialen Telefon“.
Das Windows Mobile 6.1 hat von ASUS eine zusätzliche Oberfläche verpasst bekommen aber ein Bild das im Netzt herumgeistert zeigt das ASUS Smartphone mit einem Stylus-Stift der auf eine Windows-typische unzureichende Touch-Unterstützung. Hoffen wir das beste.
Nun ja, der zeitgeist ist ja ein Fan großer Internet-tauglicher Bildschirm-Auflösungen und hier liegt eindeutig die Stärke des P835 von ASUS. Nur das Sony XPERIA und das HTC HD verfügen derzeit über ein ein Display mit 800*480 Pixel-Auflösung.
Ich vermute allerdings, dass auch einige der neuen Acer Smartphones da mithalten werden.
Smartphones




Loremo, visionäres Elektroauto: Quelle und weitere Bilder
Wer Tesla sagt sollte Loremo nicht verschweigen. Das visionäre Loremo-Projekt aus Deutschland hat zum Ziel ein vollwertiges Elektroauto günstig genug zu produzieren um für den Massenmarkt tauglich zu sein.
Loremo ist dabei getragen von Enthusiasmus und Innovation und ähnlich wie Tesla ebenfalls jenseits von der etablierten Autoindustrie wo mit wenigen Ausnahmen seit Jahren Spätzünder, Öl-Lobby und Bankrotteure zu regieren scheinen.
Vom Prinzip her sind ja heutige Autos gleich mit denen um im 19. Jahrhundert. Der primitive Verbrennungsmotor wurde lediglich verbessert über ein Jahrhundert hinweg. Das ist so als würden wir immer noch mit Dampfloks oder Propeller-Flugzeugen fliegen.
Loremo steht für low resistance mobile, also ein Fahrzeug des geringen Widerstandes direkt übersetzt. Das meint nicht nur den Luftwiderstand (Cw-Wert 0,2) der ebenfalls ein Augenmerk ist aber auch Gewicht und natürlich wie beim Elektroauto nicht anders zu erwarten die Umweltfreundlichkeit.
Es wird neben der Version mit Elektroantrieb auch eine Hybrid-Version und einen ebenso sehr sparsamen Diesel geben. Der Verbrauch soll zwischen 0,6 und 2 Liter liegen! Der Clou ist zudem der zu erwartende Preis: Zwischen 10 und 15 Tausend Euro sollen es sein. Wann? 2009 schon!
Einziges Manko ist das Platzangebot. Es ist ein Zweisitzer streng genommen. Hinten haben lediglich Kinder (2) oder aber Gepäck Platz. Damit ist der Loremo kein richtiger „Volkswagen“ aber immerhin das coole Trend-Auto für die junge Familie.
Na gut, da wäre noch etwas:
Das Einsteigen dürfte einige stolpern lassen. Es ist sagen wir mal nicht gerade Behinderten-gerecht. Da muss noch nachgebessert werden.
Wer schön und günstig fahren will muss aber auch ein wenig leiden. Der zeitgeist ist natürlich nicht der erste der über den Loremo schreibt. Ich habe die besten Berichte und Links hier versammelt:
- Loremo-Homepage (Bilder)
- Einsteigen: Loremo-Einstieg im Minirock auf Video
- Loremo-Blog
- Loremo: 0,6 Liter auf 100 km » neuerdings.com
- Sparwunder Loremo: Leicht und luftig – SPIEGEL ONLINE
- Loremo LS – Der neue Leicht-Sinn – Auto & Mobil – sueddeutsche.de
- Autoprojekt Loremo: Ehrgeizige Badewanne – manager-magazin.de
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Ausgefallene Designer-Uhren aller Art sind ja unlängst ein Steckenpferd vom zeitgeist. Schließlich spiegeln sie ja auch den Geist der Zeit wider. So konnte ich nicht der Uni von Takemura Ori (nicht zu verwechseln mit einer Hochschule) widerstehen. Es ist eine Armbanduhr mit einem ganz besonderen Design-Gimmick:
Die Uni wandelt ihr Interface oder einfacher gesagt ihr Aussehen, das der Anzeige um ganz genau zu sein.
Die verschiedenen Arten die Zeit anzuzeigen zeugen zusätzlich von durchaus origineller Kreativität. So etwas ist schon einzigartig, zumindest habe ich es in der Form noch nicht gesehen.
Das Konzept der Uni ähnelt zwar dem der TIWE aber bei der Uni gibt es wohl etliche Varianten der Darstellung.
Mehr Designer-Armbanduhren gibt es beim zeitgeist-Partner Connox zu kaufen [Partner-Link].
Via DVICE.
cool · Design

Wenn es ein Möbelstück gibt das die Moderne verkörpert dann ist es das Eames Lounge Chair, am besten in Verbindung mit dem Ottoman Hocker der eher als dazugehörige Ablage für die Füße dient.
Neulich wies der zeitgeist darauf in es würde sich lohnen in Designer-Möbel als Geldanlage zu investieren. Dieser Sessel ist zeitlos ist seiner luxuriösen Eleganz und hat nicht nur Eingang ins Museum, Kunstmuseum – das MoMA wohlgemerkt gefunden, sondern wurde auch
verewigt. Welcher andere Sessel kann all das vorweisen?
Das Lounge Chair, besonders zusammen mit dem Ottoman erzielt nach wie vor erstaunliche Preise, sowohl neu, als auch gebraucht. Von knapp über 1000 Euro bis zu über 5000 Euro kosten neue Lounge Chair Sessel. Auch gebraucht erzielen sie nach wie vor beeindruckende Preise.
Der Sessel, denn Stuhl wäre wirklich Untertreibung hierbei, wurde anders als von manchen fälschlicherweise behauptet nicht allein von Charles Eames sondern von ihm aber gemeinsam mit Ray Eames entworfen.
Er eignet sich als symbolisches Artefakt einer Epoche und ist gewissermaßen der Sessel des Jahrhunderts. Das Design stammt von 1956 und 2009 ist es immer noch keine Antiquität.
Bilder vom Eames Lounge Sessel gibt es einige bei Vitra zu sehen.
Design · Luxus · Preis
4.04.2009 · Kommentare deaktiviert für Designer-Kommode Control Dresser: Schräg!

Eine im wahrsten Sinne schräge Designer-Kommode ist der Control Dresser von von Chris Pritchard für SIDD aus Kanada.
Die Schubladen der Kommode sind schräg geschnitten und dieser kleine Eingriff in die alltägliche Form macht den entscheidenden Unterschied hin zur Extravaganz aus.
Der zeitgeist ist immer wieder verwundert wie ein scheinbar solch dröges Möbel-Stück wie eine Kommode doch so modern, oder sollte ich sagen postmodern sein kann.
Via DESIGNSPOTTER.
cool · Design

Mit AUPEO (gesprochen „Aupio“?) startet ein neuer Dienst der wie Last FM ermöglicht es neue Musik zu entdecken. Aufgrund der bisherigen Hörgewohnheiten werden auch hier neue Tracks vorgeschlagen allerdings gibt es den zusätzlichen Vorteil die Musik nach Stimmungen anzupassen:

Ich bin zwar seit 2005 Mitglied bei Last FM hatte allerdings immer wieder kleinere Probleme damit die mich im Endeffekt doch davon abhielten den Dienst auf lange Sicht zu nutzen.
Einiges macht AUPEO besser: Ein ganz sauberes Interface etwa erfüllt mich mit Genugtuung, bei Last FM finde ich mich gar nicht so wirklich zurecht. Da ist die Website recht überfrachtet.
Der Vorteil von Last FM liegt allerdings ganz klar auf der Hand, die Fülle des Musikkatalogs. Hier sind es Millionen bei AUPEO „nur“ Hunderttausende. Zum testen nutzte ich etwa eine als recht alternative oder abstrakt geltenden Gruppe namens CunninLynguists.

Zwar bringt AUPEO auf Anhieb einige passende Interpreten, etwa Outkast, The Pharcyde oder The Beatnuts etwa, alles Klassiker des „alternativen“ Hip Hop und ein Paar weitere aber da hört’s schon auf. Etliche fehlen und vor Allem die seltenen oder neueren sind nicht dabei. Da muss AUPEO nach aufholen. Ich bin mir aber sicher, dass sich Viele finden werden die AUPEO dabei helfen. Jedenfalls fehlt derzeit noch die von Last FM gewohnte Abwechslung.
Ich bleib jedenfalls dabei. Mal schauen ob ich es schaffe meine Internet Radio-Empfänger MusicPal AUPEO beizubringen. Auf einigen Internet Radio-Geräten soll es ja gehen.
Von AUPEO erfahren habe ich aus dem letzten Heft der TOMORROW. AUPEO stammt übrigens aus Deutschland daher funktioniert der Service auf englisch und deutsch. An die TOMORROW-Fans: Abonniert das zeitgeist Blog, wir behandeln fast die selben Themen.
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Alle LEGO-Tumbler Fotos Copyright mahjqa mit Genehmigung reproduziert.
Peer Kreuger alias mahjqa ist Mitglied in einem LEGO-Club. Anders als ich der ich gerade schaffe vorgefertigte LEGO-Modelle nachzubauen hat er selbst im Sinne von DIY (Do it Yourself) ein Tumbler-Modell, also einen Nachbau vom Batmobil aus Dark Knight, entworfen. Der Tumbler hat sogar einen Motor und wird ferngesteuert wie am besten in diesem Video zu sehen ist.
Ich habe Peer Kreuger geschrieben und ein wenig nach den Hintergründen gefragt:
4 Tage hat es gedauert den Tumbler aus Dark Knight mit LEGO nach zu bauen.
Er meint die Frontaufhängung des Batmobils war die größte Herausforderung aber er was sich sicher dass dieser „schiere Wahnsinn“ machbar ist. Auch die Fernsteuereung erwies sich als nicht ganz trivial. Hierbei mussten einige separate Teile hineingezwängt werden ohne erkennbar vom Original-Tumbler abzuweichen.
Wenn das nicht gerade Guerilla Marketing für LEGO ist, dann würde ich anstelle der Verantwortlichen schnell Peer Kreuger sein Tumbler-Modell abkaufen denn so ein Tumbler auch ohne LEGO kostet schon 450$.
Zum Vergleich, so und so sieht der echte Tumbler aus und so das etwas missglückte LEGO eigene Produkt.
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Das Apple Netbook ist seit mind. Oktober 2008 im Gespräch. Zwar wird immer wieder beschwichtigt aber die Sehnsucht der Apple-Fanatiker ist schier unerträglich. Ähnlich wie beim iPhone 4G werden auch hier mit Photoshop erstellte Apple-Netbook Bilder als echt ins Netz geschickt.
Doch ein Blick auf das vorgebliche Apple Netbook und ein wenig Menschenverstand genügen um solche Bilder zumeist als Fake zu entlarven.
Beim letzten Apple-Netbook Auftauchen lässt es sich leicht daran erkennen, dass das Netbook hiernach gar keine Anschlüsse haben dürfte. Weder seitlich, noch vorne noch hinten ist Platz für Anschlüsse. Hinten geht das Display zuweit nach unten und verdeckt die Rückseite, ansonsten ist das angebliche Netbook zu dünn um Anschlüsse zu ermöglichen. Ganz klar ein Fake also.
Heißt das es wird kein Apple-Netbook geben?
Nein oder vielleicht. Das steht nicht fest. Punkt. Aber eigentlich gibt es ja schon fast ein Apple Netbook, das MSI X320: Sieht aus wie ein MacBook Air kostet aber nur ein Drittel.
Nebenbei gesagt:
Der Netbook-Markt ist inzwischen gesättigt.
Apple müsste sich schon was sehr gutes einfallen lassen um da überhaupt noch mitmischen zu können.
n-tv druckt das trotzdem alles ab als wäre es wahr. Na, wer’s glaubt.
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Tesla steht für Elektro-Sportwagen die völlig ohne Abgase auskommen, „Null Emission“ heiß das. Der Tesla Roadster ist bereits ein Hammer mit einer mordsmäßigen Beschleunigung und einem guten Gewissen aber eben nur etwas für die jungen Wilden die zuviel auf dem Konto haben.
Mit dem Tesla S baut der Pionier des Elektroantriebs auf höchstem Niveau nun einen Familien tauglichen 4-Türer mit Platz für bis zu 7 Personen! Damit wird der Tesla S auch dann taugen wenn es mehr als ein Spaßauto sein soll.
Der Tesla Model S wird ab Ende 2010 ausgeliefert werden. Die Produktion übernimmt diesmal nicht Lotus. Tesla plant eine eigene Fabrik im Silicon Valley (also Kalifornien/USA) zu errichten und das Mode S dort zu bauen.
Wer nun meint der Tesla S ist ein unerschwinglicher Traum für Ferrari-Freunde irrt.
Ganze 50.000 Dollar vor Steuern soll er kosten, soviel wie ein E-Klasse Mercedes.
Bei einer Reichweite von 300 Kilometern mit einer Aufladung würde ich da nicht nein sagen. Fragt sich aber ob nicht gleich alle im voraus ausverkauft sind, wobei anders als beim exklusiven Roadster 20000 jährlich hergestellt werden sollen.
Wie auch immer, was Tesla vormacht werden etliche andere nachahmen oder sind schon mindestens ebenso weit.
In 10 Jahren wir die Mehrzahl der Autos elektrisch fahren.
In 20, 30 Jahren werden die folgenden Generation nur müde grinsen wenn es um Verbrennungsmotoren gehen wird, wie damals als noch ein Paar Droschken fuhren.
Sieh auch bei Golem und für mehr Bilder Autobloggreen.com
cool · Design · grün · Luxus · Preis
Wenn das aufgefrischte zeitgeist-Blog ein Tisch wäre dann wohl ein weißer Designer-Couchtisch [Partner-Link] wie der Salontafel 20 von Ronald Knol.
Schnörkellos und elegant mit weichen Kanten besticht es durch eine vollkommene Form die das Auge genüsslich ruhen lässt. Sprechen wir da noch von einem Tisch?
Ja, dieser Couchtisch ganz in weiß vermag in seiner Reduktion auf das Wesentliche sogar an den ZEN-Buddhismus gemahnen. Weniger ist mehr, das trifft nicht nur beim Design des Salontafel 20 zu.
Wer also sein Geld langfristig anlegen will, der sollte dieses Designermöbel für 1430 Euro in Betracht ziehen.
Via TrendsNow.
cool · Design · Luxus
Liebe Leser/innen!
Der zeitgeist werkelt gerade am Blog damit er im Endeffekt besser aussieht und nützlicher ist. Wenn also mal was defekt, verschoben oder gar verschwunden ist: Nicht wundern!
Allerdings wird einiges auch ganz verschwinden. Denn:
Ausgereiftes Design strebt nach Einfachheit und Schlichtheit. Redundanz und Ablenkung sind dagegen der Feind einer guten Benutzeroberfläche.
Zunächst wollte der zeitgeist ja ein neues WordPress Theme aufspielen, das ist aber auch immer eine große Umstellung und nie ist es von vornherein so wie es eigentlich erwünscht ist. Ich bin allerdings mit dem jetzigen Cutline Theme, dem Klassiker von Chris Pearson, einem der bekanntesten WordPress Theme Designer überhaupt, recht zufrieden. Bis auf die Details natürlich.
Diese werden jetzt also geändert und angepasst. Wenn das Ergebnis zuletzt zufriedenstellend ausfällt dann hat sich das neue WordPress Theme erledigt.
Einige Änderungen die bleiben werden:
- ZEITGEIST-Titel deutlich vergrößert, denn herausstechende Typographie entspricht dank großen Bildschirmen dem Zeitgeist
- Header-Bilder entfernt, will eh keiner sehen, stattdessen die Produktbilder und Texte, die Header nehmen Platz und Speicherplatz weg
- Den redundanten RSS Button, einer genügt, oben links unübersehbar an sich.
- Die Kurzbeschreibung des Blogs, bei „über“ steht mehr als genug und die sog. Tagline sagt es auch „Gestern wissen was heute cool uns morgen Mainstream ist“
- „Start“-Link entfernt, ein Klick auf den ZEITGEIST-Titel genügt
Auch an der Werbung die in den Beiträgen vorkommt wird noch optimiert. Diese soll ja nicht stören sondern einen Mehrwert bieten. Kann auch sein, dass die Beiträge etwas unregelmäßig erscheinen. Wir schlafen aber nicht.
Wer nun meint der zeitgeist übertreibe mit der Einfachheit und den Riesen-Buchstaben der soll sich mal die aktuellen Web und Blog-Design Trends ansehen.
Blogs · Design

Wenn es in den USA und international einen Trend gibt dann ist es „grün„.
Alles was grün ist, im Sinne von umweltfreundlich, ist cool.
Bei uns in Deutschland ist das ein wenig anders. Hier gibt es eine Art Subkultur, die sog. LOHAS, die gern grün kaufen weil sie es sich leisten können, sich aber sonst nicht so sehr um die Umwelt scheren. Dann gibt es die Überbleibsel der alten Umweltbewegung die dafür noch weniger als cool gelten, eher als „agro“ oder „Körnerfresser“.
Dabei ist klar: Erst wenn es im Mainstream angekommen ist, dass grün gleich cool ist wird die Mehrheit sich danach richten.
Weder elitäre Abgrenzung a la LOHAS noch eigenbrötlerischer Aktivismus vermögen eine breite Masse zu überzeugen.
Wer dazu beitragen will dem empfehle ich die grüne Coolness mit einem T-Shirt wie dem „green tree“ von jp33 zu manifestieren. Grüner Baum heißt das übersetzt und wie der Typ auf dem Bild zeigt ist es nicht nur „earth friendly“.
Alternative · cool · Deutschland · grün

Der Klimawandel, auch besser benannt als Klimakatastrophe, kommt. Trotz Lippenbekenntnissen der Politiker/innen zum Klimaschutz werden ja mehr Kohlekraftwerke gebaut als je zuvor und selbst wenn alle alten abgeschaltet würden wäre es schon vermutlich zu spät.
Der Klimawandel kommt also. Es ist zwar unklar ob es bei uns wärmer oder kälter wird denn wenn die Polkappen schmelzen kann es auch sein, das der warme Golfstrom versiegt und wir daher sibirische Kälte haben werden statt südliche Hitze.
Wie auch immer, eins ist klar:
Es wird noch häufiger stürmen, denn die Sturm-Frequenz ist ja eh schon um ein vielfaches gestiegen. Wirbelstürme, Tornados oder nur einfache Gewitter.
Was kann der Einzelne dagegen machen? An sich nicht viel. Außer vielleicht einen Sturmschirm [Partner-Link] kaufen. Ja, kein Witz.
Kein Regenschirm denn diese halten ja Windböen bekanntlich nicht stand sondern einen Sturmschirm.
So ein Sturmschirm wird zwar beim Tornado auch nichts bringen aber sicherlich wird das eine oder andere Gewitter mit Graupelschauer besser überdauert.
Solche Schirme leiten die Luft so um, dass der Schirm nicht gleich umschlägt, bestehen teils aus Fiberglas und beruhigen sicher ein wenig. Immerhin hat man ja was getan.
Natürlich kann jeder Einzelne doch was gegen den Klimawandel tun: Weniger Energie verbrauchen und vor Allem wenn schon dann die richtige, Ökostrom aber nicht von Energiekonzernen sondern von alternativen Strom-Anbietern Lichtblick, Greenpeace Energy oder EWS Schönau. Alles andere ist Etikettenschwindel. Ich selbst bin bei Lichtblick, das ist sogar inzwischen billiger in Berlin als Kohle- und Atomstrom von Vattenfall.
Übrigens, der Original-Sturmschirm mit der ausgefeilten Aerodynamik ist ein Senz Umbrella und wurde schon etwa mit dem reddot Design Award ausgezeichnet.
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19.03.2009 · Kommentare deaktiviert für Dell Adamo Bilder



OK, das Dell Adamo mag teuer, Vergleichsweise schwer und spät auf dem Markt sein aber es sieht schon sehr edel aus wie diese Bilder zeigen.
Selbst Details wie die Tastatur sehen entsprechend durchdesigned aus.
Luxus ist eben Luxus. Aber der zeitgeist würde zu diesem Preis trotzdem lieber 3 MSI X320 kaufen.
Via Fubiz.
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18.03.2009 · Kommentare deaktiviert für Social Bookmarking Buttons ganz einfach und solide: Seitzeichen

Social Bookmarking Buttons sahen in deutschen Blogs oft aus wie die ganzen Orden von Veteranen aus der Sowjet-Ära. Mit Seitzeichen ist das anders geworden.
Seitzeichen macht Social Bookmarking ganz einfach und solide.
Die Buttons sind weder aufdringlich noch wirken deplatziert. Vor Allem ist die Auswahl sinnvoll und es hat nicht jeder gleiche einen völlig nutzlosen Digg-Button als erstes da stehen (Digg akzeptiert ja gar keine deutschen Seiten).
Ich habe Seitzeichen längst ausprobiert und wollte es beim neuen zeitgeist-Design einsetzen aber da sich dieses aus technischen Gründen verzögert, werde ich es vorab schon einbauen.
Nun meine Frage dazu: Welchen Social Bookmarking oder Social News Dienst wollt Ihr denn sehen? Die meisten deutschen Dienste fristen doch ein Nischen-Dasein.
Klickt jemals jemand auf WebNews, LinkArena und Weblinkr?
Nachteile: Manche Dienste sind nicht mehr ganz aktuell oder gar nicht vorhanden, wie etwa Readster, Linksilo. Aber das ist halb so schlimm. Für hiesige Standards ist das ein Quantensprung zu vorher. Der zeitgeist kann Seitzeichen also auf jeden Fall empfehlen.
Blogs · Web Trends

Das Adamo Designer-Subnotebook von Dell ist nun da.
Hurra? Nein, das Adamo ist teuer und schwer.
In Zeiten wo nur „notleidende Banker“ Milliarden aus Steuergeldern zum verpulvern haben bietet Dell ein komplett überteuertes Luxus-Modell für knapp 2000 Euro (ca. 1900) das zudem viel zu schwer ist für seine Größe. Fast 2 kg (1,81) bringt das Ding auf die Waage, über als ein halbes Kilo mehr als das MacBook-Air dessen Konkurrenz es angeblich sein soll.
Dell hätte die Gunst der Stunde nutzen können und die Popularität der Netbooks bzw. UMPC im besten Sinne mit einem „Ultra Mobile PC“ vom Schlage eines MSI X320 bzw. X340 aufgreifen können. Das Adamo ist weder für richtige Arbeit zu Hause/im Büro geeignet (zu kleiner Bildschirm mit 13,4 Zoll) noch für unterwegs (zu schwer).
Stattdessen hat Dell hat mit dem Adamo nur eine verspätete Alternative für HP’s Voodoo Envy vorgestellt. Damit ist Dell ganz schön spät dran.
Luxus · Preis · Tablets, Netbooks
17.03.2009 · Kommentare deaktiviert für Applaus-Maschine

Sog. Claqueure sind stets im Eimsatz wenn es um Applaus geht wo er nicht von selbst kommen mag, Bei Talk-, Game-Shows und anderen Auswüchsen des weithin verfemten „Unterschischtenfernsehens“ sind sie immer dabei und sie klatschen wie die Profis die sie eben sind.
In Zeiten der allgegenwärtig beschwörten Krise, selbst wenn noch keine eingetreten sein sollte, lassen ich diese Arbeitskräfte einsparen, dank Applaus-Maschinen. Für knappe 200 Pfund, 195 um genau zu sein also inzwischen ca. 210 Euro git es dieses Wunderwek der Technik.
Es ist nur ein logischer Schrit, es gibt ja auch im Netz Kommentar-Roboter die sich einschmeicheln, warum nicht auch in der realen Welt, bzw. der hyperrealen des Fernsehens etwa?
Die Applaus-Maschinen von Laikingland gibt es sogar in vielen verschiedenen Farben damit das Publikum nicht zu eintönig wirkt. Für solche Ideen klatsche ich Beifall, eigenhändig!
Via The Worlds Best Ever.
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16.03.2009 · Kommentare deaktiviert für Grüner Designer-Kühlschrank Flatshare-fridge nicht nur für WGs sinnvoll

Stefan Buchberger aus Wien hat mit dem grünen Kühlschrank Flatshare fridge beim Design Lab 08-Wettbewerb vom Haushalts- und Elektrogeräte-Hersteller Electrolux gewonnen.
Zurecht wie ich finde. Zu unrecht wird aber der wichtigste Aspekt dieser Arbeit, das „grüne“ daran (es geht nicht um die Farbe) übersehen. Der zeitgeist hat bereits vor einem Jahr ein ähnliches, umweltfreundliches Kühlschrank-Modell vorgestellt.
Der wichtigste Vorteil hierbei ist, dass bei geteilten Fächern die jeweils ihre eigene Tür (oder Schublade) haben eine enorme Energieersparnis zu verzeichnen ist.
Unsere heutigen Kühlschränke sind völlig verschwenderisch und widersinnig. Es ist so als würde man das Auto an jeder Ampel ausmachen und die ganze Badewanne leeren müssen um ein Schluck Wasser zu trinken:
Die Tür auf der ganzen Höhe des Kühlschrank wird geöffnet (nur das Eisfach bleibt verschlossen), die ganze kalte Luft strömt heraus, warme an deren Stelle hinein. Es ist jedes mal nach dem Verschließen ein beträchtlicher Energie-Aufwand den ganzen Kühlschrank erneut auf Betriebstemperatur zu kühlen.
Beim WG-Kühlschrank (nichts anderes heißt Flatshare fridge übersetzt) wird jeweils nur ein kleines Facht aufgemacht, eben das welches nötig ist. Es kostet also deutlich weniger Energie diesen kleinen Teil des Kühlschranks wieder kalt zu stellen.
Dieser grüne Designer-Kühlschrank ist also keinesfalls nur für WGs sinnvoll.
Ganz im Gegenteil.
Aber offenbar sind die deutsch-sprachigen Designer und Hersteller noch nicht wirklich Umweltfreundlich wenn Ihnen das egal ist. In den USA wird ja auf sowas besonders hingewiesen. Hier müssen unbekannte Blogger darauf hinweisen.
Via Appliancist.
cool · Design · grün
13.03.2009 · Kommentare deaktiviert für Outdoor-Wunder: Jacken-Zelt-Tasche/Zelt-Jacken-Tasche

Diese Kombination aus Jacke, Zelt und Tasche namens Vessel, entworfen von Designer Justin Gargasz ist ein wahres Multitalent. Nicht nur funktioniert Vessel für alle Drei Anwendungen, eben als
auch lässt sie sich beidseitig tragen. Mal ist sie also blau mal beige. Die Frage also ob es sich nun um eine Jacken-Zelt-Tasche, Zelt-Jacken-Tasche oder Taschen-Zelt-Jacke erübrigt sich im Endeffekt.
Eigentlich müsste noch ein Name dafür gefunden werden denn Vessel bedeutet auf deutsch soviel wie Schiff.
Vessel ist ein Outdoor-Wunder sondergleichen.
Sieht zudem sogar ganz gut aus, selbst umgedreht und als Umhängetasche.
Der zeitgeist hat ja schon beim Ganzkörper-Schlafsack-Anzug gestaunt. Vessel übertrifft diesen noch an Erfindungsreichtum. Müsste eigentlich an alle Obdachlosen verteilt werden.
Via Scene 360 Illusion.
cool · Design

Bild: Voodoo Envy von HP, bestehende Dell Adamo Alternative
Das neue Dell Adamo Designer-Notebook wird mit viel Tamtam vorbereitet. Anders als MSI, die sich etliche Peinlichkeiten bei der X-Slim-Serie leisten (obskure Bilder, unbeantwortete Presse-Anfragen) veröffentlicht Dell hochwertige Teaser. Zunächst auch Amateur-Bilder. Nun also das (zweite) Video.
Es ist futuristisch und wie aus einem Science Fiction-Film entnommen. Somit erscheint das Adamo-Notebook in einem ganz anderen Licht.
Schön anzusehen ist der Dell Adamo allemal und das Video sicherlich Image-fördernd. So wird heutzutage eben die Erwartung aufgebaut. Das Dell Adamo erinnert hierbei weniger an Apple MacBook Air und MSI X-Slim als an das Voodoo Envy von HP.
Design · Haben wollen · Tablets, Netbooks

Beim Kauf vom HP Compaq 6735s Laptop hatte ich nicht viel erwartet, knapp 400 Euro (399,-) kostete das Einsteiger-Notebook von der Traditionsmarke Hewlett Packard mit der vollständigen Typenbezeichnung HP Compaq 6735s NA848ES. Dieses Notebook ist also im Test.
Dafür gibt es derzeit vor Allem Netbooks mit abgespeckter Hardware und im Mini-Format. Es ging mir aber um ein vollständiges günstiges Notebook für weniger gehobene Ansprüche.
Also, keine Games, Videobearbeitung oder dergleichen.
Das HP Compaq 6735s insbesondere in der vorliegenden Konfiguration NA848ES ist die pure Vernunft. Doch es ist mehr als nur ein solides Arbeitstier.
Nun also zum Testbericht: Ich war angenehm überrascht. Allein die Ausstattung ist schon mehr als ausreichend für diese Preisklasse.
- 4 Mal USB, auf beiden Seiten jeweils 2. Sogar Steckkarten-Anschluss (vormals PCMCIA-Karte), Bluetooth und Webcam sind inbegriffen. Wo ist denn da der Haken?
- Gespart wurde am Windows: Windows Vista Basic wird mitgeliefert. Das ist allerdings für den Privatgebrauch nicht nur völlig ausreichend sondern sogar auch besser denn Microsoft hat hier vor Allem Speicher-fressenden Schnick-Schnack weggelassen. Wer im Firmen-Netzwerk agieren oder das Notebook als Multimedia-Center und Fernseh-Ersatz verwenden will wird sich höchstens nach einem Upgrade sehen.
- 160GB Festplatte ist inzwischen recht wenig. Ich brauche aber keinen Dateiserver sondern einen Arbeitsrechner für Office-Anwendungen.
- Dafür ist aber der Arbeitsspeicher mit 2GB 100% großzügiger als bei den meisten Budget-Notebooks zum gleichen Preis derzeit.
Um 400 Euro ist die Auswahl eh dünn. Einige Acer-Laptops und ein Billig-Notebook von Dell gibt es vor Allem.
Auf langen und kostpieligen Versand von Dell wollte ich mich nicht einlassen und da mein erster Laptop vor 10 Jahren von Acer war und ich seitdem wegen der schlechten Qualität „nie wieder“ gesagt habe kam nur eine renommierte Marke in Frage. Toshiba oder HP stand zur Auswahl. Der HP Compaq 6735s NA848ES aber mit bessere Ausstattung.
Hewlett Packard bündelt das Notebook neben ein Paar üblichen Verdächtigen (Microsoft Office und McAffee Testversionen) mit AOL im Browser, dem längst überholten Urgestein des Internets. Das ist nervig aber da ich Internet Explorer nur zum Download von Firefox nutze auch nur kurz.
Was auffällt:
- Der Deckel hat keinen Verschluss, er rastet also nirgends ein
- Der Lüfter geht gleich beim Start recht laut an, wird dann leiser aber bleibt an
- HP hat eine eigene Vor-Windows Installationsoberfläche die recht hilfreich und selbsterklärend ist
- Nach Installation von Windows stolpert man erst über einen „Credential Manager“ (Anleitung zum Ausschalten) und muss extra auswählen, dass man den Rechner starten will, das bleibt leider so und ist nervig. Diese Funktion dürfte nur für Paranoiker nützlich sein.
- Das TouchPad ist anders als bei den Notebooks die ich bisher hatte, die Tasten geben schräg nach wie beim Klavier und lassen so den Klick leichter nachvollziehen. Es hat sogar eine Scrollbar analog zum Drehrad bei einer normalen Maus.
- Insgesamt ist der Einruck recht edel, das Notebook ist wie aus einem Guss und das schwarz vermittelt zusätzlich einen ganz und gar nicht „billigen“ Eindruck. Allerdings bleiben sichtbare Fettflecken von den Fingern darauf.
- Es gibt sehr viele aber keine Anschlüsse auf der Rückseite, sehr praktisch
- Die Tasten sind schwarz und weiß beschriftet, die F-Tasten (F1, F2 etc.) auch noch kursiv, ich könnte mir vorstellen, dass das nicht jedem Auge gut tut
Im HP Compaq 6735s NA848ES steckt ein AMD Mobile Sempron SI-40 Prozessor. AMD wird ja gern vorgeworfen langsamer als Intel zu sein etc. Das mag sein aber da der Arbeitsspeicher groß und die Windows-Last klein ist (Basic) ist das alles relativ, selbst wenn es stimmen sollte. Mir ist da noch nichts aufgefallen in den ersten Tagen.
Bei einem anderen Test in der etwas abweichenden Version Ku218EA wird das nicht entspiegelte Display und die durchschnittliche Akku-Laufzeit bemängelt aber ich wollte eben kein Netbook sondern ein Notebook für die Büroarbeit. Dafür wird die Tastatur als „sehr gut“ gelobt.
Mein Test-Fazit:
Das ist ein fantastisches Einsteiger-Notebook zu einem Netbook-Preis!
Wen das Lüfter-Geräusch nicht stört der wird daran bei der Arbeit Freude haben. Es ist ein günstiges und gutes Einsteiger-Notebook. Der einzige Wermutstropfen ist die lediglich 1 Jahr Hersteller-Garantie. Für knapp 110/120 Euro extra gibt es 2 bzw. 3 Jahre. Das ist echt happig.
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PC Professionell hat erstmals vernünftige 15 Bilder vom MSI X340 Designer-Subnotebook aus der X-Slim (Extra-Schlank) Reihe. Bisher kursierten im Internet teils peinlich Fotos oder Aufnahmen von der CEBIT.
Das MSI X340 sieht fast genauso aus wie das X320 gleicher Marke, nur hat das MSI X320 Netbook-Komponenten verbaut ist also schwächer.
Wer auf Design wert legt aber weder der Apple-Sekte beitreten möchte noch mehr als 1000 Euro ausgeben möchte der kann sich für ca. 900 Euro jetzt das MSI X340 kaufen.
Das MSI X320 gibt ab ca. 700 Euro wobei eigentlich um 500 Euro angekündigt waren, vielleicht sollte man also nicht aufs erste Angebot stürzen.
Alternative · Tablets, Netbooks
6.03.2009 · Kommentare deaktiviert für Tisch-Transformer: Von Couchtisch zu Esstisch zu Arbeitstisch

Ozzio bietet Tische die wie Transformer funktionieren. Sie lassen sich von einem
Couchtisch zu einem Esstisch zu einem Arbeitstisch umwandeln
und das scheinbar ohne großes Aufhebens. Dabei sehen diese Designer-Tische noch ziemlich gut aus.
Außerdem gibt es einige Varianten zur Auswahl sowohl die Form als auch die Farbe und Größe des jeweiligen Tisches und diese ist ja wie gesagt auch variabel bzw. verstellbar an sich.
Via Houseautomator.
Design

Wenn man vom Wolf spricht… Kaum gestern sprach ich über den Preis der neuen MSI X320/MSI X340 und schon lassen sie sich kaufen bzw. vorbestellen, allerdings scheinbar für einen weit höheren Preis.
Lohnt sich ein Netbook für knapp 700 Euro, sei er noch so so dünn? Der zeitgeist ist zwiespältig. Ein gutes Subnotebook für 900 Euro allerdings schon.
Ich würde die erste Tests abwarten und zudem auf die Premiere des Dell Adamo der in der selben Sparte „günstige Apple MacBook Air-Alternative“ antritt.
Alternative · kaufen · Preis · Tablets, Netbooks

So, MSI triumphiert auf der CEBIT mit der X-Slim Serie also MSI X320 und seinem Bruder X340. Es gibt noch einen 15,4 Zoll Notebook aus der Reihe.
Das MSI 320 ist ja von den Komponenten ein Netbook von der Größe des Displays aber schon ein Subnotebook. Das MSI X340 wurde mit der neuesten Hardware ausgestattet.

Das X320 soll dagegen erschwinglich sein. Um 500 Euro wird der Preis vorläufig eingeschätzt. Das sind doch gute Nachrichten.
Ähnlich wie beim ASUS EEE der ersten Generation sind auch beim MacBook Air die nachfolgenden Modelle besser im Sinne der Preis-Leistung weil eben ausgereifter.
Ab Ende April soll es die Netbooks/Subnotebooks zu kaufen geben. Heise zeigt ein Paar Bilder des X330/X340 von der CEBIT.
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2.03.2009 · Kommentare deaktiviert für G1 Test-Übersicht: 7 Google-Handy Testberichte
OK, nach dem verheerenden T-Mobile G1-Test bei Dr.Web war ich nicht wirklich zufrieden:
Kann das erste Google-Handy wirklich so schlecht sein?
Zwar halte ich den Test für glaubwürdig allerdings würde ich gern noch weitere Testberichte vorstellen, denn es gibt nun unzählige.
Ich habe daher eine kleine Test-Übersicht zusammengestellt, 6 weitere Tests. Die 7 Überschriften verraten schon recht viel. Die Begeisterung ist verhalten.
- T-Mobile G1 – Gutes Konzept schlecht umgesetzt
- Google G1: Der klobige Internet-Profi im Test – onlinekosten.de
- Stiftung Warentest: Schnelltest G1 Google Smartphone
- T-Mobile G1 im Test I: Gutes Smartphone mit Schwächen » neuerdings.com
- Google-Android-Handy: Test: T-Mobile G1 im Test – PC-WELT
- iPhone-Konkurrent im Test: T-Mobile G1 startet stark – computerwoche.de
- Teuer, aber praktisch: Das Google-Handy im Test – Stuttgarter Zeitung online
Bedenken muss man bei all diesen Tests allerdings: T-Mobile stellt den Testern die G1-Smartphones zur Verfügung, teils mehrere Geräte zum Verlosen. Dr.Web hingegen testet sein eigenes selbst gekauftes G1 und ist damit unbestechlich.
Wie gesagt, das HTC Magic und das G2 sind auch schon fast da und etliche weitere Android-Handy Modelle erscheinen demnächst.
kaufen · Smartphones · Test, Review

Dr. Web testet das G1 von T-Mobile und stellt fest, dass ausgerechnet bei Google Mail (anderswo GMail) und anderen Google-Diensten das Android-Handy versagt. Der zeitgeist war ja stets wenig begeistert vom T-Mobile G1 allein aufgrund seiner etwas befremdlichen äußeren Erscheinung, es wirkt
- billig
- veraltet
- nicht funktional
und genau so ist es. Das bestätigt der T-Mobile G1 Test bei Dr. Web.
Ausgerechnet bei Google Mail versagt das Google Handy im Gegensatz zu älteren Nokia-Geräten etwa: Mehrere Google Mail-Konten werden nicht unterstützt, das versenden von SMS ist ein Geduldsakt, das Smartphone bockt und stockt und ist „bürokratisch“ im Vergleich zum iPhone etwa.
Um nur einige besonders aussagekräftige Passage zu zitieren:
Das G1 ist im Vergleich zu meinem bisherigen E71 schwer und klobig.
Es fühlt sich an wie ein Nokia Communicator der ersten Generation.
Dabei macht die Ausziehtastatur nicht eben einen stabilen Eindruck.
Beim Tippen aufs Display knarzt sie bisweilen vermerklich. Nutzt man
das G1 intensiver, also so ab einer Stunde am Stück, wird es im unteren Griffbereich regelrecht heiß.
Die Zwischentitel sagen dann den Rest:
Langsam, unzuverlässig, absturzgefährdet
Wer ist Dr. Web? Mit das renommierteste deutsche Internet-Magazin. Existiert seit anno dazumal. Die Betreiber sind zuletzt auf der ganzen Welt berühmt geworden mit ihrem Englisch-sprachigen Blog „Smashing Magazine“.
Smartphones · Test, Review

Folderix (zu deutsch wohl eher Ordnerix) ist kein Freund von Asterix und Obelix aber ebenso witzig.
Folderix ist ein USB-Datenspeicher mit einer altbekannten Form, die des Ordners.
Der Wiedererkennungswert macht den Witz aus und dieser ist somit gelungen.
Und auch der zeitgeist erkennt ebenso einen alten Bekannten wieder, Art Lebedev aus Russland.
Via Holycool, Popgadtet und DVICE.
cool · Design

Das koreanische mbook von UMID ist angeblich das kleinste Netbook der Welt, ja es ist eine Art Mini-Netbook oder Micro-Notebook.
- Das mbook hat zwar ein winziges 4,8 Zoll-Display aber doch die Netbook-übliche Auflösung von 1024×600 Pixel
- Es wird mit Linux betrieben
- Der Preis beträgt allerdings wohl 417 Euro auch Chip was von 700 Euro schreibt
Normalerweise gibt es in der Größe nur Smartphones bzw. PDAs oder neuerdings sog. MID’s also Mobile Internet Devices. Das mbook versucht sich dennoch als Netbook zu positionieren und nutzt Netbook-typische Komponenten.
Anders als die meisten Netbooks soll das mbook neben Linux und Windows XP sogar mit Windows Vista laufen.
Die Formate und Genres verschwimmen aber immer weiter, das ist klar. Ob nun Subnotebook, Netbook, MID, PDA oder Smartphone, die Grenzen sind fließend.
Das mbook wäre also wunderbar wenn es nicht immer noch zu teuer wäre. Es erinnert zwar von der äußeren Erscheinung her an das OLPC XO aber beim Preis setzt UMID offenbar auf die Gadget-geile Spaßgesellschaft-Klientel statt auf den Massenmarkt wie OLPC ursprünglich.
Auf Engadget steht ein Video vom mbook.
Luxus · Preis · Tablets, Netbooks
24.02.2009 · Kommentare deaktiviert für Endlich: Skype auf Nokia N97 vorinstalliert

Das ist mal eine gute Nachricht: Nokia hat mit Skype dafür gesorgt, dass ab dem 3. Quartal 2009 endlich Skype auf Nokia N97-Smartphones vorinstalliert sein wird.
Ein längst überfälliger Schritt. Überhaupt sollten alle Internet-Telefon Dienste mit Handys funktionieren. Skype ist ja hochgradig proprietär und wird etwa von den Chinesen und dem NSA abgehört.
Gizmo5 ist eine Open Source-Alternative die sogar zuletzt mit Skype kompatibel gemacht wurde.
Ich war ja nicht wirklich vom neuen Nokia Flaggschiff N97 begeistert nachdem das N96 ein Schuss in den Ofen war. Mit Skype ist das natürlich ganz was anderes. Das Telekom-Oligopol wehrt sich allerdings gegen die billige Konkurrenz aus dem Netz.
Doch wie die Musikindustrie werden auch hier die Quasi-Monopolisten den Fortschritt nicht aufhalten können.
Wer als erstes ein Skype-fähiges Handy ohne Beschränkungen und zusätzliche Kosten als Obolus an die Mächtigen der Branche auf den Markt bringt wird gewaltig abräumen.
Ich schlage vor die monopolistischen Praktiken vor Gericht verbieten zu lassen. Die DDR ist vorbei. Kunden gängeln zahlt sich auf Dauer eh nicht aus, die Musikbranche musste das auf dem harten Wege lernen.
Alternative · Smartphones · Web Trends
MSI scheint zu klotzen statt zu kleckern. Das X320 Netbook mit 13,4 Zoll-Monitor sollte gegen das MacBook Air antreten, zum halben Preis wohlgemerkt. Nun legt MSI mit der X-Slim Serie nach. X340 und X600 ergänzen die MacBook Air-Konkurrenz aus dem Hause MSI. Das X-Slim X340 ist ein Bruder des X320 aber ohne HDMI-Anschluss wie Gizmodo berichtet. Der X-Slim X600 ist ein 15,6 Zoll Notebook so wie es aussieht.
Die X-Slim Reihe wurde derzeit nur in China vorgestellt.
Das wird es in Zukunft öfters geben, denn die USA stellen keine Computer mehr her (die werden eh in China produziert) und da die Finanzkrise die US-Nachfrage auch dezimiert hat werden sich die Chinesen auf Ihre eigenen Milliarden-Markt konzentrieren.
Nicht nur das Design ist von Apple abgekupfert, auch die nervige Marketing-Taktik,
so wird immer so getan als wäre alles inoffiziell und die Presse nur schrittweise mit kleinen Teasern informiert.
Zuletzt blieb meine Nachfrage bei MSI Deutschland nach weiteren Infos zum MS! X320 schlicht unbeantwortet.
Entweder herrscht also ungeheure Schlamperei bei MSI, denn weder Marketing noch PR haben mir geantwortet, oder die versuchen auf die Apple-Tour mit künstlicher Verknappung zu arbeiten also auch die Menge der Informationen künstlich zu begrenzen.
Ich finde das schlicht peinlich. Vor Allem die Bilder! Was soll diese alberne Tischdecke und das geschmacklose Furnier im Hintergrund?
War ich zu Anfangs noch recht vom MSI X320 begeistert ist mir diese Geheimniskrämerei zuwider. Das ebenso super-flache Netbook Dell Adamo [Bilder] steht ja auch bereits auch in den Startlöchern. Auf der Adamo by Dell-Seite werden derzeit Email-Adressen zum „verlieben“ gesammelt, also zur Produkteinführung.
Dieses Jahr wird auf jeden Fall das Jahr der super-flachen Netbooks.
Nachdem MSI hierbei aber nicht mal hinbekommt auf Emails zu beantworten denke ich, dass Dell das Rennen machen wird.
Dabei ist die Idee eine ganze X-Slim Reihe heraus zu bringen wirklich eine gute. Doch MSI bleibt noch immer ein Nischen-Hersteller der sich weder mit Dell noch Apple messen kann.
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Cristina Poetto mit Apple zwischen den Beinen.
Apple-Nutzer sind nicht willenlose Sklaven ihrer Marke wegen Scientology-Sekten Methoden, nein, es funktioniert viel einfacher, über Apple-Porno!
Zunächst dachte ich es wäre eine Ausnahme, doch eine kurze Google-Suche offenbarte das ganze Ausmaß des Apple-Porno Skandals!
Bilderserien wie diese oder diese sind also keine Ausnahme.
Wie pubertär! Mein Beileid Jungs und vor Allem Mädels! Apple ist nur noch eine Marke für Opel Manta-Experten auf Mallorca-Tour.
Wenn Sie demnächst in einem Cafe brünftig angegrunzt werden von Minderjährigen verstecken Sie schnellstens Ihr Apple-Logo.
Apple
Acer F900 Smartphone Acer ist das neue HTC. Sage und schreibe 10 neue Acer Smartphones wurden kürzlich vorgestellt bzw. angekündigt. Es sind so viele Touch-Handy Modelle wie sonst nur bei HTC und die Acer Smartphones sehen auch teils aus wie die von HTC. Last but not least:
Wie HTC nutzt auch Acer Windows Mobile für seine Smartphones.
Damit wird Acer, formals vor Alle Laptop und Netbook-Hersteller über Nacht zu wichtigsten Konkuerrenten von HTC.
Acer übertrifft zwar nicht HTC auf Anhieb aber zieht gleichauf denn sowohl Display, Kameras als auch andere Austattung sowie Leistungsdaten entsprechen den von HTC gesetzten Standards für Touchscreen-Smartphones.
Angesichts des Overkills von 10 neuen Smartphone-Modellen ist auch die Presse überfordert, mal wird von 4, mal von 8, mal von 10 berichtet. Je nachdem ob die auf den Markt kommenden, die vorgestellten oder die angekündigten gemeint sind. Ich habe dennoch ein Paar Artikel herausgesucht die Licht ins Dunkel der Vielzahl an Acer Smartphones bringen:
- Acer: Vier Business-Smartphones vorgestellt – netzwelt.de
- MWC: Acer steigt in den Smartphone-Markt ein – ZDNet.de
- Acer M900, F900, X960 und DX900 auf MWC vorgestellt
- connect: MWC: Acer kündigt vier Smartphones an
- Acer zeigt seine Smartphones
Die 4 ersten Smartphones sind:
- Acer X960
- Acer F900
- Acer M900
- Acer DX900
Sie alle heißen übrigens Tempo was in Deutschland eher komisch klingt, wie Taschentücher.
Smartphones
Heute kam fast überraschend das HTC Magic auf den Markt quasi das zweite Google-Handy. Das G2 ist es aber mitnichten wie manche fälschlich behaupten, denn T-Mobile hat die Marke G1 und G2 etc. exklusiv inne während es das HTC Magic lediglich bei Vodafone zu kaufen geben wird.
Auch die Daten des HTC Magic zeigen deutlich, das ist nicht das nächste große Ding, das ein etwas überarbeitetes G1 ohne die alberne Tastatur.
Das HTC Magic ist eine G1 Mogelpackung. Damit versucht sich Vodafone ein wenig abzuheben vom G1 damit die Anwälte nicht mit Trademarks antanzen. Allerdings ist das HTC Magic trotz der mittelmäßigen Daten, auch hier etwa nur ein ausreichend großes Display mit einer Auflösung von 320×480 Pixel und knappe 3,2 Megapixel bei der Kamera, schon ein Fortschritt. Zum Preis von ca. 200 Euro könnte ich es empfehlen. Ich nehme aber an es wird nicht so günstig werden. Leider steht der Preis noch nicht fest derzeit, nur, dass es ab April verfügbar sein wird. Hier die Pressemitteilung, hier noch zwei Videos bei Golem und bei BGR einige Bilder.
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16.02.2009 · Kommentare deaktiviert für E-Braille Ebook für Blinde

Das E-Braille ist keine Tastatur für Blinde, es ist ein Ebook für Blinde oder Sehbehinderte. Es ist ein Design von d-Vision aus Israel.
Da wir alle ab einem gewissen Alter an Sehschwäche leiden wäre es gar nicht verkehrt sich schon vorher um so ein Gerät zu kümmern.
In meiner Familie konnte jemand sein letzten Lebensjahre nur noch Hörbücher „lesen“. Damit hätte er noch wirklich lesen können. Die Kamera für Blinde ist auch nicht zu verachten.
Via Elmanco.
Design

Seit etwa einem Jahr ist Lichtgraffiti der Renner im Web.
In der Stadt sieht man es aber nicht, denn Lichtgraffiti verschwindet so schnell wie es erscheint und wird nur auf Fotos gebannt für die Nachwelt erhalten.
Es ist also eigentlich kein Graffiti. Dennoch gibt es nun eine „Sprühdose“ für solches Lichtgraffiti. Da drin ist nur farbiges UV-Licht:

Es ist natürlich alles temporär und völlig legal. Wenn das nicht ein Vorteil ist? Dafür ist der „glow graffiti„-Spaß aber recht teuer, 30 Britische Pfund pro Dose dürften selbst beim derzeit schlechten Kurs der britischen Währung ca. 30 Euro plus Versand sein.
Via SleepRevolution.
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Update 2. Juni 2010: Wer in 2010 das beste Netbook sucht sollte sich ebenfalls das Toshiba NB200-110 (bestes Netbook laut Stiftung Warentest) und das Acer Aspire One D250 (bestes Netbook laut Chip) ansehen.
Das Samsung Netbook war ein Spätzünder aber dafür erntete es Lob quer über alle Publikationen.
Ich traue solch Einstimmigkeit nur ungern, doch zuletzt musste ich wirklich passen, neben c’t und den üblichen Verdächtigen hat nun das renommierte US-Magazin mit dem schlichten wie treffenden Namen Laptop Magazine das Samsung Netbook NC10 unter die Lupe genommen und zudem mit den anderen Netbooks verglichen. Allen Test-Kandidaten gemeinsam: Der 10 Zoll-Monitor.
Mit dabei im Test:
- Samsung NC10
- MSI Wind U100
- Lenovo IdeaPad S10
- HP Mini 1000
- ASUS Eee PC 1000H
Das Urteil: Das Samsung-Modell ist das beste Netbook in mehreren Kategorien:
- Leistung
- Design
- Benutzerfreundlichkeit
- Akkulaufzeit
- Preis/Leistung Verhältnis – Samsung NC10 auf Platz 2 hinter dem HP Mini 1000
Bei der Leistung im Einzelnen:
- Einschalt-Zeit – Hier liegt Samsung im Durchschnitt/Mittelfeld
- Ladezeit großer Dateien – Hier liegt Samsung ebenfalls im Durchschnitt/Mittelfeld
- WLAN-Reichweite und Geschwindigkeit – Samsung auf Platz 2
Beim Design
- Design allgemein – Samsung NC10 Platz 1
- Bildschirm/Display – Samsung NC10 ebenso
- Anschlüsse – Hier gibt es drei „Sieger“, das Samsung ist nicht dabei und gleichauf mit allen anderen, hat nur die Standard-Ports der Netbook-Klasse
Bei Benutzerfreundlichkeit
- Tastatur – Testsieger Samsung NC10 & HP Mini 1000
- „Maus“ aka Trackpad – Samsung NC10 hat das beste
- Akkulaufzeit – Samsung NC10 hält am längsten durch mit bis zu 6,5+ Stunden
- Preis/Leistung Verhältnis – Samsung NC10 am teuersten aber am besten, denn dass billigste MSI Wind taugt nur mit Aufpreis fürs Akku.
Wir sehen also: Das Samsung ist zwar nicht ganz so klar Sieger wie vermutet, bei der Rechenleistung führt es etwa nicht, aber ansonsten gibt es fast durchweg Bestnoten.
Reicht das für die Bezeichnung „bestes Netbook“?
Mitunter. Woanders lautet das Fazit der Testberichte zumeist ähnlich. Wenn das nicht gerade alles wie bei Apple antrainiertes Rudelverhalten ist, dann dürfte da schon Wahrheit dahinter stecken.
Das Beste · Tablets, Netbooks · Test, Review

Kress.de berichtet, dass die TOMORROW abgesetzt werden soll. Diese Zeitschrift mit einer inzwischen langen Tradition, konnte sich durch alle Internet und Print-Krisen hinweg behaupten. Nun soll sie jedoch doch verschwinden?
Welch eine Verschwendung. Das Konzept der TOMORROW ist sehr zeitgemäß und kaum eine Zeitschrift hat den Themen-Bereich vom zeitgeist-Blog so gut abgedeckt wie die diese.
Bis auf das verunglückte Logo (bzw. lässt sich das überhaupt so nennen) und die etwas zu oberflächlichen Testberichte war die TOMORROW
- hochinteressant
- unterhaltsam
- sehr nützlich
- kurzweilig
- und stets am Puls der Zeit.
Ich habe mich erst kürzlich dabei erwischt, beim Aufräumen, dass ich die letzten 6 Monate jeden Monat das Heft erstanden habe. Das war keine Absicht, deswegen habe ich kein Abo. Ich habe einfach immer genug Anreize gefunden das jeweilige Heft zu kaufen. Das passiert mir nicht einmal bei der DE:BUG für die ich mal gelegentlich schrieb.
Erst vor Kurzem hat die TOMORROW ihre Website relauncht. Der Fall erinnert mich an die PC Professionell die damals redesigned wurde um dann zwei Monate später geschlossen zu werden.
Ich kann das nur Misswirtschaft nennen. Der Heise-Verlag [Anm. Ich habe auch schon für Heise-Telepolis geschrieben] etwa zeigt, dass sich in Deutschland nicht nur Schrott verkaufen lässt.
Zwar hat die Wired in den USA auch weniger Leser inzwischen, und irgendwie ist die TOMORROW die deutsche Wired, aber kaum einer käme auf die Idee diese gleich abzusetzen. In Deutschland werden Zeitschriften offenbar wie Fersehsendungen betrachtet. Abfallende Einschaltquote oder Auflage? Schluß!
Doch heutzutage gehört ein wenig mehr dazu eine Zeitschrift zu verkaufen oder damit Geld zu verdienen als nur zu drucken und dann abzuwarten.
Verfehltes Marketing, Verzicht auf multiple Einnahmequellen und falsches Branding ist das.
Gerade die Themen die die TOMORROW behandelt sind sehr lukrativ, der zeitgeist-Blog fährt damit gut ohne einen Überfluß an Werbung zu platzieren.
Denn was liegt näher als die letzten Smartphones, Netbooks und Web-Services an das interessierte Publikum direkt zu verkaufen?
Der Burda-Verlag war mir schon immer suspekt. Wer sich mit Strickmode auskennt und beim WEF selbst darstellt der muss noch lange nicht als Publizist oder Marketer taugen. Das schafft doch jeder dahergelaufene Blogger besser!
Alles, Nichts · Haben wollen · kaufen
10.02.2009 · Kommentare deaktiviert für Minimalistische Designer-Schreibtischlampe Colombo w092t

Minimalistische Designer-Lampen haben es mir zuletzt angetan. So ist die Colombo w092t von Carlo Colombo ein weiteres Design-Wunder von Schreibtischlampe. Sie könnte im MoMa stehen und nicht auf dem Schreibtisch.
Via Dezeen.
Design
9.02.2009 · Kommentare deaktiviert für Netbook-Tests überall: Neue Netbook-Modelle von HP, Sony, ASUS etc.
Der Netbook-Markt ist längst außer Rand und Band, die Modell-Palette wächst exponentiell. Allein jeden Netbook-Test mit zu verfolgen wird schwierig. Es gibt täglich Dutzende neue Netbook-Berichte. Der zeitgeist wundert sich allerdings ob nicht bald der Markt gesättigt sein dürfte. Hier also eine kleine Auswahl was in den letzten Tagen an Netbook-Tests und neuen Modellen los war.
Allein ASUS hat mindestens 3 neue Netbooks parat die zu erwähnen sind. darunter ein mit 9,5h Laufzeit, das „dünnste Netbook der Welt“ und ein Tablet-Netbook.
Netbook – ASUS Eee
Netbook – Sony Vaio P
Netbook – HP Mini 701eg
Das sind alles Netbooks die noch gar nicht beim Test neuer Netbooks in der letzten c’t berücksichtigt wurden.
Luxus · Tablets, Netbooks · Test, Review

Es ist wirklich selten, dass der zeitgeist sich einer Kommode widmet. Das Introvert Chest von One & Co hat es mir aber durch seinen schlichten Minimalismus sehr angetan.
Schlicht und einfach eine Perle der Inneneinrichtung, ein Möbel wie aus einem Guß.
Mehr beim Designer selbst. Nummer 4 drücken.
Via Yanko.
Design · Haben wollen · Luxus